Kurze Antwort: Ja, wenn ich von Downloads sprach dann meinte ich alle, auch Bots. Wie ich nämlich ausgeführt habe kann man eigentlich nur dann wirklich User unterscheiden wenn man gleichzeitig einer fortgeschrittenen „Überwachung“ zustimmt indem man einen Client nutzt der dir einen Nutzeraccount zuordnet und diese Info dann auch mit dem Server abgleicht. Spotify macht das so, Apple’s Podcast Client macht das auch.

Lange Antwort:
Ein wenig Graustufe…
Rein technisch sieht man einzelnen Downloads zwar nicht an ob sie von einem Bot kommen, aber manche Bots geben im Referrer an das sie ebensolche sind. Daraus generieren dann manche eigene Statistiken, also z.B. einen Überblick über die Clients. Sieht bei Podlove z.B. so aus:
image

Im Allgemeinen nimmt man (Podlove macht das eben z.B. so) hier alles raus was man zweifelsfrei als Bot identifiziert hat (weil es sich selbst so benennt).

Außerdem gibt es natürlich auch noch Wege Zugriffe zu gruppieren, etwa weil sie von bekannten Adressen kommen oder weil sie z.B. mehrfach in sehr kurzer Zeit aufschlagen etc. Es gibt also durchaus Wege die Zahl ein wenig aufzubereiten und alle Anbieter von Analytics machen das mehr oder weniger aufwändig.

Trotzdem noch mal ganz deutlich: Ohne Nutzerüberwachung keine Zuordnung zur Person. Will heißen: Im freuen Podcastuniversum siehst du nur „eine Episode wurde runtergeladen“. Du kannst dann evtl. bestimmte Downloads als „wahrscheinlich war das hier ein Crawler / Bot“ identifizieren, aber schon die Frage ob dieselbe Person mehrfach (z.B. mit verschiedenen Geräten) herunterlädt bleibt unbeantwortet.

//D