Das sind ne Menge Sachen auf einmal. Ich versuch mal etwas drauf einzugehen.
Ich vermute mal, dass die Bässe Dir das Fell vom Kopf fliegen lassen 
Das ist normal, einfach weil ein kleines Telefon(oder generell kleine Lautsprecher) einfach keine brauchbaren Bässe liefern können, was einfach an purer Physik liegt. Im Musikbereich wird die Beurteilung von Aufnahmen daher auf so vielen Geräten wie möglich gemacht.
HiFi-Anlage, Autoradio(!), gute Kopfhörer. schlechte Kopfhörer, Telefon, Laptop, und an sich alles, was Töne von sich abgibt und wo Du das Audio drüber abspielen kannst.
Die Kunst(und auch die Erfahrung zeigt sich daran) ist nun dafür zu sorgen, dass Du nicht einen sehr guten Sound hinbekommst und das nur auf Deinem Telefon testest. Vielmehr geht es darum einen sehr guten Kompromiss zu finden zwischen den verschiedenen Geräten, einen Sound zu finden, der auf allen Geräten einen guten oder vielleicht sogar sehr guten Sound bietet.
Sehr guter Sound braucht aber viel Erfahrung, die Du erst nach vielen Jahren angesammelt hast. Speziell ein Ohr dafür zu entwickeln ist extrem knifflig.
Achja, abhören am Besten nicht mit MP3 sondern eher erstmal FLAC oder WAV. Wenn das gut klingt, mach das MP3 und hör das ab. Beim Erstellen von MP3s werden noch Dinge im Sound manipuliert, die Einfluss haben können. Plötzlich tauchen Artefakte auf, die in der Ursprungsaufnahme nicht drin sind aber durch das MP3-Verfahren reingekommen sind.
Dann bearbeitest Du Dich dumm und dämlich, obwohl das Problem nichtmal Dein Sound ist, sondern das Verhalten des MP3-Encoders/Decoders.
Das Thema MP3 Artefakte und Psychoakustik ist nen eigenen Thread wert.
Der Nachhall sollte niemals ganz verschwinden, weil es sonst schnell tot klingt. Hör mal die Nachrichten auf Deutschlandfunk oder Deutschlandradio mit sehr guten Kopfhörern. Die haben richtig viel Budget und auch Hyperprofitechnik. Trotzdem haben die einen leichten Nachhall drin, weil der wichtig ist für die Wahrnehmung des Menschen.
Kleiner Exkurs:
Es gibt nirgendwo wirklich trockenen Sound. Nirgendwo, außer in schalltoten Räumen. Stattdessen hast Du überall (Nach-)Hall, auch wenn Du ihn nicht bewusst wahrnimmst. Das Gehör braucht das auch um räumliche Einordnung von Position und Entfernung von Schallquellen zu machen und ist es auch gewöhnt, dass das immer da ist, selbst wenn es nur minimal ist und von Deinem Bewusstsein ausgeblendet wird.
Wenn Du das nun wegnimmst, dann irritiert das den Hörenden extrem, weil dem Gehör etwas fehlt, was es erwartet.
Und dann versucht es das „nachzuinterpretieren“, weil „der Hall muss doch da irgendwo sein“. Das kann in der Tat zu seltsamen Dingen führen, wie dass den Hörenden schlecht wird.
Das ist jetzt nichts, was Du erreichen können wirst(nen schalltoter Raum ist sauteuer herzustellen) geschweige denn wollen würdest.
Was ich damit aber sagen will: Versteife Dich nicht zu sehr darauf den Hall unbedingt wegbekommen zu müssen. Es ist sogar gut, wenn Hall da ist. Es reicht also aus dafür zu sorgen, dass der Hall nicht im Vordergrund steht(mittlere Frequenzen im Bereich von 4khz sollten nicht zu weit laut sein), aber er trotzdem da ist.
