Eure Podcasts - hier bewerben

https://soundcloud.com/yknpodcast/folge-15-netflix-april-triple-frontier-love-death-robots-teaser-und-trailer
Durch die EU-Urheberrechtsreform, eine ganz “besondere” Folge :wink:
Diesmal:

@NetflixDE im April

Trailer/Teaser Besprechung von:
#StrangerThings3
#JohnWick3
#billandted3
#onceuponatimeinhollywood

Top Themen:
#lovedeathandrobots und
#TripleFrontier

Es gibt was neues. leicht übertrieben erzählt kurze Geschichten, real erlebt und somit aus dem Leben gegriffen aber eben - leicht übertrieben

http://sendecasten.de/leichtuebertrieben/lue-s01-e01-zurueckbleiben-bitte/

Liebe Podcast-FreundInnen,
unser kleiner Podcast geht in die zweite Staffel und wir haben bereits zwei Folgen veröffentlicht.
Unser Ziel ist es einen kompletten Arztroman zu schreiben und diesen in irgendeiner Art zu veröffentlichen. Wir stricken die Geschichte “live” im Podcast weiter und unsere HörerInnen können sich mit eigenen Ideen am Fortlauf der Geschichte beteiligen.
Hört am beste mal rein und falls Ihr Lust habt, schickt uns Eure Ideen. :wink:

Folge 1:

Folge 2:

1 Like

https://soundcloud.com/yknpodcast/folge-16-das-ende-von-game-of-thrones-avengers-endgame

In unserem neuesten Podcast stellen wir uns zwei absoluten Franchise Giganten. Wir sprechen über den Abschluss von #GameOfThrones und #AvengersEndgame. Mal schauen wie kontrovers es bei uns wird :wink:

Die Timecodes:

#GameOfThronesFinale (2Min30Sek)

#AvengersEndgame (28Min50Sek)

In der Juni Ausgabe des “You know nothing Podcast” geht es um folgende Themen:
#Netflix Starts im Juni (4Min50Sek)
#JohnWick3 (28Min40Sek)
#HowToSellDrugsOnlineFast (47Min30Sek)

Wie hier schon vor längerer Zeit angekündigt und wegen Krankheit verschoben, kann ich jetzt den Start der Podzension ankündigen.

Ich plane die erste Episode mit drei podzensierten Podcasts für Ende Juli. Bis dahin will ich aber gerne die eventuelle Kritik und Anmerkungen aufnehmen und in das Podcastkonzept einarbeiten.

Im Laufe des Freitags werde ich auch die Tabelle für die Bewertung und Kalkulation online stelle. Es handelt sich um das Libre Office Format (*.ods).

In der gleichen Tabelle werden dann die Kriterien enthalten sein.

Ich verfolge mit der Podzension keinerlei finanzielle Interessen, noch bin ich an Werbung oder Ähnlichem interessiert. Ich möchte meine unverfälschte Meinung über Podcasts publik machen und dies auch Anderen innerhalb eines genormten Schemas ermöglichen. Ich sehe es auch als Dienstleistung für die Personen an, die Podcasts produzieren.

Für Rückmeldungen bedanke ich mich im Voraus.

Für alle, die sich Fragen, was die Podzension ist und sein soll, stelle ich den Entwurf des künftigen Beitrags zur Nullnummer hier als Kopie ein:
Was ist die Podzension?

Ein Metapodcast, ein Podcast über Podcasts
Ein Rezensionspodcast. In der Podzension werden Podcasts rezensiert und bewertet.

  • Werden alle Podcasts bewertet?
    Nein, da ich dazu erstens keine Gelegenheit habe, denn ich kenne nicht alle Podcasts und zweitens höre ich zwar viele Podcasts (derzeit 219 Abonnements), die aber auch nur einen Bruchteil der der derzeit aktiven Podcasts abbilden.
    Drittens interessieren mich zwar viele Themen, aber durchaus nicht alle. So rezensiere ich folgende Podcastkategorien (an FYYD.de angelehnt) grundsätzlich nicht:

  • Sport und Freizeit

  • TV und Filme

  • Spiele und Hobbies

  • Feminismus

  • Komödien

  • Nazigedöns / Identitäre

  • Religion und Spiritualität

  • Verschwörungstheorien

  • und so weiter

Manchmal höre ich und rezensiere auch ggf. folgende Kategorien:

  • Technologie
  • Medizin
  • Familie
  • Nerdlaberpodcasts
  • und weitere

Folge Kategorien höre ich regelmäßig und habe auch vor, sie im Laufe der Zeit zu podzensieren:

  • Wissenschaft
  • Gesellschaft
  • Kultur
  • Bildung und Wissen
  • Geschichte
  • Politik
  • Klimawandel und dessen Folgen für Natur und Gesellschaft
  • Science Fiction
  • Philosophie
  • Literatur
  • Theater
  • ‘Länderkunde’
  • Zubereitung von Nahrungsmitteln (nicht unbedingt Rezepte)
  • Tagesaktualitäten aus den oben gbenannten Kategorien
  • und etliche mehr

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Warum mache ich die Podzension?

