Wann kündigt ihr ein Podcastabonnement?


#22

Ich kündige sehr selten Podcasts, so dass ich kaum in der Lage bin mir darüber Gedanken zu machen. Wenn, dann geschieht das aber erst nach einem langen inneren Kampf. Beispiele:

Ein Podcast bei dem zwei Berlinerinnen hauptsächlich über ihr Sexualleben reden. Gekündigt. Es war mir am Ende zu belangslos und albern, obwohl die ersten Folgen noch Spaß gemacht haben.

Ein Podcast bei dem es um chemische Elemente und Musik geht. Gerade so drin geblieben, weil ich die Grundidee mag, auch wenn mich die 6h+ Aufnahmezeit sehr abschrecken und ich deshalb den Podcast immer ganz ans Ende meiner Hörliste schiebe.

Für mich sind bis zu 2h eine richtig gute Länge, alles darüber erzeugt Stress, weil dann zu lange geblockt bin, andere Podcasts zu hören. So geht es mir auch mit einem Podcast von zwei Physikern, den ich sehr schätze. Dennoch wird der vermutlich nie gekündigt.


#23

Ja, klar. Und weil es nicht um mich geht, steht da ja auch nicht mein Name und Du versuchst auch nicht, mich noch auf anderen Kanälen zu belästigen.


#24

Speziell bei dem Podcast der Physiker nehme ich mir auch die Freiheit unter Zeitdruck Kapitel zu überspringen :wink:


#25

Das mit den anderen Kanälen müsste ggfs. noch genauer ausgeführt werden. Vom Titel und der Diskussion hatte ich diesen Thread nicht als „Anti Holgi“ empfunden. Wie Joram weiter oben schon bemerkt hat, hat ja Arvid nicht zum Boykottieren aufgerufen. Ich lese hier eher eine generelle Diskussion über die Frage wann und unter welchen Umständen Abos gekündigt werden.


#26

Das ist eine Fähigkeit die ich nicht besitze. Was ich anfange zu hören, muss ich dann auch komplett hören. :slight_smile:
Ach ja, es gab da auch noch einen kurzen Podcast zum Thema Psychologie, den ich anfangs gut fand. Den Namen habe ich vergessen. Irgendwann wurde er aber zu einer Selbstvermarktung zur Marketing-Beratung.
Das habe ich dann irgendwann nicht mehr ertragen, denn Psychologie ist zu spannend um alles nur unter der Geschäftsbrille anzugucken. Gekündigt


#27

Genau so habe ich es gemeint.


#28

deine Abokündigung auf twitter zu senden hat offenbar nicht genügt, was?

:wink:


#29

Hallo,

du schreibst einerseits: “Bei US Podcasts gehört das irgendwie dazu.”
Und dann weiter unten deine Favoriten: u.a. nennst du “Storytelling” - da frage ich dich: wie soll das gehen? Ich höre immer wieder, dass Leute “mehr Storytelling” in Podcasts gern hören. Aber ist euch auch klar, wie viel Arbeit da drin steckt?
Im Lila Podcast zum Thema “Antisemitismus im Feminismus” (https://lila-podcast.de/lila077-antisemitismus-im-feminismus/) stecken ein Jahr Gespräche mit verschiedenen Leuten und eine Woche Schnitt und Sound Design.
Gut - das war eine meiner ersten “gebauten” Sendungen.
Dennoch: Wer soll sowas regelmäßig wuppen, ohne dass dafür auch irgendwie bezahlt wird?
In den USA haben sie dafür eine gute Lösung gefunden: Werbung.
Deswegen gibt es dort auch auch so viele Storytelling-Formate.
Und insofern hast du auch recht: Es gehört irgendwie dazu.

Schöne Grüße


#30

Ok Storytelling trifft es vielleicht nicht ganz. Was ich mein sind Formate wie die Geschichtenkapsel, Akte Aurora, Puerto Patida, Radio Randow und The Adventure Zone. Also nichts, was eine reale Geschichte detailiert und tief recherchiert erzählt. Ich höre gern fiktionale Geschichten. Hörspiele. :slight_smile:
Die realen Storytellingformate wie zb Making Obama hör ich gar nicht so viele muss ich gestehen, weil die finde ich schon auch immer sehr dicht sind an übermitteltem Wissen. Da bin ich selten so aufnahmebereit um das verarbeiten zu können, da muss ich mir gezielt Zeit nehmen das zu hören.
Und da du den Lila Podcast ansprichst: Meine Lieblingsfolgen von euch sin die in denen du dich mit Barbara oder Susanne einfach zusammensetzt und erzählst :slight_smile: Ich mag es in den Folgen, dem Gedankenprozess Folgen zu können. Das ist ein Aspekt der mir in gebauten Stücken eher fehlt. Mein Gefühl da ist, dass da die “Gedankenbildung” eher in die Vorbeireiung geht und dann im fertigen Podcast die schon ausformulierten Gedanken präsentiert werden.
Ergibt das Sinn? :thinking:


#31

Katrin, ich verstehe Dein / euer Problem nicht. Ich habe Holger (und Dich, soweit es die Wochendämmerung betrifft) via Twitter darüber informiert, dass ich die Abonnements seiner (und Deines) Podcasts kündigen werde und warum ich es tue.

Hier, im Sendegate, habe ich dann die Situation dargestellt und darüber diskutiert, wie andere bei Kündigungen von Abonnements vorgehen / was sie empfinden.

Ich finde mein Verhalten fair, es handelt sich um unterschiedliche Dinge und Twitter ist kein Medium für sinnvolle Diskussionen.

Wenn jemand Podcasts die ich produziere, nicht mehr hören möchte, interessiert es mich durchaus zu erfahren, warum das so ist.


#32

Das ist simpel… technisch nicht gut gemachte Inhalte oder große Ton Probleme.

Der andere Punkt ist das der Inhalt mir nicht mehr zusagt.