Profi-Klang für alle! Das HMC660 Headset richtig einsetzen - für unter 100 €


#367

Wenn ich das HMC660 an das Zoom H6 anschließe und per USB mit dem MacBook verbinde, höre ich sehr starkes Netzbrummen. Mit dem Beyerdynamic DT-297 ist alles perfekt, das HMC brummt. Der Effekt wird sogar stärker, wenn ich das MacBook anfasse (Alu).

Phantomspeisung 24V, MacBook am Stromnetz per Adapter.

Könnt ihr das auch bestätigen und gibt es eine Abhilfe (außer einen USB Isolator)?


#368

Brummt das immer noch, wenn der Mac nur auf Akku läuft?


#369

Es brummt nur dann nicht, wenn ich vom Akku arbeite und das Netzwerkkabel (über Thunderbolt) nicht angeschlossen ist. Im Grunde wenn irgendeine Masse verbunden ist, brummt es.

Ist der Schirm vom Headsetkabel schlecht?


#370

Welcher Schirm? ;-/

Zusätzlich scheint es auch keinerlei Buffer oder interne Stabilisierung zu haben, so dass auch schon leichte(ste) Restwelligkeiten (z.B. von der Spannungsversorgung) zu Brummen führen. Bei mir hat es sogar Programmaufrufe (in Form von leisen Störgeräuschen) mit aufgenommen…


#371

Ja. Schau mal hier rein, da werden verschiedene Lösungen vorgestellt:

Erster Ansatz ist immer: schauen, was für Netzteile noch so alles im selben Stromnetz/Mehrfachsteckdose rumlungern.


#372

Ja, genau das war auch meine Situation mit den HMC660X. Erdungskabel, Gehäuse anfassen, Voodoo-Priester herbeirufen … hat alles nicht genug genützt. Es blieb selbst im besten Fall immer ein Brummen im Hintergrund übrig, das zwar etwas leiser geworden war, aber nie ganz verschwand.

Bin dann komplett auf die DT-297 umgestiegen. Hätte ich das mal eher gemacht! Mir also das stundenlange aber erfolglose “Debuging” der HMC660X erspart und die DT-297-Lösung von Anfang an eingesetzt, dann wäre sie insgesamt sogar preiswerter als die HMC660X-Lösung gewesen. :wink:


#373

Das Kabel vom DT-297 kostet mehr als das komplette HMC660 :slight_smile: Ein DT-297 kann man sich noch anschaffen, aber wie im Thread beschrieben, 2-3 für Gäste wird arg teuer.

Wenn ich das HMC660 mit dem H6 und im Akkubetrieb benutze, ist das Headset wirklich nicht übel. Der Aufbau reicht mir vorerst aus.

Am Rechner ist das Gemurkse aber schon nicht ohne. Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist ein USB-Isolator, das Ding müsste auch helfen. Wäre praktisch wie Akkubetrieb.


#374

USB-Isolator habe ich getestet reduziert das Brummen leicht, aber hilft nicht wirklich.


#375

Hallo @rstockm, vielen Dank für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Headset. Habe mir die Dinge jetzt über deine Affiliate-Links[1] bestellt und bin gespannt, ob mich das auf den nächsten Audio-Level bringt!

Viele Grüße

Marcus

[1] Das Xenyx 302USB ist nicht mehr bei Thomann erhältlich, vielleicht ersetzt du den Link mit deiner Amazon-Affiliate-Version :wink:


#376

Nochmal eine Frage die vor “Jahren” schon einmal beantwortet wurde, mittlerweile hat sich aber vielleicht die Situation geändert bzw. neues Material oder Erfahrung hinzu gekommen.

In der Regel nehmen wir via Studio Link auf, möchten aber mal vorhereitet sein, wenn wir zu 2 oder 4 an einem Ort sind.

Zur Verfügung stehen HMC660 in ausreichender Menge, so wie sie gekommen sind, also keine lötereien oder so.

jeweils auch ein 302USB, aber das wird wohl kaum etwas nutzen

ein h4n

und ein MBA. Aufnehmen tuen wir per Reaper und wie gesagt, dass wird die Ausnahme bleiben, daher keine große Investition…

Danke für jeden Input!