Ich bin vom Podcastvirus angesteckt worden, nachdem ich jahrzehntelang lineares Radio gehört habe. Natürlich hat das Virus mich veranlasst, ihn weiterzugeben, aber meine unmittelbare Umgebung war schon von Youtube-Virus angesteckt oder immun. Also habe ich einzelne Podcasts für Personen in meiner Umgebung hervorgehoben und angepriesen. Immer wieder mal. Bis ich angefangen hae, Listen mit Árgumenten pro und contra zu machen. Daraus ist die Idee zur Podzension entstanden, damit auch Dritte profitieren können.

Da ich ein einigermaßen systematischer Charakter bin, habe ich das Ganze verallgemeinert und ein Bewertungsschema entwickelt, das möglichst viele Anforderungen abdecken soll. Dazu später mehr …

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Wer kann mitmachen?

Alle! Wirklich alle, die dazu Lust haben und ihre Gedanken in Worte fassen können. Natürlich könnt ihr auch Podcasts vorschlagen, die ich rezensieren soll. Sie sollten allerdings nicht meiner Auswahlliste widersprechen.

Auch habe ich die Hoffnung, dass die Podzension Mitmacher findet, die sich der Podcasts annehmen, die ich nicht podzensieren kann, weil ich sie nicht kenne oder höre. Oder mit mir gemeinsam Podcasts bewerten. Einfach Kontakt aufnehmen und wir schauen weiter.

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Wie wird eine Episode der Podzension aufgebaut sein?

Um das Erstellen und hören / nutzen zu vereinfachen, werdxen die Episoden einen gleichförmigen Aufbau, eine Struktur haben. Zur Zeit habe ich dabei folgende entworfen:

Begrüßung, kurze Angaben zur Statistik, Feedback, falls vorhanden
Welche (neuen) Podcasts habe ich abbonniert, welche deabonniert?
Welche Podcasts werden in der aktuellen Episode podzensiert?
Welche Einzelepisoden werden podzensiert?
Podcast Nummer 1, 2 und 3 mit folgenden Angaben:

  • objektive Kriterien
  • subjektive Kriterien
  • Bewertung
  • Empfehlung

Dazu kommen wenn möglich, einzelne Episoden, die ich für besonders hörenswert oder sonst in irgendeiner Weise für erwähnenswert halte.

  • Einzelepisode(n) (falls Empfehlung vorhanden)
  • Nullnummern (so vorhanden)
    mit den selben Kriterien, falls sinnvoll, sonst eher weniger Kategorien.

Abgeschlossen werden die Episoden durch die erfoderliche Hausmeisterei und der Verabschiedung.

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Bewertungsschema?

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Wie wird nun die Bewertung erfolgen?

Es gibt zwei unterschiedliche Kategorien, in deren bewertet wird:

mehrheitlich objektive Kriterien
mehrheitlich subjektive Kriterien

In jeder Kategorie werden Punkte vergeben.

Ingesamt gibt es 39 Kategorien (siehe Tabelle) in denen ein Podcast positive Punkte sammeln kann (maximal 1.800 Punkte) und 11 Kategorien, in denen ein Podcast negative Bewertungen erhalten kann.

Erreicht ein Podcast in mindestens 22 der positiv bewerteten 39 Kategorien mindestens 90 Prozent der maximalen Punktzahl, so ändert sich die Bewertungsfarbe von bronze zu silber.

Erreicht ein Podcast in mindestens 30 der positiv bewerteten 39 Kategorien mindestens 90 Prozent der maximalen Punktzahl, so ändert sich die Bewertungsfarbe von silber zu gold.

Je nach der erzielten Punktzahl, erhält ein Podcast eine unterschiedliche Anzahl von Sternen (oder vielleicht Mikros). Das mündet dann abschließend in einer Bewertung schriftlicher Natur:

Wertungspunkte Resultat / Bewertung

0 – 399 0 Sterne / Mikros / grundsätzlich nicht empfehlenswert

400 – 699 / * / ohne gravierende Verbesserungen nicht empfehlenswert

700 – 999 / * * / ohne Verbesserungen nicht empfehlenswert

1.000 – 1.299 / * * * / durchschnittlich

1.300 – 1.599 / * * * * / gut und interessant

1.600 – 1.800 / * * * * * / außergewöhnlich gut und interessant

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Interview

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Alle Personen, die den jeweiligen Podcast produzieren, erhalten die Gelegenheit einige (überwiegend normierte) Fragen Fragen entweder im Interview oder über einen Fragebogen zu beantworten und damit Auskunft zu ihrem Podcast zu geben.

