Ich bin auch etwas in die Falle gelaufen und habe erstmal extrem viel Zeit in Technik gesteckt.

Auf der anderen Seite denke ich:
Wenn die Technik stabil und okay ist, dann ist der Kopf auch freier.
Wenn bei der Aufnahme meine ganze Aufmerksamkeit beim Gesprächspartner liegt, bin ich einfach besser, als wenn ich ständig auf die Technik achten muss und unsicher bin, ob alles klappt, nix brummt, klappert, hallt oder die Aufnahme abbricht.

Nachdem das Technik-Debakel aber gelöst ist, investiere ich im Moment wirklich unglaublich viel Hirnschmalz in den Inhalt und die Form. Die Technik wird zum Nebenschauplatz und hat einfach zu funktionieren.

Meinen Podcast habe ich ja gestartet, weil das vorhandene zum Thema zwar inhaltlich ok war, aber technisch alles so unterirdisch war, dass ich nicht zuhören konnte. Netzbrummen ertrage ich halt nicht im Ohr, gerade nicht mit Ohrstpöseln.

Da denke ich, dass “saubere” Technik überhaupt erst zulässt, sich entspannt auf den Inhalt zu konzentrieren.

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