AKG214C ist ein traumhaftes Mikro, die beschriebenen Laute kriegst du durch besseres Positionen (Sprechprobe vor Aufnahme) sicher weg. Das Problem wird sein: es ist ein Mikro, das Mikrofondisziplin braucht. Also nicht mit dem Kopf in unterschiedliche Richtungen schauen, wenn es einmal eingestellt ist. Es ist also gut für Manuskripte und zum Vorlesen, wahrscheinlich weniger geeignet für ein dynamisches Gespräch mit drei Menschen, wo man nach links und rechts reden muss. Ich denke aber, da ist trotzdem nicht alles verloren. Einen etwas größeren Abstand (30 cm) leicht von links, leicht schräg. Und dann nichts mit der Hand rauseditieren, sondern mit Auphonic die drei Spuren intelligent mischen lassen. Wenn es schon sein muss, mit ein bisschen Plugin mit viel Gefühl scharfe S wegmachen lassen vorm Spuren exportieren, aber da würde ich schon wieder eher vorher zu Abstand/Winkel verändern raten, bevor ich das angreifen würde.