Interviewfragen zum Podcast

  1. Warum heißt der Podcast wie er heißt?
  2. Welche Personen machen den Podcast und warum?
  3. Wie lange hat es von der Idee bis zur Umsetzung gedauert?
  4. Macht ihr noch andere Podcasts? Falls ja, welche?
  5. Welche anderen Podcasts haben euch inspiriert, an welchen orientiert ihr euch?
  6. Wie legt ihr die Inhalte der Episoden fest?
  7. Welche Technik setzt ihr ein (Hardware / Software / Räumlichkeiten / Nachbearbeitung)?
  8. Wie finanziert ihr euch?
  9. Kommt Werbung für euren Podcast in Frage?
  10. Wie steht ihr generell zu Werbung in Podcasts?
  11. Über welche Punkte gibt es Auseinandersetzungen im Team?
  12. In welchen Punkten seit ihr richtig gut?
  13. In welchen Punkten nicht / wollt ihr euch verbessern?
  14. Welche Hörerreaktionen haben bei euch Eindruck hinterlassen?
  15. Lieber Lob und ansonsten Schweigen oder Lob und auch Tadel?
  16. Was wollt ihr noch gerne mitteilen?
  17. Warum sollte man euren Podcast abonnieren?
  18. Wie wichtig sind euch Hörerreaktionen und Kommentare?
  19. Welchen Blick habt ihr auf eure Hörer?
  • ihr da Draußen
  • unsere Ideengeber, wir achten genau auf den Input durch sie
  • unsere Partner, denn ohne Hörer kein Podcast, (auch wegen Finanzierung)
  • Sonstiges

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Arvid

Interessanter Ansatz. Unabhängig davon ob ich mich an dem Projekt beteiligen würde, habe ich großes Interesse an den Bewertungskriterien. Darf ich daemal reingucken?

Das “objektive” Bewertungssystem mit 39 Kategorien und 1800 Punkten klingt extrem komplex. Ich bin auch sehr gespannt, was für Maßsstäbe du da anlegst. Das einzig objektive was mir spontan einfallen würde wäre die Soundqualität, und sogar die ist ja nur zu einem großen Teil subjektiv.

Magst du schonmal teasern?

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Hallo Jörn,

wie zuvor geschrieben, werde ich am Freitag Gelegenheit haben, die entsprechende Tabelle zu veröffentlichen. Eventuell auch früher, aber ich muss noch daran arbeiten, um es besser handhabbar zu machen.

Es freut mich, das Du das Konzept interessant findest.

Arvid

Ok, weil Du es bist. Aber ich gebe momentan keine Garantie darauf, dass es dabei bleibt, weil ich derzeit (wie gesagt) noch daran arbeite. Vorschläge, Kommemntare und Kritik sind erwünscht.
Es gibt wesentlich mehr objektive Kriterien als den Sound. In den folgenden Auflistung sind die aufgelistet, die ich verwenden möchte. Objektive und subjektive. Was die wertung angeht, sogenannt objektive Kriterien machen ca. 70 der möglichen Punkte aus, sog. subjektive ca. 30 Prozent. Damit ist halbwegs sichergestellt, dass das Subjektive nicht überwiegt; was für mich allein aber egal ist, weil ich ja entscheide, ob ich etwas hören möchte.

Aber da dieses Tool für alle gedacht ist, soll natürlich die Objektivität deutlich überwiegen.
(Aber die Tabelle kommt erst am Freitag).

Ich möchte auch noch einen Post schreiben, der sich generell mit der Bewertung von Podcasts auf Onlineplattformen und -medien beschäftigt. Vielleicht schaffe ich auch das noch bis Freitag. Meine Frau hat gerade Urlaub, da ist meine Zeit knapp ;-), auch wenn es mir gesundheitlich besser geht.

Außerdem bin ich gerade in den Vorbereitungen für meinen Anteil an er neue Proton-Podcast -Episode.

Hier die Auflistung der Kriterien:

  • keine Störgeräusche

  • klingt natürlich

  • Gastgeber geben relevante persönliche Informationen von sich (Mich interessiert, mit wem ich es zu tun habe)

  • Gibt es Shownotes?

  • Haben die Gastgeber Podzension ein Interview gegeben oder die Fragen beantwortet?
    (Fragenkatalog kommt noch.)

  • Werden neue Episoden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht?

  • Musik / Effekte gut und sinnvoll eingesetzt

  • Thema ist relevant für den Rezensenten

  • Lernte der Rezensent bei Episoden etwas dazu?

  • Sind die Shownotes umfangreich und informativ?

