Auch für mich war es die erste Subscribe, ich war allerdings nur Samstag und Sonntag da. Tolle Veranstaltung, tolle Location, tolle Vorträge und Workshops. Ich habe für mich persönlich viel mitgenommen, Preis/Leistung war mehr als okay. Herzlichen Dank dafür!

Einzig: Ich hatte irgendwie erwartet, dass man als Subscribe-Neuling besser an die Hand genommen wird und einem das Netzwerken leichter gemacht wird. (Fiese Konsumentenhaltung, ich weiß. Aber die werde ich vermutlich nicht als einziger gehabt haben.) An der Vorstellungsrunde am Freitag konnte ich nicht teilnehmen, und als ich Samstag gegen 10 Uhr ankam, war irgendwie schon alles mehr als im Fluss.

Viele sprechen ja davon, dass die Subscribe wie ein großes Klassentreffen ist; aber es sind halt Klassen, die im Zweifel schon seit Jahren zusammen sind. In so einen Klassenverband – oder gar mehrere, die nebeneinander existieren – als Neuling oder Ersti zu stoßen, ist nicht leicht. Ich podcaste ja zum Glück schon seit ein paar Tagen, sodass ich hier und da auch Anknüpfungspunkte hatte; vielleicht gibt es aber auch eine Möglichkeit (und Notwendigkeit), den viel zitierten Flausch zu institutionalisieren. Insbesondere dann, wenn neben der Hobbyisten-Community auch der Anteil an kommerziell Interessierten größer wird. Ich wollte mich zum Beispiel bei mehreren PodcasterInnen einfach nur persönlich bedanken für das, was sie tun; aber obwohl ich nicht auf den Mund gefallen bin, wollte ich mit dieser Botschaft nicht in bestehende Gespräche hineinplatzen. Vielleicht die falsche Art der Höflichkeit für eine Subscribe.

Zwei schnelle Ideen als Lösungsansatz:

  • Es gibt einen “Dauerworkshop”, in dem sich Neulinge zu jeder Zeit tummeln können. Wie dort das konkrete Programm aussieht, müsste man überlegen. Dieser Workshop könnte aber beispielsweise die angedachte zweite Vorstellungsrunde am Samstag ersetzen.
  • Es gibt wie bei den Orientierungstagen für Erstsemester an der Uni eine “Dauersprechstunde”, in der immer andere aktive PodcasterInnen und/oder OrganisatorInnen zu allen Themen angesprochen werden können. Wer welche Schicht übernimmt, ist öffentlich bekannt, sodass man auch ganz gezielt die Chance hat, PodcasterIn X zu Thema Y anzusprechen.
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