Und noch kleiner Erfahrungstipp: in Kopfhörern hörst Du Störgeräusche oder Hall stärker raus als mit Deinem normalen Gehör. Das liegt daran, dass Mikrofone anders hören als Dein Gehör. Und diese Unterschiede nimmt Dein Gehör stark wahr, weil es den Sound ja anders gewohnt ist.
Das menschliche Gehör kommt aber mit weitaus mehr „Störgeräuschen“ aus, als Du vermutest. Denn im Gegensatz zu allen Plugins in Ultraschall oder anderswo kann es etwas ganz besonders gut: was stört „rausfiltern“ und ignorieren.
Es kann eventuell ne gute Idee sein nen Hörtest zu machen beim Ohrenarzt um zu wissen, wo Deine Ohren Schwächen haben und wo nicht. Speziell wenn Du es etwas professioneller aufziehen möchtest.
Denn was Du nicht hörst machst Du evtl ungewollt falsch. Wenn Du weißt, wo Dein Gehör nicht funktioniert, kannst Du versuchen Workarounds zu finden um trotzdem gut abhören zu können.
Vielleicht ist Dein Gehör gar nicht so vermurkst, wie Du vermutest 
Was heißt besch…?`Das ist eine Wertung die halt nur aussagt, dass Dir etwas nicht gefällt. Versuche soweit es geht zu konkretisieren, was Dir konkret nicht gefällt.
Stechen Frequenzen in den Ohren?
Dröhnt etwas?
Ich meine mich auch daran zu erinnern, dass Du damals versucht hast Deine Stimme mit einer anders klingenden Stimme zu vergleichen, also mit jemanden, der nen anderen Stimmenstil hatte. Such Dir daher Beispiele von Leuten, die so ähnlich klingen wie Du(oder lass Dir da was empfehlen von Freunden, die Deine natürliche Stimme schon seit immer kennen) und vergleiche Dich nur damit. Niemand, der eine Piepsstimme hat, kann sich mit nem bassigen Opernsänger vergleichen, sondern nur mit anderen Piepsstimmen.
Versuche also erstmal nicht Deinen Wunschsound zu bekommen sondern erstmal wahrzunehmen, was real überhaupt da ist. Und das verbesserst Du.
Arbeite mit dem was Du hast, nicht mit dem was Du Dir wünschst.
Ich vermute es liegt an Deinem Gehör. Dabei mein ich nicht an Deinen Ohren, sondern eher an Deinem Empfinden, dem Wahrnehmen von Details, alles was subjektiv ist. Sowie der Tatsache, dass Du vermutlich einfach noch keine eigene Klangästhetik entwickelt hast.
Das kommt mit der Zeit und braucht Geduld. Viel Geduld.
Daher: lass das Rumgefrickel an der Technik erst mal sein, sondern mach mal nen Hörbuch als Podcast.
Irgendwas aus den Projekt Gutenberg einlesen.
Mit dem Sound, den Du hast. Und lerne damit am konkreten Projekt.
Mit der Zeit wirst Du immer mehr lernen, was Du als besser empfindest und woran Du das festmachen kannst. Das trainiert Dein Gehör am Besten und das ist es, was Du gerade am Meisten brauchst: praktisches Arbeiten mit dem Material und nicht zu hohe Anforderungen an Dich zu stellen, die Dich desillusionieren.
Du bist noch Anfänger in der Materie. Das ist auch gut so. Mach das Beste, was Du derzeit hinbekommst und steigern wirste Dich mit der Zeit ohnehin.
Und professionell wirste auch ganz automatisch. Aber nur durch Praxis und ohne dem Anspruch der Perfektion(den ich meine aus Deinem Post herauszulesen).
Denn Perfekt gibts eh nicht(ist also Zeitverschwendung).
Mach also erstmal kleine Schritte.
(Wenn Du meine ersten Aufnahmen mal hören würdest…eieiei…
)