  • Gibt es Kapitelmarken?

  • Sind die Kapitelmarken sinnvoll gesetzt und ausreichend?

  • Ist die generelle Sprechqualität der Gastgeber gut?

  • angenehmer Klang der Stimmen der Gastgeber

  • reicher Wortschatz, interessante Formulierungen werden verwendet

  • Thema gut präsentiert

  • interessante, sinnvolle, nachvollziehbare Themenauswahl

  • Werden auch Randgebiete des Themas gestreift oder erschlossen?

  • Falls der Podcast eine politische Präferenz hat, wird diese öffentlich gemacht?

  • Wird die Produktionskette der jeweiligen Episode öffentlich dargestellt?

  • Falls innerhalb des Podcasts sinnvoll, besteht die Möglichkeit an Liveformaten oder Aufnahmen als Externer mitzumachen (z. B. durch Anrufen)?

  • Sprache für Hochdeutsch sprechende Personen gut verständlich

  • Gastgeber gehen auf Kommentare ein

  • Gastgeber reagieren auf Hörerreaktionen

  • Informative und weitgehend vollständige Webseite und / oder Blog vorhanden?

  • Ist ein aktives Forum zu dem Podcast vorhanden?

  • Gibt es eine Kommentarfunktion

  • Wird auf Kommentare regelmäßig und schnell reagiert?

  • interessante Themenwahl

  • Thema inhaltlich gut erschlossen (soweit beurteilbar)

  • Gastgeber klingen interessiert, leiern das Thema nicht herunter

  • werde ich durch die Episoden gut unterhalten?

  • Ist bei dem Podcast eine Entwicklung (technisch / inhaltlich / persönlich / …) wahrzunehmen?

  • Gastgeber lernen aus Hörerreaktionen

  • Der Tonfall, die Höflichkeit und das Sprachniveau der Hosts entsprechen dem angestrebtem Publikum, als auch gelegentlichen Zuhörern.

  • Kann der Hörer die Gastgeber klar unterscheiden / akustisch „kennen lernen“?

  • Ist der Podcast für ein gesellschaftliches Thema engagiert / Aufgabe oder dient er lediglich privaten Zwecken?

  • umfassende Transparenz des Produktionsteams hinsichtlich Produktionsbedingungen, Kooperationen und Mittelzuflüssen

  • Podcast ist vollständig werbefrei

Soweit das, was ich derzeit habe.

Kommentare, Kritik und Vorschläge erwünscht. Dank im Voraus, Arvid

Bis auf das klar mit ja/nein beantwortbare Vorhandensein von Shownotes, Kapitelmarken und Werbung sehe ich da ehrlich gesagt kein objektives Kriterium um mal ganz subjektiv zu sein.

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Dem würde ich zustimmen.

Es sind vielleicht objektivierbare Kriterien, aber keine objektiven. Es sind die Kriterien, die aus einer subjektiven Perspektive heraus für relevant erachtet werden. Und allein darüber lässt sich schon viel diskutieren. Um mal ein paar Beispiele herauszugreifen: ob ein Podcast ein aktives Forum besitzt, ob die Produktionskette dargestellt wird oder ob die Sprache für hochdeutsch sprechende Personen (why?) gut verständlich ist, ist mir mich als Hörerin völlig irrelevant, insofern kann man über die Punkte zwar ein Urteil fällen - aber diese machen einen Podcast für mich weder besser noch schlechter. Insofern sind die Kriterien subjektiv.

Darüber hinaus würde ich behaupten, dass nicht jedes Kriterium für jeden Podcast in gleichem Maße wichtig ist. Bei langen Podcasts sind mir Kapitelmarken z.B. sehr wichtig. Bei kurzen (unter 1h) wiederum überhaupt nicht. Ähnliches gilt für das Vorhandensein von ausführlichen Shownotes.

Außerdem beziehen sich die “Kriterien” “Thema ist relevant für den Rezensenten” und auch “lernte der Rezensent etwas dazu” nicht auf den Podcast, sondern den Rezensierenden.

