3 “Tracks” parallel bei den Sessions finde ich für ein Event dieser Größe perfekt. Bei mir wird’s mit der Entscheidungsfindung, was man sich nicht angucken kann, zu anstrengend.
Die Trennung zwischen Technik und Inhalt finde ich in Tendenz auch gut.
Was total schön wäre, wäre ein Raum der der Technik gewidmet ist, wo alle Interessierte ihre Setups aufbauen und darüber reden können. Die Mikrofon-Session von Martin und Michael war z.B. ein echtes Highlight, danach ist es aber etwas untergegangen dass man an der schönen Schiene auch weiterhin noch Tests machen konnte. Dafür einen Raum zu haben, der über Nacht auch irgendwie “gesichert” ist, wäre dufte und würde vielleicht wieder ein paar Slots für Inhaltsgetriebene Sessions freimachen. Denn Technik ist ehr so ein Meta-Thema über dass sich oft nicht gut in abgesteckten 45 Minuten diskutieren lässt. Und der Bedarf ist auf jeden Fall da.
In der Abschluss-Runde wurde mein Wunsch nach “Mehr Pausen” etwas untergebuttert, aber nachher von jemand anderem noch mal auf den Kern meiner Aussage gebracht: Es wäre schön irgendwie mehr Zeit zum freien Reden mit Leuten zu haben. Sei es durch eine Verlängerung der “Öffungszeiten” oder einem kürzeren Abendprogramm? … ok ich seh’s ein: tolle Sachen verkürzen um sie mit anderen tollen Sachen zu ergänzen ist keine Win-Win-Situation 
Das Planen der Sessions am Vorabend war eine tolle Neuerung … und überhaupt war alles ganz ganz toll. 
Einen dritten Tag ohne Feiertag mit rein zu nehmen ist wünschenswert, weil mehr Zeit = mehr Zeit. Nur ist es naturgemäß schwierig sich diese Zeit ohne die staatliche Legitimation eines Feiertags auch zu nehmen.
Daher wird es vermutlich Schwund geben.
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