Parerga oder labos?


#1

Habe mich gerade entschlossen, eine tägliche Mehrfachdosis zu veröffentlichen. Jedenfalls für eine Zeit lang, so lange ich es kann und mag. Dabei möchte ich auf Lowtech setzen, um überall die unkomplizierte Möglichkeit zu einer Aufnahme zu haben. Also wird es das Mobiltelefon mit einem Lavaliermikro werden.

Ich habe es ausprobiert, es ist nicht wirklich toll, aber dennoch hörbar, ohne zu nerven.

Ich werde versuchen, meine täglichen Gedankenschnippsel, in hörbarer Qualität, veruhrzeitet und gesammelt am Stück am ende des Tages zu veröffentlichen. Veilleicht interessiert sich jemand dafür.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Wie soll dass Kind heißen?

In Frage kommen

a) parerga -> soetwas wie Beiwerk oder
b) labos -> mit einer endlosen Liste an möglichen Bedeutungen:
Not
Tat
Last
Leid
Pein
Werk
Plage
Mühe
Arbeit
Mühsal
Schmerz
Ausdauer
Drangsal
Strapaze
Ungemach
Unglück
Bemühung
Tätigkeit
Anstrengung
Unternehmung
Arbeitsamkeit
Mühseligkeit
Beschwerlichkeit
Arbeitsfähigkeit

Das ist eine Menge mehr an Bedeutugen, als ich meine und benötige, aber es klingt eben auch gut.


#2

Labos ist aus meheren Gründen gut: 1. Ist es phonetisch nah am allseits beliebten Laberpodcast. 2. Stecken in einem Wort so viele Bedeutungen, dass Du Dich damit nicht einschränkst und auf ein Thema festlegst

Andererseits sind die Bedeutungen ziemlich synonym und vor allem sehr negativ. Podcasten soll doch keine Last sein. Wenn Du also nicht ohnehin fast ausschließlich über Sorgen und Nöte sprechen willst, empfehle ich doch eher Parerga.


#3

Schaue, bei welchem Namen die Domain sowie alle nötigen Social-Media Accounts noch frei sind. Vielleicht fällt damit einer der beiden Namen schon raus.


#4

Die Beste alle Gattinnen meinte zu mir, dass Labos sehr nach Labern klänge und deswegen den Vorzug erhalten solle. Also richte ich mich danach!? Ja, mache ich, es hat auch meine Präferenz. Außerdem hat es den Vorzug in mancher Ohren einfacher zu klingen und zu merken zu sein.

Danke für den Rat.

Aber mich interessiert auch, was ihr von dem Konzept haltet? Akustisches Mikroblog oder so.


#5

Danke für den rat und für einen “normalen” Podcast würde ich den beachten, aber bei diesem Nebenbeiprojekt werde ich mit SM garnicht erst belasten. Ich mache einen Feed innerhalb des Dach-Podcasts und das soll es dann gewesen sein. es wird ja ohnehin nur eine kleine Gruppe an Interessenten geben, wenn überhaupt. Wen interessieren schon meine privaten Gedanken zu {random theme}?

Aber mich würde auch Deine Meinung interessieren? Wäre ein solche Podcasts für Dich als Hörer ggf. vonm Interesse?


#6

Verstehe. Dann hast Du volle Namensfreiheit. :muscle:

Zum Namen: Labos find ich besser, weil der leichter von der Zunge geht. An der Wortbedeutung würde ich bei „unbekannten“ Sprachen nicht zu viel aufhängen, weil fast niemand die Bedeutung kennen wird. (Ausnahme: Der Podcast wird sich um die Sprache drehen.)

Zum Format: Offen gesagt klingt das nicht nach einem Format, welches mir persönlich im Podcatcher fehlt. Das soll Dich jedoch keines Falls aufhalten!
Die Idee finde ich ideal, wenn Du genug Personen hast, welche sich für deine Person und dein Leben interessieren.


#7

Hallo Joey,

danke für Deine Meinung. Ist mir wichtig.

Ja, dass kann ich mir vorstellen und ich finde es nachvollziehbar. Und natürlich völlig ungerecht, weil Du ja nicht wissen kannst, worüber ich sprechen werde. Aber ich werde deswegen nicht larmoyant werden, wenn es jemanden interessiert ist es gut und wenn nicht, dann eben nicht.

Ich habe gerade die ersten beiden Tageschnippsel aufgenommen, die ich heute Abend zu einer Episode verwursten werden und bin gespannt auf eventuelle Reaktionen.


#8

Für mich klingt das spannend, ich würde auf jeden Fall reinhören.


#9

Danke, das motiviert doch extra.