Das nur mal ein paar spontane Gedanken zu dem Kriterienkatalog. Etwas abstrakter möchte ich noch anbringen, dass eine solch rigide Podcastbewertungsmethode dem Medium nicht gerecht wird. Man kann vielleicht professionell produzierte Podcasts, Radiofeatures etc. danach bewerten. Aber die Hobbypodcaster_innen, die ihre Freizeit für den Podcast opfern? Diesen vielleicht nicht nutzen, um einen Rezensierenden seinen sehr subjektiven Wünschen entsprechend zu unterhalten, sondern beispielsweise persönliche Erfahrungen von marginalisierten Gruppen zu schildern, diesen eine Bühne zu geben, oder einfach mit Leidenschaft über ein persönlich relevantes Thema zu sprechen? Wenn die Konsequenz ist, dass diese in einem solchen Rezensionsformat aufgrund arbiträrer Kriterien potenziell mit einem Urteil nach dem Motto “grundsätzlich nicht empfehlenswert” abgestraft werden könnten, obwohl ihr Podcast anderen Hörer_innen gefällt, dieser sie weitergebracht hat oder sie sich dadurch ernst genommen fühlen, dann halte ich das für eine toxische Entwicklung für die Podcastszene. Damit einher geht noch die Bemerkung, dass ein solcher Kriterienkatalog auf der irrigen Annahme basiert, dass ein Podcast so gut ist wie die Summe seiner Teile. Dem würde ich grundsätzlich widersprechen.

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Das ist mir zu kurz gesprungen. Natürlich ist nicht jeder ein Hardcorehörer, aber ob die Hosts Reaktionen der Hörer aufgreifen und beachten ist schon ein objektivierbares Kriterium und im Zweifel relevant für den Hörgenuss.

Ob ein Thema inhaltlich gut erschlossen ist, können im wesentlichen nur die die im Thema ‘drin’ sind beurteilen, aber es ist dennoch objektivierbar.

Und so weiter. Ich habe mir über die Kriterienlsite Gedanke gmacht und mich an meinen (was sonst auch) Hörerlebnissen und Bedürfnissen orientiert. Aber ich denke nicht, dass ich derart aus dem Mittel falle, dass meine Vorstellungen ausschließlich subjektiv sind.

Auch wenn, wäre es kein Schaden, da jeder seine eigenen Kriterien anlegen kann.

Und ob einem Podcast eine politische Präferenz innewohnt, dürfte für jeden politisch Interessierten relevant sein.

weil ich ausschließlich / überwiegend Podcasts in deutscher Sprache podzensiere. Alle anderssprachigen (spanisch und englisch) sind für die breite Masse hier absolut uninteressant, handelt es sich doch um Podcasts zum Thema Holzwerken ohne Strom, sowie wenige Podcasts zum Thema SF-Literatur auf spanisch.

Weswegen es Dir auch jederzeit möglich ist, die Kriterien zu ändern, deren Bewertung anzupassen und so zu einem Katalog zu kommen, der für Dich oder Dritte relevant ist.

Mein Verfahren hat folgende Vorteile:

  1. es existiert
  2. es kann angewandt werden
  3. es kann den persönlichen Präferenzen adaptiert werden
  4. es ist einfach nachvollziehbar

und, last but not least, es stellt für alle, die sich den Aufwand nicht machen wollen, einen Referenzrahmen zur Verfügung, der vergleichbare Resultate über verschiedene Podcasts bietet, ohne trivialer und wenig aussagekräftiger Natur zu sein (vier Sterne, etc.).

Was daran wird dem Medium (mir geht es mehr um die Personen die den Podcast machen) nicht gerecht? Dem Medium wird alles egal sein.

Ich opfere keine Freizeit, wenn ich einen Podcast mache, ich verbringe sie damit, und dies auf für mich angenehme Weise.

Ich hindere durch eine Bewertung niemanden daran, dies zu tun, sondern tue lediglich kund, dass dieser Podcast für mich aus objektiv nachvollziehbaren Gründen irrelevant, uninteressant und grundsätzlich nicht empfehlenswert ist. Dadurch nehme ich niemandem die Horerschaft weg, sondern stelle Personen, deren Kriterien mit den meinen nicht konträr gehen, einen Vergleichsrahmen zur Verfügung.

Das halte ich nicht für toxisch, sondern für sinnvoll. Alle, die ein Theaterstück schreiben, eine Ausstellung kuratieren, einen Vortrag halten, müssen sich mit dem Umstand auseinandersetzen, dass das was sie machen nicht allen gleichmaßen zusagt. Als Konsument will ich auch in der Lage sein, meine Meinung zu einem Erzeugnis kundzutun und zu verbreiten.

Wenn ich dabei nicht allzu subjektiv vorgehe, sondern auch die Kriterien Dritter treffe, dann werde ich damit einen gewissen (sehr kleinen) Einfluss ausüber, mehr nicht.

Also, bitte nicht gleich wieder alles so hoch hängen (“toxisch”).

Natürlich unterliege ich nicht der Annahme, die Du ansprichst. Aber sehr wohl können einzelne Teile einen Podcast für mich ungenießbar machen: Werbung, falsches Thema, schlechte Akustik, um nur einige zu nennen. Es ist meistens hilfreich, sich beide Seiten der Medallie anzuschauen, bevor man sie sich umhängt.

