Ich nutze Auphonic nur, um die Füllwörter aus den einzelnen Interviewtracks zu entfernen, ansonsten mache ich alles andere bei mir lokal in Hindenburg mit Plugins. Was ist da eigentlich die besser Variante: den unbearbeiteten Track hochladen, “ähs” entfernen lassen, und dann in Hindenburg weiterarbeiten, oder erst die Stimme so gut und verständlich in Hindenburg machen (also vor allem Raumhall entfernen und den EQ ein wenig pimpen), dann “ähs” entfernen und wieder zurück in Hindenburg zum weiterarbeiten?
Die Frage, die dahinter steht: Braucht Auphonic eine möglichst gut verständliche Stimme, um die ähs sauber zu entfernen, oder stört der Raumhall usw. gar nicht?
(Und ja, natürlich weiß ich, dass ich das alles auch in Auphonic in einem Rutsch machen könnte, aber irgendwie wird es bei mir dann nie so, wie ich es gerne hätte, und in Hindenburg mit den Plugins habe ich das Gefühl, dass ich mehr Kontrolle habe. Aber das “ähs”-Entfernen ist genial).
Nach meinem Gefühl möchte ich antworten, dass es bei Auphonic inzwischen egal ist, was man vorne rein wirft, hinten kommt eigentlich immer was Brauchbares raus. Sprich: Ich habe schon technisch sehr fragwürdige Audios in wirklich sendefähiger Qualität zurück bekommen und da war sowohl Audio Processing als auch äh-Entfernung drin. Das hätte ich beim Ausgangsmaterial nicht erwartet, mein Gedanke war eher „Es kann nur besser werden.“
Prinzipiell sollte es egal sein - ein starker Raumhall kann halt aber natürlich den Filler verlängern (weil der Hall dann ja auch mitzählt) … aber wenn es kein wirklich längerer Hall ist sollte es keinen Unterschied machen!