Was ich persönlich derzeit spannend finde, sinde komplett statische Seiten-Generatoren. Davon gibt es auch eine ganze Menge. Wenn’s mal schauen möchten: https://staticsitegenerators.net/

Es gab z.B. mal eine große Welle, in der Blogger von WordPress auf Jekyll/Octopress umgestiegen sind. Das hat vor allem zwei Vorteile:

  1. Performanz: Der Server liefert vollständig vorgerenderte Seiten aus. Schneller geht’s nicht.
  2. Sicherheit: Auf dem Server, wo die Seite liegt, muss PHP (oder Ruby, Go, …) nichtmal installiert sein. Es gibt kein Login, also kann auch kein Account übernommen werden oder irgendwo Code eingeschleust werden.

Das Land der Träume! Warum das nicht jeder macht? Wegen der Nachteile:

  1. Die „Admin-Oberfläche“ ist das Dateisystem. Blog-Artikel werden meist in Markdown geschrieben, was bei einigen Freudenschreie auslöst, bei anderen Fragezeichen über dem Kopf.
  2. Static means static. Heißt, dynamische Interaktionen sind nicht möglich — wie z.B. Kommentarsysteme. Lässt sich nur umgehen, indem man auf Drittanbieter wie z.B. https://disqus.com/ setzt.

Der Mittelweg

Ziel: WordPress wird weiterhin als Admin-Oberfläche benutzt, aber nicht als Frontend. Das setzt voraus, dass WordPress seine Daten über eine API bereitstellt. Tatsächlich ist das schon lange in Arbeit, seit einigen Monaten testweise einsetzbar, und wer weiß, vielleicht in einem der nächsten Core Releases enthalten. Dann lässt sich ein beliebiger static site generator vor WordPress stellen und man hat das beste aus beiden Welten.

Ich hatte mir zuletzt http://roots.cx/ angesehen, die haben bereits einen Adapter geschrieben, der auf die WP Beta API zugreift.

… d.h. wenn jemand eine Firma mit zu großem R&D Budget kennt … :wink:

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