Zoom H5 vs H6 - Anzahl Eingänge einziger Unterschied?


#1

Hallo zusammen,

als echtes Newbie in Sachen Audio und Podcasting versuche ich gerade mein Wunsch-Setup zu definieren. Ich hatte leihweise ein Zoom H5 als Audiointerface, um mich mit Aufnahme, Reaper/Ultraschall, Routing usw. vertraut machen zu können.

Da ich für die zu erwartenden Aufnahmesituationen recht flexibel und mobil sein muss, wird es vermutlich auf ein Zoom hinauslaufen. Ich rechne allerdings gerade nicht mit mehr als einem Gesprächspartner gleichzeitig.

Gibt es zwischen dem heiligen Gral (H6) und dem H5 noch mehr Unterschiede als die Anzahl Eingänge, die ich vor einer Kaufentscheidung bedenken/wissen sollte?

Im übrigen wäre ich (als Zielvorstellung) bei DT 297 und meinem MacBook Pro (2015).

Danke vorab und viele Grüße,
Anna-Lena


#2

Es fehlt noch das zweite Rundmikro zum aufstecken, dass ich aber auf dem H6 nie nutze da das XY einen m.E. deutlich stimmigeren Klang produziert. Das Display ist nur schwarz/weiß, womit man auch gut leben kann zumal wenn man das Recording eh im Rechner macht.

Wenn man sich wirklich sicher ist, dass man nie mehr als zwei XLR-Anschlüsse braucht, ist das H5 total in Ordnung. Aber es sind halt auch “nur” 100€ Unterschied zum H6, das will wohl überlegt sein.


#3

Danke Dir! Das 100 Euro Argument hab ich fast erwartet und Du hast ja recht… Ich muss vielleicht noch ein wenig abwarten bis ich mich zur Investition für das komplette Paket mit zwei Headsets durchringen kann.

Übrigens: Auch Danke für Ultraschall und all dem drumherum. Ich will gar nicht wissen wie hoch die Einstiegshürde vor Podlove und Ultraschall war.


#4

[quote=“rstockm, post:2, topic:2732”]
Wenn man sich wirklich sicher ist, dass man nie mehr als zwei XLR-Anschlüsse braucht, ist das H5 total in Ordnung.
[/quote]Das kann ich so unterschreiben. In der Podcast-Welt gibt’s noch genügend andere, tolle Geräte, in die man die gesparten 100€ gut investieren kann.


#5

Zwei DT297 auf einmal ist schon eine krasse Summe. Daher könnte sich noch mal ein Blick in den Thread zum Thema DT297-Alternativen lohnen: Headsets - Alternativen zum DT297?


#6

Vielen dank an alle!
Mal als Update:

Irgendwie halb als Impulskauf (irgendwie auch nicht) ist es ein H6 geworden und ein DT 792 habe ich erstmal als Leihgabe bekommen.

Mit dem Zoom teste ich jetzt für die nächste Aufnahme mal die Qualität des XY-Mic mit Tischstativ, da mein Gesprächspartner vor Ort ist. Da ich in meiner Wohnung aufnehme, dürften sich Hintergrundgeräusche in Grenzen halten. Ich bin mal gespannt…


#7

Hallo, ich bin am überlegen, ob es ein H5, oder ein H6 werden soll. Ein Musiker sagte mir, ihm reiche sogar ein H2n. OK, ich möchte die eierlegende Wollmilchsau. Beim H6 finde ich das schräge Display bei senkrechtem Betrieb unglücklich. Und wenn ich überlege… Wann benötige ich 6 Inputs? Das Gerät brauche ich, um mobil zu sein. Und wenn ich mal was vom Mischpult aufnehme, dann bestimnt nicht 4, oder 6 Spuren.
Was sagt Ihr?


#8

Du hast dir die Frage schon selbst beantwortet: Mach des Gerät von der Anzahl benötigter Eingänge (inkl. Phantomspeisung und deren Varianten) abhängig.