Samson GoMic rauscht am MacBook


#2

Hast du mal in den Einstellungen den Gain runtergenommen?


#3

Ist es ganz sicher ein durchgehendes Rauschen? Dass die am Mac liegen könnte erscheint mir unwahrscheinlich.


#4

Es Rauscht durchgehend. Allerdings hat mich deine Aussage dazu bewogen es noch einmal unter Windows zu probieren. Es rauscht auch.
Ich habe das mal kurz aufgenommen:

GoMic:

Mac Intern:

Leider habe ich keinen Vergleich zu einem anderen GoMic.


#5

Hast du den Gain mal runtergedreht. Klingt nach zu hohem Gain


#6

Wie macht man das? Google ist keine Hilfe, bietet mir nur Tools an, die das machen können. Geht das nicht ohne?


#7

Danke für die Soundfiles, sehr hilfreich. Wir reden von dem hier:

http://www.thomann.de/de/samson_go_mic.htm

? Das hat keinen klassischen “Gain”-Regler am Gerät selbst. Lediglich in der Software von Windows/OSX kann man so etwas wie die Empfindlichkeit einstellen, etwa hier unter OSX in der Systemsteuerung/Audio die Eingangslautstärke:

Was aber ein anderen Effekt hat als ein klassisches GAIN. Generell muss man bei einem so günstigen Produkt immer Kompromisse machen. Im XLR/Kondensatorgroßmembran-Bereich bekommt man um 50€ schon akzeptabel klingende Mikros, für die man dann aber auch XLR-Phantomspeisung benötigt und ein separates Soundinterface dass dies Liefern kann.

Im Bereich der “einfach anstecken da USB” Mikros habe ich noch nichts gehört, was unter 100€ einen für mich (!) akzeptablen Klang produziert. Ich habe ein paar der ja auch sehr beliebten iRig gekauft: die tun alle was sie versprechen, rauschen aber ziemlich genauso wie deine Aufnahme hier, warum ich sie nie verwende.

Ich kann verstehen dass der Plug&Play Charme von USB-Mikros erst mal groß erscheint, aber man läuft da einfach so schnell in Kompromisse rein (Rauschen, oft kein direktes Monitoring des eigenen Signals, langsamer USB-Stack, keine Erweiterungsmöglichkeit) dass ich eigentlich immer dazu raten würde die Kombination günstiges XLR-interface + Großmembran zu versuchen, damit hat man auch einen Upgrade-Pfad ohne immer alles wegwerfen zu müssen. In der Liste hier

findet man solche Interfaces, schon das Steinberg für 73 € ist super. Als Großmembran tut es schon so was:

ODER aber - und das zeigt dein Beispiel finde ich sehr gut - man beschäftigt sich intensiver mit dem eingebauten Mikro. Gerade das in Macs ist teilweise sehr gut, und man sollte eher Liebe auf einen guten Aufnahmeplatz (du hast viel Hall drin, klingt nach Küche - lieber mal Wohnzimmer mit Teppichen/Sofa probieren?) investieren und etwas mit dem EQ arbeiten. Ich habe mal deine Aufnahme vom internen in Ultraschall/Reaper etwas nachbearbeitet, das könnte dann etwa so klingen:

Vorher:

Nachher mit EQ:

Was ich gleich vergessen würde: zusätzliche Software an den Start zu bringen um die Aufnahmen zu entrauschen. Das Micro sollte nicht zu viel rauschen, alles andere ist dann nur Rumdoktorn an Symptomen.


#8

Ja, ich meinte mit Gain die Eingabeempfindlichkeit bei Mac OSX.

Einfach Go Mic anwählen und mal auf die Stufe stellen, die ich auch habe. Dann sollte das rauschen weggehen.