Nachtrag;

Um genau zu sein, bezieht es sich immer auf beide Seiten. Deswegen habe ich diese Kriterien in der Tabelle die am Freitag zur Verfügung stehen wird, als subjektiv gekennzeichnet und mit niedriger Bewertung versehen.

Ich sehe da drei Hauptprobleme spezifisch mit dem Einsatz einer Punktwertung:

  1. Zu der hohen Subjektivität bei vielen Kriterien passt die Punktvergabe nicht. Fühlst du dich tatsächlich in der Lage, über viele Podcasts hinweg konsistent zum Beispiel den Klang der Stimmen numerisch einzuordnen? Oder ist es sinnvoll, dass man in der Rezension zum dritten Podcast aus einem bestimmten Themenbereich weniger Punkte vergibt als davor, weil man im Gegensatz zum ersten und zweiten jetzt nicht mehr so viel neue Erkenntnisse daraus zieht?

  2. Die Unübersichlichkeit durch die hohe Zahl von Kriterien. Man kann dann eigentlich nur nach einer hohen Punktzahl gehen und das bedeutet, dass man alle Kriterien als gleichermaßen wichtig akzeptiert. Das finde ich problematisch, wenn zum Beispiel so viel Wert auf Interaktion gelegt wird. Das Vorhandensein von Forum und Kommentarfunktion und Responsivität demgegenüber wird ja in mehreren Kriterien erfasst und die grundsätzliche Entscheidung dagegen dementsprechend mehrfach abgestraft, hat aber mit dem eigentlichen Gegenstand erstmal nichts zu tun. Weil es so viele Kriterien sind, kann man das aber auch nicht einfach gedanklich herausrechnen.

  3. Die Sinnhaftigkeit der Gleichverteilung (?) der Punkte zwischen den Kriterien und die Sinnhaftigkeit ihrer Verrechnung. Wenn also etwa ein mutmaßlich technisches Detail wie die “öffentliche Darstellung der Produktionskette” (tatsächlich ist mir nicht ganz klar, was gemeint ist?) zusammen mit einer Grundqualitätsfrage wie der Tonqualität und der persönlichen Relevanz für die Person, die die Rezension erstellt, in einer gemeinsamen Punktwertung aufgehen, ist die entstehende Gesamtpunktzahl dann nicht eigentlich irreführend?

Tatsächlich finde ich das starre Bewertungskorsett insgesamt unangemessen. Bei einigen von den Kriterien ist es für die Einordnung der Rezension selbst hilfreich zu wissen, dass Rezensenten sie für wichtig oder unwichtig halten. Andere Kriterien könnte man zum Maßstab machen, wenn ein entsprechender Anspruch seitens des Podcasts kommuniziert wird. Also wird oft dazu aufgerufen zu kommentieren, dann kann man prüfen, ob die Kommentare auch zurückwirken. Wenn sich ein Podcast als politisch neutral bezeichnet, kann man schauen, inwiefern sich darum bemüht wird. Wenn die eigene Expertise in den Vordergrund gestellt wird, kann man prüfen, ob sie tatsächlich vorhanden ist. Aber wenn der Anspruch jeweils nicht vorhanden ist, dann halte ich es nicht für sinnvoll, dass man ihn von außen qua Vorgabe anlegen muss.

Meine Empfehlung, wenn du bei diesen Kriterien bleiben willst, die verrechnete Punktwertung weglassen. Die Liste von Kriterien meinethalben als Grundlage des eigenen Urteils verwenden und als Hintergrundinformation veröffentlichen. Diese Transparenz fände ich dann sogar ziemlich hilfreich.

Noch eines, das ist nicht seriös:

Ich finde, man sollte nicht in seine Bewertung einfließen lassen, ob die eigenen Bewertungsplattform von den Bewerteten für relevant gehalten wird. Es gibt zwar das Phänomen, dass Zugang die Bewertungen verbessert, sieht man oft beim Produktjournalismus, aber das zu kodifizieren scheint mir nicht die richtige Antwort darauf zu sein.

Insgesamt fühle ich mich sehr an die Diskussion über den “Stiftung Warentest”-Ansatz in der Computerspielkritik erinnert. :slight_smile:

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Einfach machen und nicht zerreden lassen… wäre mein Tipp dazu.

Jede Form die die Sichtbarkeit erhöht ist erstmal gut - solange sie konstruktiv ist.

Egal welche Form der Bewertung - irgendwer wird sich beschweren.

just my 2 cent

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Hallo toaem,

danke für die nachdenkenswerte Antwort. Etwas pauschal, dennoch mit sehr interessanten Kritikpunkten, auf die ich gerne eingehen will.

