GNetzer
(Max Jacob Ost)
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Da sie meine Fotos neu auf ihrer Server hochgeladen haben, ist der Fall rechtlich eindeutig.
Die Sache ist einfach so: Der Rasenfunk ist werbefrei und das ganz bewusst. Über Einbindungen via Dienste wie radio.de läuft er aber in einem vermarkteten Umfeld - von dem ich nicht einmal etwas habe. Ob radio.de mir irgendwelche Reichweiten bringt, möchte ich sehr stark anzweifeln. Wir lassen uns seit Tag 1 bei allen diesen Podcast-Hijackern austragen und ich habe noch keine einzige Rückmeldung von Nutzern oder einen Einbruch der Downloads gesehen.
Und noch ein weiterer Punkt ist wichtig: Auf je mehr Plattformen ich vertreten bin, desto unkontrollierbarer wird für mich, ob das Produkt auch bei den Hörern ankommt. Ich will das selbst in der Hand haben.
Letztes Argument: Es gehört zum guten Ton, nach der Verwendung von Inhalten zu fragen. Dass es da draußen um die 50 Dienste gibt, die sich den Rasenfunk einfach gepackt haben, ärgert mich. Die Antwort von denen ist dann einfach eine Frechheit.
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