Einsteigen in Studio-link: Stottern/Knacksen bei AirPods (44.1 kHz)


#1

Hallo, ich bin neu hier, heute hinzugestossen.

Ich habe Studio-Link auf dem Macbook Pro zum Laufen bekommen, aber nicht mit meinen AirPods, da stottert es ohne Ende. Ich benutze Ultraschall 3 und ich empfange den Test-Stream von freakshow1@studio-link.de. Im Audio-Midi Setup sind die AirPods für die Ausgabe ausgewählt. Der Sound von dem Test Stream stottert aber ganz schrecklich.

Wenn ich die internen Lautsprecher benutze, dann geht es.

Irgendwo habe ich gelesen, das studio-link nur mit 48 kHz Geräten funktioniert? Stimmt das? Das wäre ja sehr schade, aber gut zu wissen, denn meine AirPods haben nur 44.1 kHz oder 8 kHz zur Auswahl. Wenn das mit der Inkompatibilität mit 44.1 kHz stimmt, dann müsste ich mir nicht weiter den Kopf zerbrechen.


#2

Ich würde das generell mit den AirPods lassen. Durch das Bluetooth kommt da zwangsläufig - selbst wenn es ohne Stottern klappen würde - so viel Latenz rein, dass man wahnsinnig wird im Kopf.

Also wie schon im anderen Thread beschrieben:

  1. du hast ein MacBook Pro Retina
  2. AirPods
  • Geld scheint nicht so ganz das extreme Probleme bei Dir zu sein, so dezent vermutet :slight_smile:
  • investiere einfach ein ganz klein wenig Geld in ein Headset das gut klingt, da hast du dann gleich auch latenzfreie Kopfhörer mit dabei.

Du wirst erschüttert sein über den instantanen Gewinn von Komfort und Wohlklang!


#3

Ich will hier grade mal reingrätschen ( ich mache nen Fußballpodcast, ich darf das :stuck_out_tongue_winking_eye:).

Die Frage mit der 44.1 Inkompatibilität interessiert mich auch. Hatten bei unserer Aufnahme zur letzten Folge böses Knacksen drauf und haben ganz technisch unbedarft nen Kabelbruch im an drn Windows Rechner angeschlossenen Smartphone-Headset spekuliert. Kann das eventuell auch solche formattechnischen Gründe haben?


#4

Ja 48 kHz sind zwingend für den Opus Codec. Alles andere funktioniert entweder gar nicht oder führt zu massiven Aussetzern.

Unter Windows lässt sich das in der Regel wie folgt überprüfen:

Wenn wie hier gezeigt nur 44100 Hz wählbar ist dann funktioniert das Audio Interface im Zusammenspiel mit Studio Link nicht. Die Abtastrate muss immer auf 48000 Hz für das Wiedergabe- und Aufnahmegerät eingestellt sein.

Für macOS gilt das gleiche:

Sollte sich z.B. die Abtastrate zwar auf 48 kHz setzen lassen aber immer wieder auf 44,1 kHz zurückspringen dann hilft es einmal alle andere Programme die auf das Audio Interface zugreifen wollen/können einmal zu schließen (Logic ist ein heißer Kandidat unter macOS).


#5

Okay das muss ich dann mal checken bei den Kollegen. Danke für die Auskunft. Weiter gehts mit Ballbesitz für @rsn8887 :wink:


#6

Vielen Dank für die ganzen Kommentare.

Ja ich wünschte, das würde mit jeder Frequenz gehen. Wenn ich das richtig verstehe, könnte man das ja im Prinzip in Software vor dem Empfangen oder Senden zwischen x kHz und 48 kHz konvertieren. Dann müsste man am Protokoll gar nichts ändern. Naja egal.

Dank dem Kommentar von rstockm weiss ich nun was ich mir kaufen muss:

  • HMC660 Headset zum reinsprechen (39,-)
  • XLR zu Miniklinke Adapter und TRRS Adapterkabel um das Teil an den Macbook anzuschliessen (ca. 15,-)

und in der Zukunft für mehrere lokale Sprecher dann noch

  • Widerstände in das Headset Kabel einlöten um es kompatibel mit 48 V zu machen (aus dem eigenen Physiklabor :wink: )
  • Behringer UMC404HD Interface für vier Mikros (111,-)
  • Behringer HA400 Koppfhörersplitter47 damit alle mithören können (24.90)

Das geht ja eigentlich finanziell, wenn man bedenkt das alleine meine AirPods schon $160 gekostet haben (die waren es aber auch wert, auch wenn sie schreckliche Latenz haben).

EDIT: Noch eine kurze Frage, wie ist das mit der Latenz, wenn ich mehrere Audio Interfaces in Ultraschall zu einem Aggregate Device zusammenschalte? Ich habe hier noch eine alte Behringer U-Control USB Soundkarte rumliegen. Da könnte ich ja auch ein zweites Headset anschliessen? Da hätte ich für lau zwei angeschlossen, ohne mir ein neues Interface kaufen zu müssen.


#7

Prinzipiell geht das. Leider ist dieser “Aggregate Device” Bereich bei Apple etwas problematisch: super in der Idee, eher fehleranfällig in der Umsetzung. Probieren kann man das, aber man muss mit Problemen Rechnern wie Knistern auf dem USB-Stack, Auseinanderlaufen von Timings etc.
Generell ging schon ein Aufatmen durch die Szene, als wir die ADs dank @StudioLink losgeworden sind (für Skype N-1 digital brauchte man die zwingend).
Aber es spricht gar nichts dagegen, das mal auszuprobieren.