Stimmt, die hiesigen Befindlichkeiten bezüglich Audacity und Alternativen sind kaum zu überlesen 
Nennen wir es eher „Überzeugungen“ 
Das Aufnahme-Tools ist, was die Qualität der Aufnahme an sich betrifft, nahezu irrelevant: Alle Aufnahme-Tools nehmen plakativ gesprochen erst einmal auf, was ihnen vorgeworfen wird. Ausschlaggebend für die Qualität ist natürlich das Mikro und wie der Ton technisch ins System reinkommt. Ob dann ein Windows Media Recorder, ein Audacity, ein Ultraschall oder ein Audition aufnimmt, ist ganz zu Anfang egal.
Spannend wird es eben, wenn man nach Funktion schaut: Ver- und Bearbeitung des Materials, Export, … all sowas macht dann den Unterschied.
danke für die Aufklärung, ich dachte nämlich per Voicemeter wäre es auch möglich zwei Spuren gleichzeitig aufzunehmen. Wenn das natürlich nicht klappt - weg damit.
Hui, nicht zu voreilig. Ich habe ja selbst gesagt „meines Wissens“. Ich habe ein bisschen damit probiert und es für zu komplex für „Mal eben was aufnehmen“ empfunden. Vielleicht habe ich nicht alles ausprobiert…
Habe mir noch keins der genannten Programme angeschaut, aber für mich als absoluten Newbie klingt eine vereinfachte Oberfläche sehr verlockend.
Die Frage ist nach dem Maßstab 
Audacity hat eine sehr einfache Oberfläche und ist für Audioaufnahmen sowie einfachere Bearbeitung durchaus gut. Ich arbeite für ein kleines Lokalradio. Für die ist Audacity Mittel der Wahl (gut, kann man auch drüber diskutieren, aber zeigt auf, dass Audacity durchaus was kann).
Ultraschall misst sich hinsichtlich Oberfläche am zugrunde liegenden Reaper: Im Gegensatz zu Reaper ist Ultraschall wirklich einfach und flüssig zu bedienen. Im Gegensatz zu Audacity ist auch Ultraschall komplexer. Sinnvoll komplexer und auch keine Raketenwissenschaft - aber komplexer.
Das mit dem einfach machen ist auf jeden Fall richtig, aber die Perfektionistin in mir tut sich damit ein wenig schwer 
Was ich zu vermeiden versuche, ist, dass du dich in den vielen sinnvollen Features und Möglichkeiten verrennst und den Wald vor Bäumen nicht siehst: (Gutes) Podcasting ist nicht schwer, hat aber wie jede Technik eine gewisse Breite. Schau mal, wir reden allein in diesem Thread über Mikros, Mixer, Player, Aufnahmesoftware und am Rande über Feeds. Du wirst dich auch mit Dateiformaten und Bitraten auseinandersetzen müssen. Mit dem soften Faktor „Wann klingt ein Podcast ‚gut‘?“, mit Plopplauten und Raumhall, mit Limiter und Kompressor, vielleicht mit Urheberrecht, sofern du Jingles oder Opener/Closer einsetzen möchtest.
Was gerade bei diesem Thema deines Podcasts schade wäre, wäre, wenn das Projekt an einer gefühlten Komplexität scheitert. Wenn es dein Wesen ist: Lies dich gern in die Themen ein - so schwer ist es nicht.
Aber es schadet auch nicht, in kleinen Schritten vorzugehen: Erst einmal mit nur einem Mikro sich selbst in Audacity aufnehmen, ein Gefühl für die eigene Stimme bekommen, ein Gefühl für die Basics im Schneiden (warum klingt ein Crossfade besser als ein regulärer Cut? Und was ist ein Crossfade überhaupt?). Mal ausprobieren, wie sich verschiedene Räume anhören, mal anhören, wie ein Export in mp3 oder m4a klingt, wie sich 64 kbit/s und 16kHz oder 256 kbit/s und 48 kHz anhören.
Mit kleinen Schritten dürfte die Lernkurve recht schnell recht steil gehen. Besser werden geht immer 