Hier sind wir bei einem der wichtigen Unterschiede von Audacity zu Lösungen wie Ultraschall oder (in meinem Fall) Hindenburg Journalist Pro. Gute DAWs geben dir die Möglichkeit von verschiedenen Quellen in eigene Spuren aufzunehmen und diese Spuren können entweder Stereospuren sein (also zwei Quellen bündeln) oder gleich Monospuren.

Ich nehme also zwei separate Mono-Spuren auf. Das hat den Vorteil, dass ich die Spuren separat editieren kann, also z.B. unterschiedliche EQ Einstellungen anwenden usw. Die DAW macht da dann zunächst einen Stereomix draus mit beiden Spuren zentriert, ich speichere das dann aber zum Schluß genau deswegen (weil ja auf beiden Ohren exakt dasselbe Signal kommt) als Mono ab.

Im Grunde brauche ich bei meinen Geräten und Einstellungen Auphonic dann auch nicht mehr zum geradeziehen, ich nutze es aber trotzdem weil es auch die Dateien in verschiedene Zielformate übertragen und an verschiedene Orte kopieren kann. So kannst Du z.B. vollautomatisch via Auphonic eine Videodatei mit Soundwave erzeugen und auf YouTube hochladen lassen etc.

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