#377

Was genau ist denn nun deine Frage? :wink:


#378

Ich glaube die Frage ist ob Zoom H4n mit unverlöteten 660ern an einem MacBook Air eine gute Wahl ist oder etwas dagegen spricht.


#379

Ich würde H6 nehmen, ist zukunftssicher(er). Phanton-Spannung auf 24V und alle 4 angeschlossenen (unmodifizierten) HMC 660 funktionieren.


#380

Ich würde entweder einen Nachmittag in Lötereien investieren und dann ein UMC404HD besorgen, mit Kopfhörerverstärker (mein eigenes Setup), oder wie genannt ein H6 kaufen. Letzteres ist aber ne ganze Ecke teurer, und für nur mal ab und zu nicht die günstigste Lösung.

So wie ich das hier erlebt habe, kriegt man 4 Leute nicht billiger zusammen als mit dem UMC404HD, solange man separate Spuren etc haben will. Und das Teil verlangt eben Gelöte oder ein weiteres Gerät zur Spannungsversorgung, das ist ja im ersten post verlinkt. Das kostet dann zwei mal 29 EUR (plus Kabelkosten) oben drauf. Ich habe auch lange geguckt, und da ich einen Lötkolben zuhause habe, habe ich das dann damit gelöst und bin happy.


#381

genau die, oder ob es eine günstige Möglichkeit für 4 Leute gibt.

Ist halt eine “alle Jubeljahre mal” Situation die aber vielleicht bald wieder eintritt


#382

Ja ich befürchte auch, dass es auf Löterei oder H6 hinauslaufen wird. Oder aber zum Beispiel bei getgrover ein h6 für einen montag mieten, was mir auch gerade noch als Option in den Sinn kam


#383

H6 nach Bedarf ausleihen finde ich sehr sinnvoll. Falls doch Gelötet werden soll: unbedingt nur in sei in Patch-Kabel hier:

Dadurch bleibt dann das Original Headset unangetastet und man kann die wirklich nach Bedarf dazustecken.


#384

HMC660, gelötete Mikrofon-Patchkabel, ein Mil­le­nium HA 4 Kopfhörerverstärker und ein Behringer UMC404HD habe ich selbst im Einsatz und bin sehr zufrieden.

Allerdings sind die HMC660 schlecht isoliert und sehr störanfällig, darauf solltest du dich eventuell gefasst machen. D.h. je nach Stromnetz und/oder Strahlungsquellen (Funkmasten, etc.) können Störgeräusche (Brummen, Fiepen, etc.) auftreten, die sich nur schwer oder gar nicht beseitigen lassen. Zu Hause hatte ich damit noch nie Probleme, allerdings wechsle ich hin und wieder den Aufnahmeort. Und bei identischem Setup hatte ich auch schon mit Störgeräuschen zu kämpfen.


#385

Hallo, Ich habe leider nach einiger Zeit Benutzung und mehreren Dienstreisen das Problem, dass beide Mikrofonkapseln meiner beiden HMCs bei Kopfbewegung klackern.

Ich frage mich nun, wie ich das Gehäuse des Mikrofons am besten öffnen kann, um sie wieder zu fixieren. Leider scheint die kleine Kreuzschlitzschraube nur das Gehäuse am Schwanenhals zu halten und das Gehäuse an sich ist verpresst/geklebt.

Kann man das ein bisschen warm machen und dann vorsichtig öffnen oder gibt es einen anderen Trick?

Vielen Dank für die Hilfe.
Gruß, Daniel


#386

Ich hab es selber geschafft. Die Schrauben zu öffnen ist wirklich nicht notwendig. Mit dem Föhn etwas erwärmt. Dann ging es gut auf. Den Metalleinsatz dünn mit Tesa umwickelt und alles wieder zusammen gesetzt. Jetzt klackert nichts mehr.