Susticle
(Lars (Auf Distanz))
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Die Gespräche, die ich für meinen Podcast bislang geführt habe, waren sehr projekt- und nicht personenbezogen.
Über das Projekt informiere ich mich natürlich vorher. Und wenn ich etwas über den Gesprächspartner finde, ist das natürlich auch sehr nützlich (wenn ich vorher weiß, wer das sein wird).
Ich brauche dringend Vorbereitung. Ansonsten ärgere ich mich am Ende, weil ich merke, dass vielleicht mal wichtige oder ausgefallenere Fragen nicht gestellt wurden. Darüber denke ich dann vorher schon recht lange im Alltag nach. Fällt mir etwas ein, mache ich mir eine Notiz.
Irgendwann setze ich mich dann hin, nehme die Notizen, bringe sie in eine hoffentlich brauchbare Reihenfolge. Dabei entstehen oft neue Fragen, die gut passen. Dinge fallen auch mal weg. Am Schluss habe ich einen roten Faden für mich, dem ich dann folgen kann. Oben wurde auch die Sache mit dem Spickzettel genannt. Mir hilft es ungeheuer, die Sache einmal zusammengefasst zu haben. Vor Ort läuft’s dann meist ohne großes Lesen.
Bislang habe ich nur einmal Fragen im Voraus verschickt. Man hatte mich danach gefragt, weil man in der Einrichtung passende Gesprächspartner finden möchte. (Was daraus wird, weiß ich jetzt noch nicht.) Zudem plane ich noch ein Treffen mit einem Buchautoren. Auch er wird von mir auch vorher grobe Infos bekommen, wohin das Gespräch führen soll. (Nicht, dass wir von völlig unterschiedlichen Dingen ausgehen.)
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