#9

Hast du dich denn schonmal mit dem Go Mic auseinandergesetzt? Ich finde, es produziert einen sehr guten Klang für den Preis.
Klar, wenn man gleich bereit ist 150€ für sein Podcastingequipment auszugeben, dann kann man das schon machen. Aber es schreckt halt viele auch wieder ab. Ist mir schon klar, dass du solche Mikrofone mit dem Hintern nicht anschauen würdest, aber für viele Einsteiger ist das Go Mic die perfekte Wahl.
Wenn man dann mal auf XLR umsteigen will kann man es ja immer noch als kleines Reisemikrofon verwenden, mit dem Kamera-Kit adapter funktioniert es sogar am iPhone/iPad


#10

Die Frage ist doch: produziert es einen besseren Klang als die eingebauten Mikros in iPhone und MacBook? Die eben beide nicht schlecht sind.


#11

Ja [Beitrag muss mindestens 20 Zeichen lang sein]


#12

Wie bei deinem Screenshot habe auch ich für die Aufnahme das ganze auf 25% runter geregelt.


#13

[quote=“vanilla_chief, post:11, topic:2579”]
Ja
[/Quote]

A/B Soundfile or didn’t happen :slightly_smiling:
Btw kann man MP3s hier einfach in Postings reinziehen/abwerfen.


#14

Für die Aufnahme mit dem internen Mikro bin ich quasi in den Mac reingekrochen, ansonsten ist meine Stimme deutlich zu dumpf, aufgrund der Entfernung. Ich befand mich im Wohnzimmer. Es ist aber auch recht geräumig, ich werde mal andere Orte probieren.
Von meiner Stimme her gefällt mir das GoMic besser, nur das Rauschen ist stärker als bei sämtlichen Testaufnahmen die ich im Netz finden konnte. Ich bin aber blutiger Anfänger, wenn es um Sound geht und werde den Fehler erstmal bei mir suchen wollen, anstatt beim Mikro.


#15

Gut zu wissen, danke. Habe mich schon gefragt wie ihr das alle macht.


#16

Hast du jetzt mal die Aufnahmeempfindlichkeit am Mac runtergeschraubt? Wenn das nicht hilft könnten wir es ja dann als Fehlerquelle auschließen


#17

ja, war für die Testaufnahme auf 25% eingestellt.


#18

USB selbst scheint das Problem.

Ich habe mir gegriffen, was rum flog und 2 weitere USB Mikrofone getestet, sowie ein Telefon Headset von HTC über Klinke.
Alle USB Aufnahmen rauschen, die Aufnahmen über Klinke nicht.
Leider habe ich keinen USB zu Klinke Adapter, aber ich kann mir das Ergebnis schon denken.


#19

USB zu Klinke-Adapter? Dadurch würde das Signal ja von analog zu digital (im Mikrofon), dann wieder zu analog (Adapter) und wieder zu digital (im Mac) konvertiert werden. Aus dem Grund gibt es solche Adapter meines Wissens nicht (na ja, es gibt nichts, was es nicht gibt, aber das wäre Quatsch).

Ein rauschendes Signal kann man nicht wieder “entrauschen” indem man es analog macht. Wenn du mit dem HTC-Headset zufrieden bist, nehme doch stattdessen das, damit hast du wahrscheinlich am Ende eine bessere Qualität. :wink:
Dass deine USB-Mikros alle rauschen, liegt höchstwahrscheinlich daran, dass alle keine guten A/D-Wandler (USB-Interfaces) haben. Da kann das eigentliche Mikrofon so gut sein wie es will. :smiley:


#20

Hast du beim Go Mic den Schalter links eigentlich auf Nierencharakteristik gestellt? Die mittlere Position ist ebenfalls Nierencharakteristik mit um 10 db verringerten Gain und die untere Schalterposition ist die Kugelcharakteristik. Ist zwar sehr offensichtlich, aber hast du da die verschiedenen Modi getestet?


#21

Ich mach nachher mal eine Vergleichsaufnahme mit dem Go Mic und dem Snowball von Blue :wink: