UliNobbe
(Uli Nobbe)
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Ja, die Scarlett 2i2 ist ausschließlich Bus-powered - und letztlich hängt sie von der Qualität der USB-Stromversorgung ab. Hinzu kommt, dass sie trotz ihrer guten Qualität (ich hatte sie ja selber mal) an Grenzen stößt.
Wenn der Fieps mit oder ohne dbx auftritt, kann man den Fehler auf die Scarlett oder eben die USB-Schnittstelle eingrenzen.
Btw, wenn der dbx drin ist, dürfte der Bypass-Schalter nix am Fiepen ändern, sonst wäre der dbx kaputt.
Die Scarlett hatte für mich schon in der ersten Generation Probleme mit dem Kopfhörer (Verstärkung zu schwach) und das soll sich auch in der 2nd Gen so fortsetzen, wie ich von einem befreundeten Händler gehört habe.
Meine 2i2 (1) habe ich verkauft und mittlerweile arbeite ich mit einer Steinberg UR242. War definitiv ein Fortschritt.
Dass das SM7B zwar ein qualitativ hochwertiges, aber vom Output her äußerst schwachbrüstiges Mikrofon ist, hast Du ja schon erkannt - sonst würdet Du wohl keinen 286er einschleifen.
Aber wenn das Fiepen ohnehin in der Direktverbindung Shure > Scarlett auftaucht, ist der Fehler woanders zu suchen.
Dass der Rechner und der dbx im selben Stromkreis Strom ziehen sollten, versteht sich von selbst. Aber das scheint als Fehlerursache auszuscheiden.
Hast Du die Möglichkeit, das Mikrofon an ein anderes Interface anzuschließen? Die Scarlett eventuell auszutauschen oder gar zurückzugeben? Ein Upgrade auf eine Steinberg?
Meiner Ansicht nach braucht das SM7B einen EXTREM guten Vorverstärker; bei meinen professionellen Aufnahmen haben wir mit Presonus gearbeitet.
Ich will nicht ausschließen, dass eine nicht sauber USB-powered Scarlett in dieser Kombination überfordert sein könnte.
Erdschleifen produzieren üblicherweise kein hochfrequentes Fiepen; so was stammt eher von schlecht abgeschirmten Kabeln (ich habe das Problem in einer Location, und da nützt die beste DI-Box nichts).
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