Ich glaube ebenfalls nicht, dass dies mit einem Mikrofon allein zu machen ist. Oder anders gesagt, dafür gibt es ja so viele unterschiedliche Mikrofone.

Was Ambient-Aufnahmen betrifft, würde ich mal binaurale Mikrofon in den Ring werfen. Ich hab eins letztens gerade in einer UD Folge ab Minute 28:27 Kunstkopfstereophonie besprochen. Dazu gibt es auch ein Soundbeispiel .

Ansonsten, will ich das „Drumrum“ ausblenden/abschwächen, brauche ich eins mit mehr Richtcharakteristik. Fürs Studio ist eine „Niere“ oder noch ungerichteter, völlig OK. Wichtig ist nur, dass man sich eventuelle Gäste im Studio nicht einfängt. Im Zweifel tuts ein DT297. Aber genaugenommen bekommt man das auch mit einem günstigen SM58 hin (kann man natürlich nicht rumzappeln). Das SM58 funktioniert auch draußen, wenn man nur die eigene Stimme aufnehmen möchte. Windschutz, Popschutz sind m.E. jedoch unverzichtbar.

Wenn man zu einigen Kompromissen bereit ist (und man nicht allzu viel Geld ausgeben will), kommt man mit dem Y-Aufsatz (Standard) auf dem H6 in allen Situationen schon sehr weit. Als Einsteiger würde ich damit anfangen.