Klare Antwort:
Ja, ein Podcast kann sich selbst tragen. Allerdings genügt es nicht, einfach ein paar Folgen rauszuhauen. Interaktion mit dem Publikum ist genauso wichtig, wie der regelmäßige Hinweis darauf, dass das Publikum aktiv helfen kann / muss / sollte.
Es dauert tatsächlich etwas, aber über die Zeit kann sich eine Basis bilden, die „sorgenfreies Podcasting“ ermöglicht.
Bei den Kosten würde ich aber nochmal genauer Kalkulieren. Ja, mit 20-30 € / Monat kann man loslegen. Aber die Kosten werden steigen, weil es die eigenen Ansprüche auch tun.
Hosting ist nur ein Teil davon. Irgendwo muss der Kram gespeichert werden (externe Festplatten), Dienste wie Studiolink, Zencastr, Zoom… Wollen alle dein Geld. Beim Equipment wird man anspruchsvoller und grundsätzlich ist der Nutzen von Auphonic und Co. nicht zu verachten. - Das muss alles nicht sein, aber die eigenen Ansprüche steigen mit der Zeit.
Hast du gelegentlich Gäste da? Vielleicht ist es nett, ihnen das Bahnticket zu kaufen und passende Snacks und Getränke anzubieten… Kurzum: Mehr Geld = Mehr Möglichkeiten = Mehr Ausgaben. - Wenn dein Publikum das weiß, werden sie dich unterstützen.
Auf der andere Seiten sehe ich das bei mir so: Hobbys sind meist teuer (und das ist OK). Podcasting kann eines der wenigen Hobbys sein, dass kein Geld kostet.
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