Ich sehe da drei Hauptprobleme spezifisch mit dem Einsatz einer Punktwertung:

Ich werde hier noch ein Artikel zur online-Bewertung von Podcasts veröffebtlichen, aber derzeit muss diese Antwort reichen, da ich den Artikel noch nicht fertig habe: Viele Menschen, die etwas machen scheuen sich vor Bewertungen, weil sie schlechter als Dritte abschneiden könnten.

Weiters scheuen sich auch die Konsumenten eines Angebotes, weil sie ja einem “schlechtem” (geringer bewertetem) Angebot anhängen. Warum auch immer das so ist.

Dan gibt es Personen, die meinen, jedes Angebot sei gleich wertvoll und man dürfe die Macher nicht demotivieren, nicht denunzieren oder das ganze Biotop toxifizieren.

Das liegft meiner Meinung nach an einer zu umfangreichen Identifikation mit dem eigenem werk. Merke: Man ist nie sein Werk, dieses ist immer nur ein Teil des Individuums und in den meisten Fällen nicht der Beste. Gerade in Deutschland mit seiner verqueren Arbeitsmoral führt dies zu problematischen Situationen in der Bewertung jeglicher Leistungen auf der einen oder der anderen Seite des Spektrums. Alles wird hochgejubelt: IM kindergarten: “Schauen Sie nur, welch tolles Bild von einem Pferd Anette und Achim gemalt haben!” und später dann, “Wenn dies das neue Buch von XY ist, dann brauchst Du es nicht zu lesen. Hat noch nie etwas Gutes geschrieben.”

In Einzelfällen trifft das zu, generell nicht und so ist es auch mit den Punkten. In Einzelfällen problematisch, allgemein nicht und schon gar nicht automatisch.

Aktuell lernen wir in unserer Gesellschaft, das jedes Wesen seinen individuellen, nicht vergleichbaren intrinsischen Wert habe und vermischen die Bewertung von Werken mit der Bewertung der Urheber. Das habe ich nicht vor, das wird hier hineininterpretiert, das passiert regelmäßig und ist für mich auch Anlass gewesen, meinVorhaben vorweg vorzustellen und diskutieren.

Zu der hohen Subjektivität bei vielen Kriterien passt die Punktvergabe nicht.

Diese Behauptung ist nicht durch ein Argument gedeckt, denn gerade durch die (Art der) Punktevergabe kann ich die kann ich den Faktor Subjektivität in der Auswirkung minimieren; darum habe ich mich bei meinem Vorschlag bemüht.

Subketive Faktoren gehen im Normalfall mit ca. 30 % in die Bewertung ein und alssen sich jederzeit (durch die Anwender selber) in ihrer Wirksamkeit beliebig (bis auf Null) reduzieren.

Fühlst du dich tatsächlich in der Lage, über viele Podcasts hinweg konsistent zum Beispiel den Klang der Stimmen numerisch einzuordnen?

Ja!
Der Trick besteht in Nummernbereichen.
Ich habe die Vergabevon maximal 1800 Punkte je Podzension formuliert. Warum so viele? Nicht, um besonders granular beurteilen zu können, mit hätten 180 Punkte für die knapp 30 Bereiche gut gereicht. Aber mir ist sehr daran gelegen, nicht mit Kommazahlen zu hantieren, die meisten können sich ganzzahlige Werte besser merken.

Wenn ich 90 Prozent einer Bewertung als ganze Zahl haben möchte, muss diese eben ‘groß’ sein, was den Anschein von Granularität erzeugen kann, offenbar auch bei Dir.

Tatsächlich vergebe ich, zum Beispiel, für den Klang die Schulnoten 1 bis 6. Diese Wertung mal 30 macht dann 180, Faktor 10 wegen der 90 Prozent führt dann zu 1800 möglichen Punkten.

Oder ist es sinnvoll, dass man in der Rezension zum dritten Podcast aus einem bestimmten Themenbereich weniger Punkte vergibt als davor, weil man im Gegensatz zum ersten und zweiten jetzt nicht mehr so viel neue Erkenntnisse daraus zieht?

Ganz intressante Frage, wenn das Lernen im Mittelpunkt steht, dann scheint es so zu sein, dass wer zuerst podzensiert wird, die Punkte bekommt, weil ich ja von dem später rezensierten Podcasts nichts Neues mehr lernen kann. Könnte sein, aber das entspricht nicht meiner Wahrnehmung. Ich höre Wissenschaftsmeldungen täglich und wöchentlich, vom DLF, Radio Austria (hab den Namen nicht parat) , Bayern 2, uns SRF. Wiederholungen sind nicht selten, aber mit fast jeder Sendung lerne ich etwas Neues kennen, einen anderen, weiteren Aspekt einer Meldung. Ich finde das sehr angenehm, weil es mein Denken, die Abstraktion übt. Keine dieser Radiosendungen würde ich deswegen deabonnieren, zumal nicht immer der gleiche Sender der Erstmelder ist.

