Ich muss zugeben, dass mir der Wunsch nach “keine Datenbank” ein wenig schleierhaft ist. Was soll daran der Vorteil sein?
Wir haben es hier mit komplexen Daten und komplexen Relationen zu tun, da kommt ein Dateisystem nicht mit. Und wenn schon XML zum Einsatz kommen soll (wogegen nichts spricht), dann sollte man erst recht eine XML-Datenbank wählen.
Der Podlove Validator bzw. die Podlove Matrix wird z.B. aus diesen Gründen bewusst auf eXistDB entwickelt. Ob das sich am Ende bewähren wird kann ich nicht sagen, aber wenn man schon die Vorteile von XML ausspielen will, dann doch bitte gleich richtig.
Wie schon erwähnt wurde, haben wir WordPress nicht wg. der Schönheit ausgewählt, sondern schlicht weil es das System war, was gefühlt 99.99% unserer Zielgruppe eingesetzt haben: Self-hosting Podcaster. Reale Podcast-Instanzen, die auf Drupal oder ähnlichen Systemen basierten, konnte man an einer Hand abzählen.
Wenn wir mal was bauen, was auf WordPress verzichtet, dann sicherlich nur auf Basis einer hochperformanten, modernen Programmiersprache und auf Server-Basis. Das ist aber derzeit leider noch Zukunftsmusik, da uns da die Resourcen komplett zu fehlen.
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