Kaufberatung: günstige XLR-USB-Soundinterfaces mit Phantomspeisung


#8

Geht mit dem Art Dual Pre USB.


#9

Ich habe mir vor Jahren das the t.bone MicPlug USB. Das erfüllt zuverlässig seinen Zweck. Die Zoom Geräte kann man auch per USB an den Rechner anschliessen, man muss nicht auf der SD-Karte aufzeichnen.


#10

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Aber da kommt mir eben die Frage, ob man überhaupt noch über USB gehen sollte. Oder vielleicht sogar schon auf Thunderbolt setzen sollte.


#11

Hm. Wenn ich das bei Thoman lese: hat das Gerät nicht das Problem, dass für das latenzfreie Hören der eigenen/Partnerstimme die Kanäle komplett auf Links/Rechts gesplittet werden? Man also die eigene STimme nur Links, die des Partners nur rechts hört? Das würde mich wahnsinnig machen.

Das Focusrite 2i2 hier würde ich noch in der “funktioniert immer rundum sorglos” Rubrik nennen für immer noch schlanke 139 €

Und ansonsten nagt da immer die Gewissheit: für “nur” 200 € Mehr gibt es den heiligen Gral des Einsteiger-Podcastings


#12

Hm. Das Günstigste scheint da bei 299 € zu liegen: http://www.thomann.de/de/zoom_tac_2.htm und weia - 50 € mehr und du hast ein H6, USB hin oder her.


#13

Okay. Dann wäre das auch geklärt. Das würde gnadenlos meinen Rahmen sprengen. Dann wird es wohl irgendwas mit USB.

Hast du noch weiter Empfehlungen neben dem ART Dual Pre USB? Ich suche nur was kleines, um das Signal in den Mac zu bekommen. Braucht auch nur einen Eingang.


#14

Das Gerät von Thoman - http://www.thomann.de/de/the_tbone_micplug_usb.htm - liegt bei 26 Euro, viel günstiger wird es vermutlich nicht.


#15

Ich habe mal das oberste Posting in ein Wiki umgebaut - die Frage nach günstigen Interfaces wird ja häufig gestellt, und eine Marktübersicht ist da vielleicht ganz hilfreich.


#16

Was toll wäre: ich habe die Liste oben noch um den Eintrag “Anzahl Rückkanäle” ergänzt. Was ist damit gemeint? Wenn ich - etwa über Ultraschall - Einspieler direkt im Rechner abspiele und nicht über dasselbe Soundinterface an dem mein Mikro hängt über Kabel einspiele, will ich die ja dennoch hören. Ebenso einen Gesprächspartner, der über Skype verbunden ist (N-1).

Dazu muss das Soundinterface in der Lage sein, zumindest ein Stereo-Signal (L-R) vom Rechner zurück geschickt zu bekommen. Das, was man (latenzfrei) über den Kopfhörerausgang der Soundinterfaces hört ist (bis auf ganz wenige Ausnahmen) nie durch den Rechner gelaufen, sondern wird direkt im Soundinterface geroutet.

Für einen “100% Ultraschall-Ready” Aufkleber braucht es also einen solchen Rückkanal, der aber in den Datenblättern oft schwer zu finden ist. Das H6 hat einen solchen (Stereo), kann wer mithelfen zu den anderen Interfaces diese wirklich wichtige Information zu ergänzen?

Falls Ihr ein Interface habt und Euch jetzt fragt “und woran sehe ich das?” macht mal folgendes: auf dem Mac über Spotlight die Audio/Midi Steuerung aufrufen bei angeschlossenem Soundinterface. Da sollte dann so was zu sehen sein:

Ich habe hier das H6 mit seinen 6 Eingängen, entscheidend ist nun, ob (und wenn ja, wieviele) Kanäle bei “Out” stehen - im Falle des H6 eben zwei (Stereo-Summe).


#17

Für ein Mikro/Headset nehme ich auch gern das Shure X2u XLR auf USB Interface


#18

Sehe ich es richtig, dass das einen (Stereo)Rückkanal hat?


#19

Korrekt. Auch wieder Stereo L/R.


#20

Ich hab das UMC404 von Behringer, da es 4 MIDAS-Preamps mit Phantomspannung bietet und dazu auch noch einen PAD-Schalter, der (in meinem Falle mit t.bone HC95) Störgeräusche minimiert bzw eliminiert.

