[gelöst] Welche Hardware (PC) für die weiter Verarbeitung der Audiodateien ?


#1

Hallo alle zusammen, ich möchte gerne von der “Empfänger”- Seite, ich höre seit knapp einem Jahr unterschiedlichste Podcast, auf die “Sender” - Seite wechseln bzw. mich mit dem Podcasten versuchen.

Leider ist meine aktuelle PC-Hardware ein wenig in die Jahre gekommen und arbeitet aufgrund der 32 Bit Struktur nicht mit der aktuellen Ultraschall Version zusammen.

Ein Grund neue Hardware zu kaufen :wink:

Ich hab hier ein Zoom H6, von dem ich das Audio bekomme, welches ich anschließend in Ultraschall weiter bearbeiten will.

Was könnt ihr mir für einen Desktop PC, der ausschließlich zur Audiobearbeitung gedacht ist, als minimal (akzeptable latenzen) Ausstattung empfehlen.

Mir ist klar das es schneller und teurer geht.

Ich freue mich auf Vorschläge.

@ mod Wenn die Frage in der falschen Kategorie ist bitte verschieben.


#2

Hallo,

ich habe gerade erst meinen Rechner aufgerüstet und festgestellt, dass schon mal RAM keine schlechte Idee ist. 16GB scheint mir eine optimale Größe zu sein.
Eine SSD, auf der Du Software und dein Projekt hast, kann auch nicht schaden. Aber hier spielt die Geschwindigkeit keine so große Rolle, da die alle schnell sind.


#3

Sehe ich auch so. D.h. dann aber auch: Win64.


#4

16 GB Speicher ist generell gut, viel weniger entscheidend ist die CPU. Reaper langweilt sich auch in 8-Spur Aufnahmen mit vielen Effekten bei ca. 15% CPU-Last. SSD wäre sicher nicht verkehrt, es sollte aber ein Konzept vorhanden sein, mit vielen GB an FLAC Audiodateien langfristig umzugehen (ältere Folgen einfach in einen Archiv-Storagebereich schieben).

Ganz wichtig ist ein guter USB-Stack, da kann ich aber nicht sagen was beim PC da so angesagt ist. Dann ist natürlich Screen estate wichtig: ein 16:10 Full-HD Display sollte es mindestens sein, sprich die Grafikkarte sollte das gut liefern können.


#5

Danke für die die Antworten. Würdet ihr eher auf i5 oder i7 setzen? Ist ein i5 6500 4x 3.20 GHz ausreichend? Brauche ich noch eine zusätzliche Soundkarte? Wenn ich das z170 k nehme hab ich Grafik und Sound onBoard.
Der Zoom h6 läuft ja über USB.


#6

Eine externe Soundkarte solltest Du auf jeden Fall nehmen - die eingebauten sind eher so sehr naja (vor allem die Eingänge - wenn’s denn noch welche gibt). Wir haben eine Übersicht günstiger Interfaces zusammengestellt. Und dann gibt’s noch den Headset-Hack - ein billiges (40,-) aber sehr brauchbares Headset für’s Podcasting.

Ich merke gerade: Du hast ein H6? Dann hast Du schon ein prima Interface das nicht ohne Grund für viele hier das Standard-Arbeitstier ist.

Hinsichtlich Leistung: so ziemlich alle aktuellen PCs und Laptops haben mehr als genügend Power. Ich selber fahre meine Podcasts (und auch die 32Kanal-Liveaufnahmen und -Mixe) mit einem kleinen Laptop mit einem kleinen DualCore i3 2367M und 4GB unter Linux. Für Windows sollte der Speicher ein bisschen mehr sein (8-16GB), aber die CPU ist für Schnitt / Mix / Bearbeitung von Aufnahmen inzwischen ziemlich egal. Die sind alle schnell genug.

Was @rstockm sagte: mehr Bildschirm ist besser. Ich selber fahre auf den 11" des Laptops für Mixer und Transportansicht plus die Spuren auf dem 24". Und die sollte der PC/Laptop über eine digitale Schnittstelle (HDMI, DisplayPort, …) bedienen können. VGA taugt da nicht mehr.

Eine nicht unwichtige Kleinigkeit: ein eingebauter SD-Kartenleser. Denn sonst muss man immer mit externen Lesern oder dem Zoom herumfrickeln, um StandAlone-Aufnahmen in den PC zu bekommen.

