Der Pro-Gedanke der Staffeln war der:
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Eine Staffel ermöglicht es den Hörern, den Podcast in das regelmäßige Wochenprogramm einzuplanen. Soweit ich das mitbekommen habe, mögen Podcastabonnenten regelmäßige Formate. Hoaxilla bekam ja quasi schon Morddrohungen, wenn sie nicht Sonntags pünktlich zu einer bestimmten Uhrzeit online standen. Youtuber berichten auch darüber, dass Hörer unzufrieden werden, wenn sie sich nicht auf Publikationsthrythmen verlassen können.
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Erscheinen Folgen unregelmäßig und in monatelangem Abstand, entsteht keine Hörerbindung. Wir produzieren einen Horrorpodcast. Eine Folge dauert bei uns genau eine Stunde und ist mit festen Rubriken typisch wie ein wöchentlich erscheinendes Format aufgebaut. Wir würden also immer damit schließen, dass wir uns in zwei bis drei Monaten dann wiederhören. Daran gewöhnt sich keiner. Mittels Staffel kann man kommunizieren, dass jährlich z.B. von Oktober bis Dezember Horrorzeit ist.
Wie gesagt, regelmäßige Erscheinungstermine ohne Staffeln sind bei uns nicht machbar. Pro Jahr werden es ca. 6 Folgen, von denen wir nicht vorhersagen können, wann sie möglich sind. Manchmal gehen auch zwei Folgen in einem Monat, dafür kommt dann wieder vier Monate nix.
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