Klar, von Behringer kann man halten was man will, aber gerade in diesem Preisbereich ist das Interface einfach top!


#21

Hat das einen Rückkanal?


#22

Rückkanal geht als Dry/Wet mit Drehregler. also ja.


#23

Ich hab’ mal die Betriebssysteme und Direkt-Monitoring mit dazugeschrieben - meine eigenen, ausführlicheren Erfahrungen zu Linux-geeigneten USB-Interfaces habe ich schon woanders aufgeschrieben.

Wer nur 1 oder 2 Leute am Arbeitsplatz aufnimmt der ist meiner Erfahrung nach mit dem Mackie Onyx Blackjack am besten bedient: problemlos, robust, trivial zu bedienen, gutes Monitoring (zumischbar, mono-schaltbar) - und vor allem: hohe mögliche und rauscharme Verstärkung (da sind alle anderen von mir getesteten PC-Interfaces deutlich schwachbrüstiger) und unempflindlich gegen “dreckigen” USB- oder Laptop-Strom (da knarzen bei anderen Interfaces die Laptop-Netzteile gerne mal bis zum Soundeingang durch).


#24

Hier will ich eine Empfehlung für das Steinberg UR22 abgeben. Ich habe zu jener Zeit zwischen dem UR22 und dem Focusrite Scarlett 2i2 geschwankt und bereute meine Wahl bis heute nicht.
Das UR22 ist robust, total simpel zu bedienen und kann für den Preis erstaunlich viel (was man möglicherweise nicht braucht). Das bessere Preis/Leistung -Verhältnis hat schliesslich auch dazu geführt, dass ich mich gegen das Scarlett 2i2 entschieden habe. Nicht ohne Grund ist aktuell das UR22 das meistverkaufte Audio Interface bei Thomann UK (2i2 auf Platz 3).
Wer etwas mobiles will, ist mit dem UR22 auch nicht schlecht bedient. Noch mobiler wäre natürlich ein Zoom H5 (oder wer’s braucht ein H6).

Was man aber wissen muss: Audio Interfaces dieser Preisklasse (auch das Zoom H4n und H5) liefern nicht genug cleanen Gain, um mit dynamischen Mikrofonen auf anständige Pegel zu kommen. Hier empfehle ich zum wiederholten Mal ein Tritonaudio FetHead.


#25

Außerdem einen Blick wert ist das Focusrite Saffire 6 USB. Ich kann es nicht selbst empfehlen, da ich es noch nicht ausprobiert habe, aber das sieht so weit ganz solide aus.

Es ist zwar schon etwas älter, wurde allerdings mittlerweile auf USB 2.0 aktualisiert. Verbaut sind die gleichen Mic-Preamps wie bei der Scarlett-Serie, zusätzlich (im Vergleich zum preisgleichen Scarlett 2i2) hat das Saffire noch zwei weitere Ausgänge (Cinch) sowie MIDI und deutlich mehr Controls (Mono/Stereo-Toggle für’s Monitoring, Input-Padding, Einstellung der auf dem Kopfhörer abzuhörenden Output-Kanäle). Gut (oder schlecht, je nach Anwendung und Sichtweise) ist, dass es, wie die Scarletts auch, class-compliant ist, also unter OS X (und iOS) ohne Treiber läuft.

Ich glaube, dass die Auswahl im Endeffekt Geschmackssache ist, aber das ist auf jeden Fall noch eine weitere Option. Ich habe vor, mir demnächst auch ein neues Interface zu kaufen und bin mir echt nicht sicher, ob es das Saffire 6 USB oder das Steinberg UR22 werden soll.


#26

Das habe ich auch. Es hat, zu @rstockm Punkt, optional einen Rückkanal oder direktes Monitoring. Die sind an einem Rädchen - so kann man ggf. auch latenzfrei und über den Rechner gleichzeitig hören.

Ich finde das Gerät höchst empfehlenswert, wenn man alleine vorm Rechner sitzt und mit Skype o.ä. nen Podcast macht.


#27

Nutze ich auch, wenn ich via Skype mit meiner Partnerin eine Folge aufnehme. Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden, es ist schön handlich und nimmt nicht viel Platz weg.