Procaster + MG10XU + FetHead

Hallo dies ist mein erster Beitrag und ich hoffe man kann mir helfen bzw. mich informieren. :slight_smile:

Wie im Titel schon steht verwende ich Procaster + MG10XU + FatHead.

Mein Problem ist, dass ich mein Gain und Mein Volume trotz Fathead recht weit aufdrehen muss.
Meinem Empfinden nach zu hoch.

Aktuell teste ich es mit meinem Gain auf ca. 50% und mein Volume auf 85%. Kollegen im Teamspeak hören mich so einigermaßen ok. (dennoch haben mich fast alle etwas lauter gestellt)

Ich habe Videos gesehen wo Leute mit gleichem Setup Gain und Volume ca. auf 35-40% stellen können… beides. Davon bin ich weit entfernt und ich frage mich wieso.
merkwürdig finde ich auch wenn ich den Knopfdrücke um mein gesprochenes selbst im Kopfhörer zu hören, habe ich nicht mehr das Gefühl ein dynamisches Mikrofon zu nutzen. Ich höre dann jedes Geräusch ganz klar. Außerdem höre ich ein sehr deutliches rauschen. Der Großteil des Rausches kommt daher dass ich meinen PC perfekt höre der andere Teil ist aber soweit ich das beurteilen kann ein Eigenrauschen. Wenn ich Gain und Volume runter drehe geht das natürlich weg aber höre mich dann auch quasi kaum noch :stuck_out_tongue:

Jetzt frage ich mich ob ich mir eventuell noch eine interne Soundkarte zulegen soll und mein Mixer mal anstatt mit USB über Line (nennt man das so?!?!) mit dem PC verbinden soll??? Könnte das helfen???

Gibt mir eine interne Soundkarte die Möglichkeit das eingehende Signal von Mikro auf Mixer zu Soundkarte zu in Echtzeit zu verstärken … bzw. das was die Soundkarte an den PC weitergibt?

Hoffe mir kann jemand helfen. Habe eine Menge Geld ausgegeben um klaren Sound zu haben auch wenn ich es aktuell nur für Teamspeak oder ähnliche Sachen nutze möchte ich dennoch dass es gut läuft.

Für den Mic-Eingang 1 sollte das MG10XU mit dem FetHead genügend Gain liefern.
Gain auf 50% klingt jetzt nicht nach “sehr hoch aufdrehen”. Falls das MG10UX bei 50% schon arg rauscht, wäre wohl schlicht der PreAmp minderwertig.

Ja gut… Wenn der PC so rauscht, kann man der Audio-Hardware wenig Vorwürfe machen. Dann muss der PC bzw. die Lüfter halt weg.

Das letzte bisschen Rauschen - wenn’s nicht mehr anders lösbar ist - wird dann in der Postproduktion mit Plugins/Auphonic/etc. entfernt.

Nur am Rande: Das FetHead kommt hinters Mikro, nicht in den PreAmp.

Von exotischen Routing-Geschichten würde ich mich nach Möglichkeit fernhalten. Das klingt mehr nach Problemen als nach Verbesserung.

Das Procaster ist dafür bekannt, ziemlich viel Gain zu benötigen. Und viel Gain liefern nur sehr hochwertige PreAmps, alle anderen fangen da einfach an zu rauschen.

Ich wollte mir ursprünglich auch mal ein Procaster kaufen, habe es dann aber aufgegeben, da das wohl wirklich nur mit super teuren PreAmps/Interfaces brauchbare Ergebnisse liefert.

Wenn du nicht darauf angewiesen bist, ein Mikrofon mit XLR-Ausgang zu haben, sondern es sowieso nur am Rechner verwendest, empfehle ich dir das Rode Podcaster. Das ist im Endeffekt nicht nur günstiger, weil du dir das Interface und das FetHead sparen kannst, sondern von der Audio-Qualität auch besser als das, was du aktuell hast. Rauschen tut da gar nichts.

Ein FetHead ist ja vorhanden. Derart wenig Gain kann ein heutiger PreAmp fast nicht liefern, damit das nicht reichen würde. Eingang 1 wird mit +64 dB spezifiziert.
Ich habe ein Procaster + FetHead lange problemlos an einem +54 dB Eingang betrieben (Steinberg UR22).

1 „Gefällt mir“