Das sehe ich auch als Problem. Ein Gast sollte keinen Invest tätigen, um Gast zu sein. Eher soll der Gast Geld bekommen, als Aufwandsentschädigung, als dass er für seine Mitarbeit auch noch Geld zahlen muss.

Was ich mir extrem gut vorstellen kann, wäre ein ID-System o.ä. : Die App ist kostenlos, aber schlichtweg ohne weitere Daten nicht sinnvoll nutzbar.

Prämissen:

  1. Der Produzent hat einen Account bei Studio-Link, der mit Zahlungssystemen verknüpft ist - vgl. Auphonic.
  2. Der Account lässt es zu, Zugriffs-Token zu generieren (und der eine oder andere weiß nun, was für eine Idee ich habe…)

Nutzungsszenario 1:
Der App-User ist selbst Produzent. Er gibt in die App ein im Admin-Center generiertes, komplexes Zugriffstoken ein und die App ist mit seinem Account verknüpft.(1) Die Abrechnung (wie auch immer die am Ende sein wird) ist gewährleistet.

Nutzungsszenario 2:
Der App-User ist ein Gast. Der Host generiert im Vorlauf einen temporären Zugriffstoken und dieser Token ist direkt mit dem Account des Produzenten verknüpft (2). Der Gast gibt den Token bei sich in der App ein und die Abrechnung geschieht über den Produzenten-Account.(3)

(1) Man könnte auch mit Installation der App einen Protokoll-Handler registrieren, sodass man auch Mails versenden kann, die den Accesstoken mit studiolink://-URL gekapselt überliefern. Link/Button anklicken, automatische Übergabe der Daten an die App. No-Brainer für den Anwender.

(2) Man könnte auch soweit gehen, dass mit Eingabe des Tokens auch automatisch die App vorkonfiguriert wird, sodass kein Austausch von IDs notwendig ist. Der Produzent könnte die ID seines Gesprächspartners im Backend sehen und auf Mausklick die Konferenz initiieren.

(3) Über Abrechnungsmodalitäten für den Produzenten können ja variabel sein. Wie bei Auphonic nach Minuten, gern auch in Bundles, gefällt mir eigentlich recht gut und ist fair.

Nachtrag: In der Subscribe-Session von Sebastian stellt Tim eine ähnliche Anregung in den Raum, was die Links betrifft. Gerade erst gesehen.