Cleanfeed.net – Knackpunkte und Erfahrungen?


#1

Ich habe mir gerade mal die Gratisversion von Cleanfeed.net angeschaut. Ich finde es erst mal attraktiv, weil die Gegenstelle keine Software installieren muss. Chrome-Browser reicht.

Außerdem Opus als Codec und recht wenig Latenz. Und im Gegensatz zu Zencastr wird alles lokal bei mir aufgenommen.

Soweit so gut. Ich habe trotzdem ein paar Knackpunkte zu Cleanfeed:

  • Braucht Chrome
  • Es gibt bis jetzt keinen iOS-Client
  • Es speichert das Audio nur im Browser (Im Memory? Auf der Platte?) und am Ende der Session muss ich es aus dem Browser abspeichern. Damit hängt die Zuverlässigkeit von der Stabilität von Chrome auf meinem System ab.

Deshalb die Fragen in die Runde:

  • Hat jemand schon mal eine längere Session mit Cleanfeed aufgenommen?
  • Gibt es bei Chrome-Absturz die Möglichkeit, noch an das Audio zu kommen? (bin hier am Mac)
  • Sonstige Erfahrungen?
  • Sicher für den Einsatz oder lieber Finger weg?

#2

Schon ein interessanter „easy to use“ Live-Service.

Kennt sich jemand mit Rundfunkrecht aus? Kann man da eigentlich Gefahr laufen, dass einem die zuständige Behörde eine Rundfunklizenz für tausende von Euro aufdrücken will?

Ich persönlich bevorzuge ja immer noch meine eigene IT-Infrastruktur ohne den ganzen SaaS-Quatsch. Ist der Dienst eines Tages offline, gehen die Kunden gleich mit baden. Sowohl im Punkto Ressourcen als auch In-Hose-Kompetenz. Würde Auphonic vor die Wand fahren, hätten viele hier ebenfalls ein echtes Problem.


#3

Gibt es was selbst-hostbares, womit man einfach Remotegäste in guter Qualität aufnehmen kann, ohne dass sie dafür spezielle Software installieren müssen? Dass sie im Browser laufen, ist für mich der größte Vorteil von Lösungen wie Cleanfeed.


#4

Via Nextcloud Talk bspw.

Du musst nur Deinen Rechner so konfigurieren, dass Du die Audiochannels aufzeichnest.


#5

In der jüngsten „Frequenz“ hat @chgrasse seine Erfahrungen geschildert: https://viertausendhertz.de/frq44/

War gegen Ende der Folge; siehe Kapitelmarken.


#6

jitsi-meet (https://github.com/jitsi/jitsi-meet) würde mir da zuerst einfallen. Für Videokonferenzen gedacht, aber nur -audio geht natürlich auch. Aufzeichnung dann lokal, oder mit jibri (https://github.com/jitsi/jibri) auf dem Server.