[Gelöst] Exportieren der soundboardspur

Liebe Community,

ich habe gerade eine Folge unter Benutzung der Soundboardspur aufgenommen. Während der Aufnahme konnte man die Sounschnipsel gut hören und auch danach noch. Dann habe ich die Spuren zum editieren vorbereitet und wollte sie exportieren. Die Stimmen sind auf dem Exportierten flac files zu hören, leider wird die Soundboardspur nicht exportiert. Die Levels schlagen auch nicht aus während des Exportes. Habe ich was offensichtliches vergessen?

Viele Grüße

Stefan

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Ohne es eingehend geprüft zu haben, aber meiner Fehlerhaftigkeit nach:
• Hast Du den Track des Soundbaords markiert?
• Ist der Track Aktiviert?
• Ist der Track gemutet?

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Ich habe das grade nochmal überprüft und die Antworten sind ja, nein und nein. Habe jetzt die mp3s parallel dazu nochmal in ne extra spur gezogen und diese exportiert, da funktioniert es …

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Das ist ein bekannter Bug, wir bereiten gerade genau dazu eine 2.2.2 Release vor. Schnelle Abhilfe: in der Soundboard-Spur den Effekt deaktivieren, dann spielt/exportiert sie wieder:

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Ahhh, ein Bug in US. Das ist gut zu wissen, denn ich war auch schon sehr am Verzweifeln wegen des oben beschriebenen Verhaltens. Danke, dass ihr schon dran seid ein Bugfix zu schmieden.

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super, danke für die schnelle Antwort :slight_smile:

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So, hier gibt es jetzt unsere brandfrische Ultraschall 2.2.2 Release die ebendieses Problem behebt:

http://ultraschall.fm/install/

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super! hervorragend :blush:

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Vielen Dank für das schnelle Bugfixing. Soeben habe ich die 2.2.2 installiert und 2 Probespuren aufgenommen. Ein Sprecher und eine Soundboardspur mit aktiviertem Sidechannel-Compressor, vom Sprecher getriggert.

Eine Sache ist mir dabei aufgefallen: Im Export ist die Soundboard nun zu hören, selbst wenn die beiden Effekte (Soundboard + Compressor) noch aktiv sind. ABER: Der Compressor wird dann doppelt angewendet, mit dem Resultat, dass an den Stellen an denen der Sprecher spricht vom Soundbett kein Mucks mehr übrig bleibt.

Soll das so sein?

Mein Workaround darum herum wäre nach wie vor das manuelle Abschalten der Effekte vor dem Export, zumindest des Compressors. Aber wenn man schon dabei ist, kann man ja gleich beide abschalten.

Das ist zu bedenken im Workflow, ja. Wir kommen hier ein wenig an unsere Grenzen was man alles an Setup mitliefern kann. Du hast hier zwei Möglichkeiten

  1. Genau die von Dir genannte - vor dem Export den Kompressor-Effekt ausschalten, oder die Sends in der Routing-Matrix auf die 3/4 Spur des Soundboards deaktivieren. Funktioniert zuverlässig, hat aber den Schönheitsfehler, dass die Ducking-Funktion nicht mehr dynamisch nach der Aufnahme verändert werden kann - es wird halt während der Aufnahme “hart” in die Sounddatei geschrieben.
  2. Wenn du die volle Kontrolle behalten möchtest, kannst du aber eine Profi-Variante Probieren: für das Soundboard zwei Spuren anlegen, in der einen liegt nur der Soundboard-Effekt, in der anderen nur der Ducking-Prozessor. Man hat dann aber eine “cleane” Aufnahme der Soundboard-Spur, auf der man dann im Schnitt wieder beliebig mit dem Ducking experimentieren kann. Über das Routing muss man sich aber ein paar Gedanken machen: die clean-recording Spur ist dann während der Aufnahme nicht zu hören, für Schnitt und Rendern muss sie dann hingegen die entscheidende sein. Die zweite Spur hingegen muss gar nicht recorden sondern wird nur für den Live-Recording-Klang benötigt.

Diese zweite Variante ist schon höhere Reaper-Schule - wenn es Dir ernst ist sag bescheid, dann baue ich mal ein entsprechendes Projekt-Template zusammen. Für die normalen AnwenderInnen dürfte das aber bedeutend zu kompliziert sein.

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Danke Ralf, für Deine schnelle und umfassende Antwort. Die zweite Variante ist mir dann doch zu aufwändig, für eine Produktion. Aber sehr interessant. Vielleicht werde ich damit mal rumspielen, irgendwann, zu Bildungszwecken. Danke für die Anregung.

Bis dahin werde ich einfach dran denken müssen den Sideband-Compressor abzuschalten vor dem Export. :slight_smile:

Beste Grüße,
Dieter

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Hätte Interesse an so einem Projekt-Template