Eigentlich wollte ich mir hierzu jetzt nicht so stark engagieren, aber das Problem hat mir keine Ruhe gelassen. Hier ist jetzt mal ein kleiner Vergleich des Xenyx302usb mit dem UMC22. Als Mikrofon kommt das Rode Podmic zum Einsatz. Normalerweise verwende ich einen Klark Tecnik Inline Mikrofonvorverstärker. Ich habe einmal mit diesem in der Signalkette und einmal ohne diesen in der Signalkette getestet. Der Gain-Regler musste jeweils angepasst werden, da mit Klark der Input natürlich mehr Wumms hat. Beim Xenyx betreffen die Einstellungen jeweils beide Regler (Mic und Gain). Durch geschicktes Justieren ist bei beiden Geräten bestimmt noch ein differenzierteres Klangbild möglich. Ich habe hier dann jeweils einmal auf 3:00 Uhr und einmal auf 12:00 Uhr getestet. Das muss genügen.
Hier das Xenyx302Usb ohne Klark Tecnik Vorverstärker, Podmic,Regler auf 3:00 Uhr, direkt eingestöpselt per XLR:
Hier das Xenyx302Usb diesmal mit Klark Tecnik Vorverstärker, Podmic,Regler auf 12:00 Uhr, direkt eingestöpselt per XLR:
Hier das UMC22 ohne Klark Tecnik, Podmic, Regler auf 3:00 Uhr, direkt in XLR:
Hier das UMC22 mit Klark Tecnik, Podmic, Regler auf 12:00 Uhr:
Das Urteil überlasse ich jetzt euch.
Der Pegel ist beim UMC22 mit Klark etwas niedriger bei 12:00 Uhr als ohne bei 03:00 Uhr. So nehme ich bevorzugt die Rohdateien auf. Der Fehler bei der schlechten Einschätzung des Xenyx302usb lag wohl bei mir. Die Audio-Dateien sind nicht weiter bearbeitet oder normalisiert.
Spaßeshalber noch zum Vergleich das Rauschen der einzelnen Setups, mit der Funktion Normalisieren von Audacity bearbeitet, um Unterschiede hörbar zu machen:
Xenyx302usb ohne Klark:
Xenyx302usb mit Klark:
UMC22 ohne Klark:
UMC22 mit Klark:
So kann jetzt jede/r selbst urteilen, was besser ist. Das Xenyx302usb kann sehr wohl mit dem Klark Tecnik umgehen, auch wenn es keine 48 Volt Phantompower hat. Der Fehler lag am Anfang auf meiner Seite, das Mikrofon meines Headsets war gleichzeitig mit dem PODMIC in das Xenyx eingesteckt. Das verursacht einen sehr schlechten, übersteuerten Klang, da beide Eingänge gleichzeitig nicht benutzbar sind.