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#395

Bei welchen Anschlüssen liegt die bitte an? Tonaderspeisung mit immer 12V (https://de.wikipedia.org/wiki/Tonaderspeisung) war eine Entwicklung von Sennheiser für Kondensatormikros, ist aber dort tot, wie ich bei der Sennheiser Werksbesichtigung erfuhr.

Die Frage, welche dynamischen Mikros eine Versorgungsspannung benötigen, ist weiterhin unbeabtwortet.


#396

die die eine aktive elektronik davor haben… soll ich jetzt geräte auflisten


#397

#398

Da mir die Speisung von dynamischen Mikros völlig neu ist, würde mir ein Beispiel reichen :slight_smile:


#399

du bist aber ein ganz geneuer… schau die alle funk micros an die haben eine batarie und werden gespeist dann gibt es welche die haben eine 1,5volt batarie in griff und damit wird ein vorverstäker betreiben sorry ich soch jetzt keine modelle raus.

ausserdem liever fast jedes handy ( smartphone ) oder mobiel telefon 1,5volt am klinken stecker auch machen dies viele laptops auch klampcomputer gehannt dazu gibt es sehr sehr viele despot ( ein pc den man auf den schreibtisch oder unter diesen stellen kann) diese 1.5 volt an der klinken busse des microphons.

übrigens nur weil ich schreibe wie ein sonder schüller heist das nicht das ich einer bin


#400

Die Tonaderspeisung liegt auf der Tonader - beim 4-Kontakte-Mini-Klinke (dem Smartphone-Stecker) also zwischen Sleeve/Gehäuse und innerem Ring. Links/rechts Kopfhörer sind dann äußerer Ring und Spitze.
Daher sollte man für dynamische Mikros auch nicht einfach so einen Draht-Adapter löten, denn sonst fließt Gleichstrom durch das dynamische Mikro, welches sowas übel nehmen könnte.


#401

Danke. Klaro. Die hatte ich nicht auf’m Schirm.


#402

Bitte nicht diesen Begriff verwenden. Tonaderspeisung hat traditionell eher niedrige Impendanz, hohe Spannung und liegt isoliert vom Schirm an der symmetrisch ausgeführten Verbindung an. Damit hat man eine bessere Einstrahlfestigkeit, drum war das bei den Filmtonleuten wohl sehr beliebt. Die Leistung reicht um ein ordentliches Kondensator-Mikrofon zu versorgen.

Das, was Mobiltelefone und „Handy Rekorder“ zur Versorgung von Elektret Mikrofonen verwenden, dort ist es nur die Vorspannung für einen kleinen Feldeffekt-Transistor, heißt gemeinhin „Plugin Power“.


#403

Bändchen-Mikrofon mit eingebautem Vorverstärker, a.k.a. active ribbon. Ein Bändchen-Mikrofon ist ja streng genommen auch ein dynamisches.

Und gerade noch gefunden:

https://www.bluedesigns.com/products/encore-200/


#404

Ah, ok. Trotzdem würde auch bei Plugin-Power Strom durch ein dynamisches Mikro fließen, wenn man nur einen einfachen Kabeladapter zusammenlötet. Nur bei Phantomspannung (oder gar keiner) passiert nix. Ansonsten muss man Adapter mit elektronischen Bauteilen basteln (Übertrager, Kondensatoren), die den Strom blockieren.


#405

Oh ja - die teuren Bändchenmikros hat sich wohl schon so mancher mit (falscher)Stromversorgung gegrillt. Das war dann - glaub’ ich - vor allem der Tonaderstrom. War aber überwiegend vor meiner Zeit.


#406

Auch passive Bändchen haben im Allgemeinen einen Trafo und sind damit vor Speisestrom geschützt. Die Geschichten von verdampften Alubändchen sind glaube ich Wirklich Alt™. :wink:


#407

Ich habe mir jetzt das HMC660 gekauft und die Widerstände in ein Patchkabel eingelötet. Vielen Dank erstmal für die tollen Tests und Anleitungen! Leider hört es sich aber an, als wäre die Kapsel locker oder so. Ich hab mal ein Soundbeispiel angehängt. Muss ich das Teil reklamieren oder ist das normal? In dem Fall würde ich es direkt zurückgeben.


#408

ja die ist locker


#409

Es kommt ab und an vor, dass die Kapsel zu locker sitzt. Hier ist zu lesen wie man das selber beheben kann:

Ob einem das wert ist oder ob man lieber umtauscht muss jeder selbst entscheiden. Da die Hülle der Kapsel verklebt ist, hilft hier das Abwärmen mit einem Fön, dann muss man nichts Hebeln. Die Kapsel selbst dann mit etwas Schaumstoff hinten aufpolstern und wieder Deckel verkleben (Heißkleber ist gut.)

Und ja es ist ein Konstruktionsfehler, aber er kommt selten vor, lässt sich beheben und man spart halt gegenüber dem DT297 ordentlich Geld.


#410

Hatte das selbe Problem! 2x umgetauscht und immer der selbe Fehler - dürfte ein Serienfertigungsproblem sein! Großes Danke meiner seits an Thomann, die äußerst kulant waren!
Nach langem hin und her habe ich dann mit extra wenig Superkleber die Kapsel bzw das lose Teil wieder angeklebt - wenn man genau hinsieht sieht man dass nur der Kleber locker geworden ist und das Teil normalerweise auch angeklebt ist - und dann hat man keine Probleme mehr.
Einfach mit ein bisschen Kraft bzw 2 Zangen das Mikrofon öffnen und den Teil ankleben!

Lg T


#411

Besser: den verbauren Kleber mit einem Fön anwärmen, dann geht es recht einfach auf.


#412

ich gebe dir recht das ist vermutlich die elegantere methode :slight_smile:


#413

Hallo rstockm

ich bin auf der Suche nach einem guten und bezahlbaren Headset auf diesen Thread aufmerksam geworden.
Sämtliche Geräte habe ich mir angeschafft (Superlux HMC 660 + XENYX 302USB + Erdungsarmband).

Bis auf den Rat des Bastelns eines Erdungskabels zur Verwendung am Cinch-Stecker des XENYX habe ich alles gemacht, wie es beschrieben wurde.

Das Brummen verschwand, als ich den Laptopper Kabel an die Boxen anschloss. Das Restbrummen verringerte sich mit der Nutzung des Erdungsarmbandes.

Ich nutze Hindenburg Journalist Pro und Skype 8,x. Läuft fast alles gut. Nur höre ich beim Abhören des Aufgenommenen kein Signal auf dem HMC660.

Woran könnte es liegen?

Dank und Gruß,
Jörn / dBS


#414

Vielen lieben Dank @rstockm!

Wir wollen zu 2. einen Podcast anfangen und da hat uns dein Post sehr geholfen. Den PP2B, die Superlux und das Behringer haben wir jetzt bestellt.

Die einzige Frage, die sich uns noch stellt wäre: Wie genau funktioniert die Verbindung zwischen PP2B und Behringer? Welches Kabel braucht man da genau? Es müsste doch ein Kabel sein, dass aus den 2 Ausgängen vom PP2B einen einzigen für den Behringer macht, richtig?