Alles "in der Cloud": Ardour mit Studiolink und Auphonic Standalone er xrdp

Da es das eine oder andere interessieren könnte:
Die Landnerdschaft hat nun einen zentralen Ardourserver.

In Zukunft werden die Aufnahmen im RZ aufgenommen.

Basis:

  • Arch
  • Ardour
  • Jack dummy device
  • xfce4
  • xrdp
  • wine (für AUphonic)

Was hat man davon?
Man eine immer fertig konfigurierte Audio Workstation mit sehr guter Netzanbindung und starker Hardware zentral im Netz. Lokale Internetprobleme betreffen nicht mehr die gesamte Produktion sondern nur noch den einen Sprecher bei dem die Probleme auftreten. Per Studiolink kann man auch ohne sich “groß aufbauen zu müssen” direkt mit dem Smartphone podcasten. Stellvertreterlösungen sind realisierbar, falls der übliche Host verhindert ist.

Aktuell läuft das ganze in einem eigenen Proxmoxcluster, ein Test auf einem Hetzner Cloud-Server steht als nächstes auf der Liste.

Sollte (erwartungsgemäß) dieser Test erfolgreich verlaufen, hat man im Fall des Hetzner Servers für rund 6 €/Monat (das zweitkleinste Modell wegen RAM und Plattenplatz) eine Audioworkstation die den Strom sonstwo verbrät.

@sreimers und @auphonic Desktop App funktionieren seit Herbst 2018 als ich auf Arch Linux wechselte ohne Probleme. Der gesamte Produktions Workflow ist seit Monaten unter Linux abgebildet und nun im Testbetrieb auf dem zentralen Server auch teamweit verfügbar.

Für konkrete Fragen zum Setup stehe ich gerne zur Verfügung, ein ausführliches Tutorial schreibe ich auch gerne, sofern sich eine relevante Masse an Interessenten findet.

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Klingt spannend!

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Ein kleines Tutorial fänd ich toll :stuck_out_tongue: :+1:

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Klingt extrem interessant… Auch wenn ich auphonic weiterhin via web app nutzen würde…

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Podcasting in the Cloud

BÄM!

Ardour in einer VM, Studiolink mit 8 Kanälen, XRDP, Tinc VPN, Guacamole -> HTML5 Browserzugriff auf die Podcastsession.

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Vergessen: Der gesamte Systemsound - also auch beispielsweise youtube videos oder jitsi sessions - können in eine spur geklickt werden.

Was macht die „kleine“ Anleitung?

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Die haben wir letzte Woche zum Teil aufgenommen. Das war der grosse Part mit viel Erklärbär, ueber rund anderthalb Stunden. Diese Woche folgt noch ein 15 Minueter, bei dem ich das einmal ohne grosses geschwaetz durchrotze.

Beides from scratch: Leeres system/leere VM -> Grundinstallation manjaro auf USB-Stick, Einrichtung und installation aller benoetigten Komponenten, Testaufnahme mit Studiolink, lokaler Hardware und Firefoxausgabe, rendern. Deutlich unter einer halben stunde machbar. Mit etwas glueck und geschick in 15 Minuten.

In wenigen tagen poste ich nen Link. Wird dann wohl auch die erste folge auf der neuen Plattform, Link kommt aber schon vor dem Feed hierher.

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