Bitte um Feedback für Podcast-Setup


#1

Hallo, liebe Sendegate-Community.

Vorab an die Mods: wenn das hier der falsche Ort / Thread ist, bitte nicht verhauen. Einfach verschieben. :slight_smile: @rstockm

Kontext:
Meine Partnerin, Alicia, und ich gründen gerade unser Unternehmen. Die huhucu UG - das Dialogwerk für Organisationen. Wir möchten einen Podcast (Arbeitstitel: “hucast”) starten. Wir nehmen vorerst in unserer Wohnung auf. Also keine Räume, die speziell für Tonaufnahmen ausgerichtet sind. Vielleicht stellen wir uns vor den Kleiderschrank. Das soll ja helfen… :wink: Nach diversen Recherchen habe ich meine Einkaufsliste bei Thomann zusammen gestellt. Wenn von Euch jemand bei denen im Affiliate-Programm ist, schickt mir gerne Links zu den Produkten, die wir uns so vorstellen. Vielleicht eine Möglichkeit, wie wir uns für Euer Feedback bedanken können. :slight_smile:

Die Liste findet Ihr hier als Screenshot angehängt. Wie Ihr seht, ist das Ganze für zwei Sprecher ausgelegt und Ihr seht auch, dass wir uns noch nicht sicher sind, ob Headset oder Mic plus Kopfhörer. Nachdem wir zumindest die Perspektive haben, mobil aufnehmen zu können, haben wir uns für das Zoom H6 entschieden.

Was ich mir wünsche:
Feedback zum Setup. Was ist Quatsch? Was fehlt? Was passt?

Herzliche Grüße aus Augsburg und danke für Eure Antworten
Michael und Alicia


#2

Ok - ist jetzt hier der Ansatz, erst mal sowohl Headset, als auch Mikro+Kopfhörer zu kaufen, beides auszutesten und dann das jeweils fehlende dazu zu kaufen? Und das überflüssige zurückzugeben? Das ist generell nicht verkehr. Zu bedenken ist hier nur, dass der Praxistest insofern nicht 100% valide ist als dass eben nicht beide jetzt schon Headsets oder normale Mikros haben.
Aber ich denke da könnt ihr dann abstrahieren.

Das H6 als Grundlage ist, wenn es auch mal mobil sein soll, eine gute Wahl. Das H5 würde auch reichen und wäre noch mobiler, wenn wirklich garantiert ist dass es nie mehr als zwei SprecherInnen werden (was vielleicht dann doch nicht der Fall ist).

Das DT297 als Headset ist konkurrenzlos, wenn Geld nicht ganz die große Rolle spielt und man es professionell betreibt kann man sich hier den Umweg über das HMC660X wirklich sparen. Beim Mikro könntet ihr überlegen, ob ihr nicht erst mal das Rode M3 probiert - oder eben beide austestet und dann entscheidet:

Das H6 hat ganz gute Preamps für die Verstärkung, aber spielt dann eben doch nur im unteren Mittelfeld. Ich könnte mir vorstellen, dass das Procaster als dynamisches Mikro doch deutlich mehr Gain braucht als das M3, und da kann dann über das H6 schon Rauschen in die Kette kommen. Aber die Chancen stehen gut, dass die Kombo jemand hier hat und direkt was dazu sagen kann.

Beim Adapter für die Kopfhörer würde ich eher zu so was raten anstatt dem Y-Kabel:

Damit ist man flexibler, auch für 4 gerüstet und jeder kann seine Lautstärke anpassen für kleines Geld. Dazu dann dieses Kabel für den Anschluss an das H6:

Beim Kopfhörer - so Ihr einen braucht - würde ich vielleicht eher in einen Saturn gehen und einfach ausprobieren was gut passt und das richtige Maß an Isolation mit sich bringt, da sind die Köpfe/Geschmäcker ja doch sehr verschieden.

Ansonsten ist das erst mal eine grundsolide Herangehensweise, ihr solltet Euch dann eben nur entscheiden was für euch besser passt - headsets oder Stabmikros.

Meine Thomann Partner_id ist die 60110 - das Geld fließt in meine Forschung hier für das Forum, insbesondere für Mikros und Audio-interfaces :slight_smile:


#3

Die schnelle Antwort, weil wir gleich noch los müssen: Danke für dein konstruktives und super schnelles Feedback. Wow! Ich schaue mir deine Vorschläge heute Abend noch im Detail an. Partner ID Thomann: Check. :wink:


#4

Jetzt aber. Danke für die Tipps. Ja genau… wir probieren mehrere Setups aus, bis wir wissen, was für uns gut funktioniert.
Danke auch für das Rode M3 und das HA400. Gerade an das HA400 hätte ich nicht gedacht. Und das M3 ist dazu noch ziemlich günstig. Top.
Um das Procaster ausreichend zu versorgen, ohne die Gains des H6 zu sehr aufzudrehen, hatte ich einen FetHead zur Verstärkung geplant. Oder ist das Unsinn?


#5

Das kann man schon machen. Aber mehr Geräte sind mehr Kabel, mehr Stecker, mehr da/ad-Wandler… eigentlich versucht mal eher, die Kette kurz zu halten. Aber auch von dieser Konstruktion wirst du hier im Board etliche Freunde finden.
Wenn du aber generell in Experimentierlaune bist: Kondensatormikros klingen schon deutlich anders als dynamische, ich finde besser. Zusammen mit dem unkomplizierten Gain finde ich das überzeugend, aber probiert es einfach selber aus.


#6

Du verwirrst mich.
Wo in der Kette tauchen da zusätzliche DA/AD-Wandler auf?

Deine generelle Kritik trifft ja auch bei mir grundsätzlich auf fruchtbaren Boden, ist hier aber im konkreten Fall wenig zielführend, wie ich finde.

Bitte hilf mir (und vielleicht auch anderen Mitlesern) auf die Spur Deiner Gedankengänge. Vielleicht finde ich dann auch die mir momentan noch verborgen gebliebenen Wandler.
Vielen Dank.


#7

Huch. Ich hatte den Fethead immer in Verbindung gebracht mit einer 4-Kanal Kiste und Drehreglern für den Gain und digitalem Signalweg - danke fürs Nachtreten. Was hier verbaut ist ist in der Tat „analog“, und für den 27dB Gain die 48V Phantomspeisung zu nehmen die bei dynamischen Mikros eh „über ist“ ziemlich clever:

Der Test hier liest sich auch gut - bleiben nur die 69€ mehr in der Kette (x2) die das M3 dann noch mals attraktiver machen.

https://www.bonedo.de/artikel/export/tritonaudio-fethead-test.html?noredirect=1


#8

Besten Dank für die Korrektur, jetzt komme auch ich wieder mit.

Nur noch eine kleine Anmerkung, um jegliches Missverständnis zu vermeiden:

Ähm…

Das M3 sollte, noch meiner Lesart, ohne zusätzliche Verstärkung am Zoom operieren. Bei 6,3 mV/Pa sollte das im Grunde auch reichen. Oder hältst Du das M3 für verstärkungswürdig?


#9

Ich glaube, das war anders gemeint.
Das M3 ist von Haus aus schon wesentlich günstiger, als das ProCaster. UND es braucht keinen Fethead oder Cloudlifter. Das macht den Preisunterschied noch extremer am Ende sind wir dann bei 80 zu 200 Euro.

Danke für Eure Überlegungen. :slight_smile::+1:


#10

Genau so war es gemeint :clinking_glasses: