Galerie: zeig dein Studio!

Audiorechner:
MacMini Core i5, 256GB SSD + 1TB HDD, 16GB RAM
OSX 10.10 und Windows 8.1
Presonus Studio One und Ultraschall
Korg nanoKONTROL2

Videorechner:
Core i7, 128GB SSD + 2TB HDD, 16GB RAM
Windows 8.1 und im Test Windows 10
Live Production Software vMix 4K (Switching, Recording, Streaming)
2 x Blackmagic Design DeckLink Mini Recorder mit HD-SDI/HDMI-Eingang
Korg nanoPAD2

Audiorack:
Presonus StudioLive 16.0.2
Behringer DEQ2496 (sehr universelles Audiotool, Wandler, EQ, Delay, Analyzer…)
M-Audio ProFire 2626 mit ADAT-Erweiterung Behringer ADA8000
Tascam US-125M, Focusrite Saffire 6 USB

Monitorlautsprecher Fostex 6301B, Kopfhörer Sennheiser HD 540 & Sony MDR-V150, Mikrofone Sennheiser MD 421-2 & ME 65
diverser Krimskrams, iPad2, Sony Vaio Laptop

Als Veranstaltungstechniker sammelt man halt so einigen Krempel an. Das alles wird aber nicht nur im privaten Homestudio verwendet, sondern auch auf Jobs mitgeschleppt. Dafür gibt’s dann noch entsprechende Cases. Natürlich kommt dann noch zusätzliches Material aus der Firma (bei der ich angestellt bin) mit, Mikrofon-Funkstrecken, Lautsprecher, Kameras, etc. Sieht dann manchmal so aus:

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Meine schnucklige Tonstudie-Ecke aus der Kategorie „Es war einmal“


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Die ganze Zeit hatte ich mir in der Firma ein Büro dafür eingerichtet und das sah so aus:

Nun sind wir mit der Firma umgezogen und ich muss mir erst wieder ne anständige Aufnahmeumgebung schaffen.

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Ich habe 6 Beiträge in ein neues Thema verschoben: Schallabsorber

Ich richte mir gerade ein Studio ein. Hier die Erstausstattung.

Recorder: Zoom H6 (Demnächst in Kombination mit Ultraschall auf Macbook Pro, das muss ich mir aber noch zurecht konfigurieren)
Mikro 1: Shure VP64 A Reportage Mikrofon
Mikro 2: MXL 770 Großmembranmikro
Kopfhörer Rechts: Beyerdynamic Custom One Pro
Kofphörer Links: Superlux HD-681 B
Kopfhörer-Verteiler: Behringer HA400
Stative: Superlux HM-6
Popschutz: K&M 23956 Popkiller

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Was für Kabel benutz du um das Audio vom Zoom H6 in den Kopfhörerverstärker zu bekommen?

Und welchen Ausgang soll man benutzen, Kopfhörer oder Line? Wo ist der Unterschied?

Der Kopfhörerverstärker hat einen 6.5mm Klinke Eingang. Demnach benutze ich ein Klinke <-> Klinke Kabel das an beiden Enden einen 3.5mm Stecker hat und setze auf das Ende das in den Verstärker geht einen 3.5mm->6.5mm Adapter drauf.

Ich benutze immer den Kopfhörer Ausgang. Da ich kein Audio-Experte bin, kann ich dir den genauen Unterschied nicht erklären. Ich merke mir nur immer, dass man einen Line-Out Ausgang benutzt wenn man einen Verstärker anschließen möchte. :blush:

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Welchen 3.5mm->6.5mm Adapter benutz du denn? Ich hatte mal den the sssnake 1843 Adapter, der ist sofort ausgeleiert, habe ihn umgetauscht und er ist wieder sofort ausgeleiert.
Ich habe mich auch bei thomann.de etwas umgeschaut, habe aber kein direkt 3,5 (m) > 6,5 (m) Kabel gefunden.

Zu dem Line-Out, so wie ich das jetzt verstanden habe sollte man dann den Line-Out benutzen wenn man es an den Kopfhörerverstärker anschließt?!

Der Line-Out-Ausgang ist goldrichtig. Der Eingang am HA400 ist nämlich ein Line-In.
Kopfhörer-Ausgänge sind in der Regel für niederohmige Lasten (z.B. ein Kopfhörer) ausgelegt (siehe auch technische Daten des H6).
Ein passendes Kabel wäre z.B. diese hier: http://www.thomann.de/de/pro_snake_20013_15.htm
Damit spart man sich den Adapter und damit eine potentielle Fehlerquelle.

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Genau das wollte ich nämlich vermeiden, danke für den link und die Info.
Habe nun übrigens folgenden Adapter gefunden: http://www.thomann.de/de/the_tbone_headphone_adapter.htm

Oooh! Warum hab ich das Kabel nicht gefunden! Danke für den Link! :smiley:

@AndiH Falls Du keine Skype-Gäste hast und keinen Livestream, ist dieser Aufbau doch super. Einspieler kann man hinterher in Ultraschall drauflegen. Für mich hat das Arbeiten ohne Rechner einen gewissen Charme - und man vermeidet 100 Fehlerquellen.

Ich hoffe, ich hab’ jetzt nicht “Jehova” gesagt?

Edit: mein Mobil-Aufbau ist ein H5 mit dem Behringer Kopfhörerverstärker und zwei DT-797.

Ich fürchte wir werden hier schon wieder ein wenig Off-Topic. Aber ich stimme dir zu @Bjoern.
Wenn man “mal eben” mit jemandem reden will, reicht das mobile Aufnahmegerät. Ich habe das Equipment heute das erste mal ausgeführt und bis auf ein wenig Einstellungsschwierigkeiten zu Beginn war alles prima. Wir haben sogar noch ein drittes device per Klinke angeschlossen, mit dem wir Samples eingespielt haben.

Eigenwerbung: Das Ergebnis könnt ihr in der nächsten Folge von “Der-Pottcast” hören :wink:

P.S.: Um Jehova zu retten: Geschnitten habe ich nachher mit Reaper/Ultraschall.

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Bei mir sieht das mehr oder weniger stationäre „Studio“ meistens etwa so aus:

  • Mikro: RØDE Procaster in Verbindung mit einem TritonAudio FetHead
  • Audio Interface: Steinberg UR22
  • Backup: Olympus LS-3
  • Recording: Adobe Audition CS6 (bin scheinbar der einzige hier?
    :stuck_out_tongue_closed_eyes:)
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Ich hab’ früher gerne Cool Edit Pro verwendet - insbesondere, als es dann Audition 1.5 hieß. Das war einfach gut abgehangen und an (destruktive) Multitrack-Audiobearbeitung angepasst. Da fielen einem alle für den jeweiligen Arbeitsschritt nitwendigen Werkzeuge einfach passend vor die Maus. Da merkte man, dass die Entwickler auch mit dem Ding oft arbeiten. Da waren die Kanten rund, und es flutsche einfach.

Aber keine Ahnung, wie das jetzt so ist, denn leider läuft das nur unter Windows - und letzteres läuft hier seit Jahr(zent)en nicht mehr auf meinen Linux-PCs. Und non-destruktives Arbeiten (nun unter Ardour) hat doch auch so seine Vorteile…

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Adobe Audition CS6 kann wirklich sehr viel. Entsprechend komplex ist die Software. Damit muss man wohl leben müssen. Die wichtigsten Funktionen sind jedoch intuitiv und prominent platziert. Ich schätze für Gespräche auch den Frauenhofer Codec, obwohl der Unterschied für Normalsterbliche wohl eher im Placebo-Bereich anzusiedeln ist. Auch Audition bietet (je nach Fenster/Funktion) Non-destruktives Arbeiten.
Audition gibt’s übrigens auch für Mac, oder habe ich da was falsch verstanden?

Hier das Zahlensender Studio.

