jonasschoen
(Jonas Schönfelder)
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Guten Abend zusammen,
interessant, was sich hier für unerwartete Diskussionen entwickeln können. Nachdem ich den Thread gelesen und etwas nachgedacht habe, finde ich folgende zwei Möglichkeiten sinnvoll:
1. OnAir nur nutzbar, wenn dem Auslesen der API von externen Anbietern ohne Einschränkungen zugestimmt wird
Diese Option ist entspricht @timpritlove’s und @rstockm’s Auffassung und dafür müsste StudioLink im Prinzip wieder in den Ausgangszustand von vor ein paar Stunden gebracht werden. Sollte sich Sebastian (@sreimers) dazu entscheiden, fände ich aber eine Übergangsphase sinnvoll, in der den OnAir-Nutzern (Audio-Produzenten) ein Hinweis angezeigt wird, dass es eine API gibt, diese offen ist und es konkret ein Produkt (und in Zukunft vielleicht weitere) gibt, die die Streams in einer kostenpflichtigen App anzeigen. Bei der Weiternutzung des Dienstes nach einer festgelegten Frist würde diese Tatsache (die ja im Prinzip keine Änderung ist) als akzeptiert gelten, wie man das von AGB-Änderungen großer Anbieter kennt. Aus meiner Sicht sollte bei dieser Option auch eine Möglichkeit gegeben werden, seinen Podcast restlos von OnAir zu löschen.
2. OnAir bekommt ein Opt-out für Erscheinen in externen Angeboten via API
Diese Option greift @derrobert’s Verweis auf die robots.txt bei Webcrawlern auf. Die Inhalte jeder öffentlichen Webseite sind auch öffentlich einsehbar, egal ob mit oder ohne Webcrawler. Allerdings bietet die robots.txt eine Möglichkeit, Webcrawlern (und somit vor allem Suchmaschinen) mitzuteilen, dass man dort nicht gelistet werden möchte. Ob dies berücksichtigt wird, ist eine andere Frage, aber die Idee basiert eben auf dem freundlichen Einverständnis verschiedener Akteure. Und es stimmt schon, dass damit die Auffindbarkeit des eigenen Angebots stark eingeschränkt werden kann, wenn man denn möchte. Diese Option würde den OnAir-Nutzern (Audio-Produzenten) eine Wahlmöglichkeit geben mit dem Standard, dass gelistet wird. Auch hier müsste Sebastian eine Änderung vornehmen, die vermutlich aber nur im Umbennenen der Option und Umkehrung der Funktion besteht.
Beide meiner Vorschläge widersprechen dem, was Sebastian bereits umgesetzt hat und es würde sicher etwas zu Verwirrungen führen, wenn es jetzt noch einmal geändert wird. Und ich möchte auch klar betonen, dass es Sebastians Entscheidung ist und ich mich nicht darin einmischen möchte, wie er seine Plattform gestaltet, denn am Ende haftet er womöglich. Langfristig macht es aus meiner Sicht aber schon Sinn, hier eine durchdachte Lösung zu finden, die für Podcaster möglichst einfach bedienbar ist (deshalb wenn Opt-out, weil wahrscheinlich selten) und es Entwicklern wie @funkenstrahlen und @phranck ermöglicht, in einer App auch wirklich ein großes Angebot der streamenden Podcasts zu präsentieren.
Danke für’s Lesen, gute Nacht 
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