Mobiles Aufnahme-Gerät

Moin, was würdet Ihr für ein mobiles Aufnahmegerät empfehlen…

Was mir wichtig ist:

  • Sollte in 24/96 aufnehmen
  • Mindestens WAV und MP3 Format
  • Man sollte externes Mikro anschließen können (optimalerweise mit Phantomspeisung)
  • Mindestens 4 Kanäle wären nett
  • Das ganze sollte Hotel-Kompatibel sein (möglichst mobil)
  • Wechselbaren Akku würde ich bevorzugen
  • (Kosten spielen untergeordnete Rolle)

Spontan tendiere ich da zum Zoom H6, scheint ja hier auch recht beliebt zu sein, aber gibt es da noch Alternativen? Gehe ich recht in der Anahme, dass die sechs Kanäle normale Mono-Kanäle sind?

thx
Dave

Es gibt da bspw. das Zoom H5, das ist etwas kompakter und günstiger als das H6, aber sonst recht ähnlich. Das hat dann eben zwei Mono-XLR/Klinke-Kombieingänge (ja, alles mono!) mit Phantomspeisung. Zwei weitere bekommst du mit einem Adapter statt dem eingebauten Mikrofon dran, aber die sind dann ohne Phantomspeisung.

Wenn das genau deiner Anforderung entspricht, dann wäre das eine Option. Ansonsten lohnt sich wahrscheinlich wirklich das H6.

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Zoom H6 erfüllt Deine Anforderungen.

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Der H6 ist wirklich ausgezeichnet, kann die 24/96- und auch 48kbit mp3… :wink:

4 symmetrische Eingänge mit Phantomspeisung, 2 Kanäle entweder Stereomikro (X/Y oder M/S) am Gerät, oder Stereo Line-In oder mit weiterem Adapter 2 symmetrische Eingänge ohne Phantomspeisung. 4 Mignonbatterien.

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Als H5-Nutzer empfehle ich für die speziellen Anforderungen von @Dave auch das H6.
Warum?

  • Alle XLR/Klinke-Combobuchsen sind phantomspeisungsfähig (er schrub “mindestens” in die Anforderung!)

  • Der Preisunterschied zwischen dem H5 mit zusätzlichem XLR-Modul ohne Phantomspeisung und dem H6 ist marginal.

Das einzige Argument pro H5 wäre das etwas geringere Gewicht und das etwas bessere Handling als “Handheld-Recorder”. Bei einem Treff habe ich meinen H5 gegen einen H6 in der Hand gehalten - also draußen auf der Straße möchte ich kein H6 halten müssen, aber wenn das nicht die Anforderung ist…

Wenn aber 4 XLR-Buchsen belegt werden sollen, ist das m.E. auch nicht mehr so kriegsentscheidend.

Alles Mono?
Da muss ich passen, aber die Menüführung des H6, so wurde es mir gezeigt, erlaubt da einige Sauereien.
Bei meinem H5 werden die beiden XLR-Eingänge als Stereospur aufgenommen (was beim Monitoring unangenehm sein kann!), die dann in der Nachbearbeitung aufgetrennt und auf Mono gepannt werden können.

Stereo-Monitoring mit verschiedenen Mikrofonen macht keinen Spaß - also dazu bitte noch mal einen H6-Spezialisten befragen.
Ansonsten aber, speziell bei der ursprünglichen Anforderung: Eher H6. :sunglasses:

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Es gibt einen internen Mixer, mit dem man das Monitoring genau einstellen kann- also Pan und Volume. Lediglich für X/Y, M/S oder Line-In-Aufnahme wird ein Stereo-Signal erzeugt, das man aber auch mit Pan versehen kann. Zusätzlich kann man das Stereo-Signal auch -20dB aufzeichnen lassen, um zur Not ein Rettungssignal zu haben. Hat man den Adapter für zwei extra symmetrische XLR/Klinke (ohne Phantomspeisung) so werden die laut Hörensagen (habe ich nicht) auch in zwei Spuren aufgezeichnet.

Bei 4 aktiven XLR, aktivem Stereo-Mikro und -20dB-Aufnahme am Ende sechs Dateien: 1-4 Mono, LR/MS Stereo und BU Stereo. Alternativ kann man den ZOOM aber auch als multi-channel Audio-Interface für z.B. Ultraschall verwenden.

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Hallo ihr,

Gibt es auch noch was anders? Immer nur den uralten ZOOM H6 (2013, 3 Jahre) nach vorne schieben geht an der Realität meiner Meinung nach etwas vorbei. Ich hätte ja für die Aufnahmen unterwegs gerne was mit Bluetooth 4.0. Von der Audioqualität sollte das auch reichen.

Man sollte auch immer im Hinterkopf behalten, das die meisten Leute die Podcasts wegen der Inhalte und nicht wegen der Audioqualität anhören.

Ein guter inhaltlicher Podcast mit mittelmäßigem (also nicht schlechtem) Audio schlägt einen langweiligen Podcast mit High End Audio immer.

Gruß fairsein

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Das dürfte schlicht darin begründet sein, dass es weit und breit keine nennenswerte Konkurrenz für den H6 gibt - über Widerlegung dieser These würden sich sicher alle freuen.

Jain, aber schlechte Audioqualität kann etwas sein, das extrem nervt. Achte mal bei Videos drauf. Wenn das Bild zu wünschen lässt hat, kann man damit relativ leben, aber wenn die Tonspur miserabel ist, macht das einfach keinen Spaß.

Ich sprach mit Absicht von mittelmäßigem Audio. Als Beispiel fällt mir da der Psychotalk ein. Die aktuelle Episode verdeutlicht glaube ich, was ich meine.

Gruß fairsein