Prinzipiell gehen beide Programme. Hindenburg ist gut, weil es dir viel Arbeit abnimmt, etwa bei den Crossfades oder der Lautstärke. Ich habe die normale Version von Hindenburg und nehme die für einen Interview-Podcast oder geprochene Beiträge.

Alles, wo Musik, FX etc dazu kommen, mache ich aber in der Regel mit Reaper, weil ich dafür mehr manuelle Kontrolle brauche.

Mir fehlt bei Hindenburg die Feineinstellung, etwa beim Umgang mit Effekten. Bei Hindenburg kann man diese nur pro Spur einstellen, wenn du an einer Stelle mal “etwas” Reverb oder einen EQ brauchst, dann musst du dafür eine neue Spur machen oder die Stelle mit Effekten rendern und dann das gerenderte Audio importieren. Ultraschall/Reaper ist dagegen eine komplette DAW, man kann Effekte also per Send einschleifen und ihre Parameter automatisieren. Außerdem merkt man, dass das Programm nicht nur auf Sprache ausgerichtet ist, etwa wenn es um Blenden, Loops etc. von Musik oder Atmos geht.