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Dieses Thema neu beleben. Ja gerne! :smiley: Hier meine kleine Aufnahme-Ecke:


Audio-Rechner:
Athlon II X4 640, 2x500GB HDD, 8GB RAM
SoundBlaster X-Fi Xtreme Audio Interface (PCI)
Windows 7 X64

Recording-Hardware:
Behringer Eurorack UB1002 (Mixer)
The T-Bone SC400 (Mic)
AKG K-55 (Headphones)
Korg NanoPAD (Control)

Recording-Software:
Reaper mit Ultraschall 3.0.2

Mit Ultraschall habe ich bisher eine Folge aufgenommen. Vorher habe ich mit Amolto Skype Recorder aufgenommen und mit Cubase 4 geschnitten. Ging auch, war aber umständlich im Handling.
Mit dem NanoPAD hab ich bisher auch noch nix gemacht, das hatte ich aber noch im Schrank aus meiner Musiker-Zeit, da will ich mal sehen, was ich damit zukünftig alles machen kann (Räuspertaste, HotKeys für Soundboard oder Kapitelmarken usw.)

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Gute Idee @lehaucke;)

Mein “Studio” ist mobil und kann so aussehen wie hier:

Setup:

  • 2-3x Superlux HMC 660 (danke für den Tipp @rstockm)
  • Zoom H6
  • Erdungskabel (danke @Janne)
  • Behringer HA400

Und so hört sich das Beispielsweise an:

Nachbearbeitung:
Auphonic Multitrack (Desktop)
und Audacity :smirk:
oder Reaper inkl. Ultraschall

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Altes Setup
Mein letztes “Studiobild” ist ja schon ein paar Tage her. Zeit um mal ein Update zu posten. Soviel vorweg: Es hat sich einiges getan.
Das große mobile Setup ist nicht mehr. Es hat sich, wer hätte es gedacht, für Bus und Bahn doch als zu klobig und schwer herausgestellt. Spätestens als ich auf dem Rückweg vom Podstock damit meinen ICE einholen wollte, ist mir das bewusst geworden.

Mobiles Setup:
Mobil kommt deshalb jetzt ein Zoom F8 mit den Tim Prilove- Gedächtnisheadsets zum Einsatz oder bei geübten Sprechern ein dynamisches Handmikrofon alla Shure SM58 oder Sennheiser e835s. Wahlweise wird vom F8 auch in eine Ultraschallinstallation auf dem MacBook aufgenommen. Dieses neue mobile Headset passt in einen Rucksack und ist somit ein ziemlich perfekter Begleiter, vor allem, weil der F8 Routing und N-1 schon out of the box ohne Ultraschall beherrscht. Der F8 ist eigentlich etwas zu groß, ein H6 würde es auch tun, aber ich mache oft Filmton und darum besitze ich dieses Gerät.

Nun zum neuen Heimstudio. Hier erstmal ein Bild.

Nun was mache ich hier? In diesem Studio produziere ich eher weniger Podcasts, sondern hauptsächlich Projekte im Videobereich. Sowohl Videoschnitt als auch Sounddesign für kleinere Filmproduktionen. Meine Anforderungen an ein Studio sind also:

  • Stimmen und Geräusche möglichst ohne Raumhall aufnehmen
  • Audio über Lautsprecher möglichst neutral mischen können
  • Videoschnitt

Signalfluss Aufnahme
Ich versuche nun einmal das zu beschreiben, was für die meisten hier wahrscheinlich am interessantesten ist. Wie kommt das gesprochene Wort in den Rechner?

Es beginnt damit, dass jemand in das Mikrofon spricht, in meinem Fall ein AKG Perception 420. Von da geht das Signal dann in ein Presonus FireStudio Project. Also alles wie im mobilen Setup gehabt und auch gar nicht so aufwendig. Warum jetzt so viel Technik?
Viel von dem Zeug was hier rumsteht oder im Rack verbaut ist, wird für die Mischung oder Zuspieler benötigt.

