Obraka
(Andreas)
3
Hallo Katarina!
Bin selbst eher noch auf der Anfängerseite (Ep 7, woop woop), aber meine Meinung nach kommts ganz drauf an was du brauchst und willst.
Aktuell sieht mein Workflow ungefähr so aus. Also nach dem Aufnehmen sind meine Arbeitsschritte
- Reste vorm Vorgespräch wegschneiden, der Interviewteil beginnt mit ‚Hallo Name!‘
- Kompressor/EQ auf meine Spur und die des Gesprächspartners (meistens ist die vom Partner via studio-link wichtiger als die von mir)
- Rausschneiden von groben Versprechern und Wiederholungen (‚lustige‘ Versprecher und fehler kommen als Outtakes ans Ende des Podcasts)
- Muten von meiner Spur wenn der Gesprächspartner spricht (könnte auch mit Noisegate gelöst werden, aber ich mach es lieber händisch)
- Setzen von Kapitelmarken und gleichzeitiges Mitschreiben der Shownotes
- Intro und Outro einsprechen (mach ich immer extra vom Interview, klingt aber auch komisch, hier hab ich noch nicht die für mich perfekte Variante gefunden)
- Export aller Spuren als einzelne Tracks (ich render in Auphonic)
- Episodenbild via flickr (CC-BY CC-BY-SA Lizenzen) suchen und meinen Sleeve drüber legen. Am besten in den selben ordner als cover.jpg
- Export der Kapitelmarken
Danach gehts zu @auphonic. Dort habe ich meine 2 Gesprächsspuren, eine Spur fürs Off (intro/outro) und eine für den Jingle. Mittlerweile ducke ich den Jingle nur noch in Auphonic da es zuverlässiger ist als einen ‚geduckten‘ Track in Auphonic reinzuladen (jedenfalls für mich). Mit Auphonic hast dann viele Sachen gesäubert die zwar auch im Reaper möglich wären, aber mehr Wissen und Aufwand benötigen. Daher kann ich es eigentlich uneingeschränkt empfehlen.
Auphonic exportiert mir mein Werk dann auch gleich in 3 Audioformaten und wirft ein Video auf Youtube. That’s it. Aktuell hab ich ca 2 Stunden Aufwand für eine Stunde Podcast, je länger die Folge desto besser wird jedoch das Verhältnis (viel vom Overhead wie das Episodenbild und so sind ja immer gleich viel Arbeit).
Was reaper betrifft sind das eigentlich 90% der von mir verwendeten Funktionen:
- Custom Keyboardshortcut für ‚mute track‘
- Custom Keyboardshortcut für ‚cut this part‘
- Custom Keyboardshortcut für ‚split‘
kA ob dir das was hilft, aber so schaut jedenfalls mein Workflow aus.
Viel Erfolg mit dem Projekt und vergiss nicht es hier im Sendegate vorzustellen sobald was vorzeigbar äh anhörbar ist 
Lg,
Andreas
3 „Gefällt mir“