Hinsichtlich Platten: ich empfehle eine (500MB?) SSD im Notebook weil flott und robust, ein kleines NAS zu Hause als Materiallager, Archiv und Backupziel (für automatische Backups) - und mehrere Sätze externer Festplatten für Offline-Backups.


#7

Nein würde ich nicht machen. Einfach das H6 dran lassen und auch damit schneiden - dann hat man auch immer ein schön gleichbleibendes Setup in Bezug auf Routing etc.


#8

Voll OK. (kdjfnasfngkasjfgks)


#9

Folgende Hardware (PC) ist es geworden. Ein z107 K Mainboard, ein i5 6500 4x 3,2 GHz CPU (Box Version, der Lüfter ist nicht hörbar), erstmal nur 8gb RAM (bisher mehr als Ausreichend) 250 gb SSD Festplatte, 1tb HDD Festplatte (7200 Umdrehungen) als Datenspeicher (kleiner bekommt man fast nichts mehr), ein DVD-Brenner (für die erste Installation) und ein gedämmtes Gehäuse. Das Netzteil ist ein quit pro 8. Ultraschall läuft ohne Probleme und die ersten Aufnahmen beziehungsweise Aufnahme Versuche, sind auf der Platte. Danke für die Antworten.


#10

Klingt doch ziemlich gut …


#11

Kostenpunkt dieser Ausstattung?


#12

Ohne Monitor (hab noch einen 24er) Tastatur und Maus und inklusive eines kleinen Rabatts, bin ich auf 600,-€ gekommen. Ich nutze ihn jetzt erstmal ausschließlich zum Aufnehmen und Produzieren, aber denke das ich das nicht ewig so sauber trennen kann.


#13

Ok, danke. In der Preisklasse findet man auch im Gebraucht-Sortiments von Macs nicht viel Brauchbares, das geht erst so um 800 € los. Spannend wäre nochmal die Frage, wie weit man die Specs noch runterschrauben könnte ohne allzu große Einschränkungen. Die SSD etwa ist sicher praktisch, aber für reines Recording auch nicht annähernd notwendig bzw. könnte spielend durch 16GB Ram ausgeglichen werden. Dualcore würde ebenso reichen, außer etwas Rendering am Ende passiert ja nicht viel…

Hintergrund: so ein “best practice” PC Setting für 399 € etwa würde dem Sendegate gut zu Gesicht stehen.
Und seit der Portierung unserer Ultraschall-Erweiterungen durch @heikopanjas, der Windows-Soundboard von @danlin und dem Skype Ersatz durch @StudioLink spricht m.E. auch wirklich rein gar nichts mehr gegen ein günstiges Windows-Podcast-Setup. Reaper als “auf dem PC geborene” Software macht da ohnehin keine Probleme.


#14

Bei der CPU gibt es ein Sparpotential Von circa 100,- € und 50,-€ bei der SSD Festplatte. Ich denke knapp 150,-€ sind ohne merkbare Folgen schon bei diesem Setup an Kostenreduzierung gut möglich.


#15

Ich hatte ja auch gerade mein System aktualisiert. Meines sieht ähnlich aus:
i5 6500
B150M Board (Mittelklasse, aber mehr brauchste aber auch nicht)
16 GB RAM
SSD hatte ich schon, kostet aber bekanntermaßen ja nur ein paar Euro
OEM OS kostet 30 Euro
GraKa lasse ich mal außen vor, weil die für Audio total irrelevant ist.
Kostenpunkt: ca 300 Euro
Mit allem zusammen würden wir ca bei 400 bis 500 Euro rauskommen.


#16

Eine gute Empfehlung war immer der c’t Bauvorschlag, falls jemand unbedingt selbst schrauben will: http://www.heise.de/ct/projekte/Bauvorschlaege-fuer-leise-flotte-und-effiziente-PCs-1375124.html kommt wahrscheinlich in 1-2 Monaten wieder ein neuer raus. zuletzt: Office-PC für €350, definitiv Audio-geeignet.

Leise sind oft auch die Office-PCs der großen Anbieter, gibt’s gebraucht für wenig Geld bei einigen Resellern, privat habe ich gute Erfahrung mit Harlander gemacht und Anfang des Jahres einen Lenovo Thinkstation M39 (i5-4590) für 350€ erstanden. Da muss man aber noch 'ne SSD nachstecken ;-).


#17

Von Fujitsu-Siemens würde ich aber die Finger lassen. Oder wie @Christian_Vogel sagt eine SSD einbauen.