Das habe ich glaube ich jedenfalls, nicht richtig verstanden. Eine große Anzahl von Kriterien führt zu einer granularen Bewertungsmöglichkeit (man könnte auch von Einzelfallgerechtigkeit sprechen). Das die Kriterien keinesfalls gleichwertigf sind, ergibt sich auf der maximalen Bewertungszahl und aus der Zahl bei den möglichen Abzügen bei der Bewertung.

Das wird mit der Tabelle morgen klarer werden. Aber ich habe ein Beispiel: Die höchstmögliche positive Bewertung hat für mich die absolute Freiheit von Werbung ( +150 Punkte). Wenn sogenannte ‘native’ Werbung vorhanden ist und diese nicht akustisch klar getrennt und angekündigt wird, dann gibt es obendrauf zusätzlich -150 Punkte Abzug.

Daraus sollte deutlich werden, dass gerade nicht alle Kriterien gleichwertig sind.

“Abgestraft” ist in diesem Zusammenhang die falsche Vokabel. Niemand wird durch eine Bewertung bestraft. Die Podcasts, die mich interessieren, sind mit inhärenter Responsivität besser als ohne -> für mich. Das kommt in dem Schema zu Ausdruck und wirklich jeder Anwender kann es anders machen, weil ich eben die Form und Quelle der jeweiligen Bewertung komplett transparent mache.

Weil ich eben nicht Comedypodcasts oder Ähnliches höre und bewerte, hat es für mich sehr wohl mit dem eigentlichen Gegenstand zu tun. Schau mal in das Forum des Aufwachenpodcast und Du wirst ersehen können, das sich daraus viel Lernen lässt.

Wie gesagt, eine Gleichverteilung ist nicht beabsichtigt, nicht gegeben und nicht gewünscht.

Nein, den der Anwender hat die Möglichkeit, eigene Kriterien für die Bewertung heranzuziehen. Allerdings hat mich Dein Einwand auf eine neue Idee gebracht: Wenn sich die abschließende Bewertung stark unterscheiden würde, je nach dem, ob man subjektive Kriterien hinrechnet oder nicht, dann werde ich das bei der abschlieden Bewertung nicht unerwähnt lassen.

Auch das ist eine gute Anregung, obwohl es implizit durch die maximal möglichen Punkte je Bereich schon kodifiziert ist, werde ich in den Bewertungsregel explizit noch einmal aufführen, was mir warum wichtig ist und was nicht.

Dafür ist die Auswahl der Podcasts die ich höre und bewerten möchte, zu einseitig. Sie alle nehmen sich selber ernst, haben in der Regel auch einen politischen Anspruch und reagieren auch auf Reaktionen der Hörer. An den besagten Comedypodcast (den ich explizit nie bewerten werde) würde ich natürlich ganz andere Ansprüche stellen.

Ach, wäre die Welt nur so wie beschrieben. Kaum ein Podcasts formuliert explizit seinen Anspruch, seine Ziele, etc. Deswegen auch der Fragebogen. Vielen kommt es darauf an, korrekt die Sprache zu vergendern und nicht auf Grammatik (zuletzt gehört von Hannh be “Dir brind ich noch was bei”). So kommt keine Qualität in die Sache, jedenfalls keine, die mir wichtig ist.

Weil es eben mit einem Augenzwinkern versehen ist, lassen sich dadurch maximal 10 Punkte dafür erreichen oder eben nicht. Soll ein kleiner Anreiz sein.

Die Geschichte mit der Stiftung Warentest kenne ich nicht, aber Computerspiele haben mich auch noch nie interessiert.

Ingesamt vielen Dank für Deine Antwort, die zu zwei Anregungen bei mir geführt hat.

Grüße von hier.
Arvid

Hallo Hanno,

danke für die Antwort. Deinem Rat entsprechend hätte ich mich vielleicht bis noch vor 5 Jahren verhalten; inzwischen sehe ich das anders. Die Suppe, die ich koche, soll auch den Anderen schmecken. Ich entscheide, ob vegan, vegetarisch oder anders, weil ich koche, aber über das konkrete Fleischstück dürfen die Anwender / Esser gerne mitentscheiden.

Wahrscheinlich nicht das glücklichste Beispiel, aber Du verstehst sicher, was ich meine.

Was die Sichtbarkeit angeht, ja, ich stimme Dir zu.

Das sich immer jemand beschwert ist auch zutreffend. Das lässt sich nicht verhindern. Aber mir kommt es darauf an, dass sich möglichst nur Diejenigen beschweren, die sowieso nicht mitzunehmen sind bei einem Vorhaben. Also, dass ich einen gesunden (motivierenden) Zuspruch für mein Vorhaben erfahre.

Grüße von hier.

Arvid