Ich nehme in aller Regel auch Multitrack auf und bearbeite das dann in Studio One.

Man tut gut daran Mic-Bleeding durch geeignete Mikrofonpegel sowie die Bauart des Mikrofons soweit es geht zu unterdrücken.

Zwei dynamische Mikrofone mit Super- oder Hyperniere, wobei sich der andere Sprecher jeweils im Minimum des Richtdiagramms des eigenen Mikros befindet, löst das Problem fast vollständig. Der Rest wird mit einem Noise-Gate auf der jeweiligen Spur beseitigt.

Dynamische Mikros sind unempfindlicher und nehmen weniger Hintergrundgeräusche auf, da mehr Energie benötigt wird eine dynamische Mikrofonmembran zu bewegen als eine feine Folie einer Elektretkapsel bzw. eines Kondensatormikrofons. Das hat Einbußen in der Höhenwiedergabe als Folge, aber beim Podcast ist es egal, ob man als obere Grenzfrequenz 16 kHz oder 20 kHz hat.

Der Podcast-Editor von Tascam ist relativ „basic“, beherrscht aber auch VST-Plugins, sodass man hier bereits eine Menge machen kann.

Auch die Funktion „Stille finden“ diverser DAWs oder Editoren hilft, macht es aber unübersichtlich, wenn man in einer langen Podcastfolge so viele Events (Soundschnipsel) hat.

Viele Grüße!

Sven