COVID-19 und Low Bandwidth

Der Virus schubst viele Leute nach Hause ins Home-Office und daraus entstehen gerade sehr viele Videokonferenzen, die die Leitungen dicht machen. Das Resultat ist z.B. dass ich aktuell bei der Aufnahme einen Teilnehmer aus Los Angeles nur sehr abgehackt bekommen habe. Bei ihm war das trotz LAN-Kabel sehr schlimm. Seine Leitung ist sonst deutlich schnell genug.

Ich weiß, dass Opus auch bei niedrigen Datenraten ganz ordentlich klingen kann. Wir haben schon mal Happy Shooting mit 32kbit/s aufgenommen (damals noch über Mumble, wo man die Bandbreite einstellen kann) und es war auch mit 32kbit/s sehr akzeptabel. Und definitiv besser als ständig Drop-Outs zu haben.

Ich glaube in den nächsten Wochen/Monaten könnte das Bandbreitenproblem die einen oder anderen beim remote Podcasten ärgern.

Wäre es denn möglich, Studio-Link einen low-bandwidth-mode zu bescheren, den der Host vielleicht sogar für einzelne remote clients an/ausknipsen kann?

Und wenn wir schon dabei sind, ginge das für den Stream dann evtl. auch?

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Die Bitrate spielt nur eine kleine Rolle in diesem Szenario, wenn Router/Netze überlastet sind ist der Jitter und sind die Paketverluste so hoch das es unhabhängig von der Bitrate zu Problemen kommt. Du kannst mir als PN einmal die Studio Link ID schicken dann schaue ich mir das Routing mal genauer an.

Im konkreten Fall war das nicht Studiolink. Das hat mich nur daran erinnert, dass die Netze gerade teilweise mehr gestresst werden.

Wir haben in der Vergangenheit Opus (per Mumble) mehrfach in Situationen genutzt, in denen eine Verbindung mit 128kbit/s nur mit vielen Dropouts möglich war und nach Reduktion der Bitrate dann alles glatt lief.

Ich weiß, dass da noch viel overhead dazu gehört, aber eine Reduktion der Audiodaten von 1MB/min auf 0.25MB/min hätte in Extremsituationen sicher trotzdem seine Berechtigung.