Signalfluss Monitoring
Nachdem das Signal durch Ultraschall durch ist, wird es über zwei der vier Stereooutputs des FireStudio Projects ausgegeben. Einmal geht es in einen 4-Kanal Kopfhörerverstärker (Behringer MiniAmp) und einmal in einen alten Behringer Xenyx X2442 Mixer, der eigentlich viel zu groß für die Anwendung ist, aber er steht halt hier rum.
Im Schnitt von Podcasts und grade beim Film-Sounddesign geht das Signal vom Mischer in die Lautsprecher (KRK Rockit 5 G2). Diese sind bei der Aufzeichnung natürlich aus-> Rückkopplung. Um die Raumklangmoden etwas auszugleichen (ich sitze im Keller mit Spanndecke, keine guten Startbedingungen), ist zusätzlich zwischen den Mischer und die Lautsprecher ein Behringer Ultragraph Pro EQ geschaltet. Das ist das Montoringkonzept.

Zuspieler
Nun, Radiomenschen möchten, warum auch immer, alles zuspielen können. Da ich auch eine Zeit lang Radio gemacht habe, bin auch ich von diesem Fluch getroffen worden. Aber wie ermöglicht man es nun CD, MC und im Extremfall Vinyl einzuspielen, wenn das Interface “nur” 8 Inputs hat. Ganz einfach. Über eine Stereosumme. Bringt den Nachteil mit sich, dass man die verschiedenen Analogzuspieler nicht auf getrennten Spuren in der DAW hat, aber so selten wie man die dann tatsächlich benutzt ist das auch egal. Es ist halt Spielerei.
Alle Zuspieler liegen also auf dem Mischpult und werden über eine Subgruppe zu einer Stereogruppe zusammengeschmolzen. Diese gehen dann auf die Eingänge 7 und 8 des Firestudios und somit auch in Ultraschall.

Telefon und Schalten
Für Schalten zu meinem Comoderator in 1MalmitProfis- Wie entsteht eigentlich ein Film benutzen wir das großartige @sreimers. Danke für die tolle Software. Es ist wahnsinn, was für ein Klang da raus kommt. Skype ist aber auch noch eingerichtet und tatsächlich könnte ich sogar WhatsApp Anrufe und Sprachnachrichten einspielen.
Für Telefoninterviews die schnell gehen müssen, benutze ich auch StudioLink, allerdings über Sipgate mit der zweiten Rufnummer meiner Fritzbox. Auch das ist unfassbar geil, wenn man bedenkt, wie viel ein Telefonhybrid vor ein paar Jahren noch gekostet hat. Wie das ganze geht steht hier.

Was steht sonst noch so rum?
Computer ist ein MacPro 2008 mit 2x 3GHz Quad Core Xeon, 16 GB RAM und 265 GB SSD. Podcasts landen auf einer 4TB internen HDD, für Video gibt es jeweils eine Festplatte pro Jahr, welches über ein HDD USB 3.0 Dock an den Rechner gehangen wird.

Nächste Milestones
Meine nächsten Ziele ist es, den Rechner aus dem Raum zu befördern. Es wird doch bei Videoschnittsessions hier mal recht heiß durch die Rechnerabluft und Geräusche macht das Ding natürlich auch. Glücklicherweise ist der Nebenraum eine Abstellkammer und mit einem kleinen Loch durch die Wand dürften sich alle relevanten Kabel dort hin befördern lassen. Darum auch schnurgebundene Tastatur und Maus. Ein schöner (nicht fest verlegter) Teppich kommt auch noch rein. der Boden hallt noch am meisten. Thema Raumhall verhindern. An den Wänden und Teile der Decke hängen einfache Schaumpanele vom großen T. Alles mit Akustikkleber fixiert.

Das soll es gewesen sein
Ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck geben, wie Podcasting unter Studiobedingungen entstehen kann. Natürlich geht das alles auch viel einfacher und kostengünstiger, aber für meine beiden anderen Einsatzgebiete eben weniger. Darum dieser Overkill an Technik für eine vergleichsweise einfache Podcastproduktion.

Sollten Euch beim Lesen fragen gekommen sein, meldet Euch gerne hier oder privat. Ich gebe gerne Erkenntnisse weiter, die ich durch Lehrgeld und Schmerzen lernen musste.

EDIT: Achso, wo kann man es hören? Na hier http://1malmitprofis.de/013-mit-budget-und-ohne-plan/

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