Basic Auth (also mit .htaccess und .htpasswd) kann man gut nutzen um noch mal eine weitere Schicht hinzuzufügen. So kommen die Bots, die ja @Deleted hier schon erwähnt hat, erst gar nicht an die WP Installation und somit wird der Server etwas geschont.

Jetzt kommt aber das große aber. Basic Auth hat ein paar Schwachstellen bzw. Issues, die man kenne sollte wenn man es einsetzte:

  • Passwörter werden in base64 kodiert, das kann man einfach wieder zurück in Klartext übersetzen
  • Das Password wird für jeden Request an die Seite übermittelt. Damit entsteht eine größere Chance für Angreifer das Pw herauszufinden
  • Das Password ist im Browsercache gespeichert. (Kann z.B. CSRF Attacken hervorufen)

@Deleted hat oben die Möglichkeit gezeigt, dass man das Pw in der URL mit schicken kann. Ja das klappt, aber wenn ihr http nutzt, kann jeder das Password mitlesen (also Vorsicht). Ihr könnt https nutzen. Das ist schon mal besser, aber würde nur den ersten Punkt, der Schwachstellen, lösen, die ich oben genannt habe.

Also HTTPS ist schon mal gut, aber Basic Auth ist auch „nur“ eine weitere Hardening Schicht um eurer WordPress Zwiebel. Ein starkes Password und ggf. 2-Factor-Auth sollten immer (in meinen Augen) zuerst Umgesetzt werden.

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