Puh!
Ok, das Konzept ein Pen and Paper zu vertonen finde ich ziemlich cool. Ich muss aber sagen, dass die Pilotfolge mehr Pen and Paper war und weniger “Hörspiel”. Es fehlte an Tempo, an Atmosphäre. Die Richtung ist jedoch schon mal richtig.
Vielleicht solltet ihr überlegen, die nächste Folge etwas enger zu skripten. Auch wenn Pen and Paper viel mit der Spontanität der Ereignisse zu tun haben, so ist das längere Überlegen und Diskutieren einer Aktion für den Hörer eher anstrengend. Also der Erzähler sollte pointierter, schneller erklären, was passiert und schnell wenige Optionen zur Auswahl geben, zur Eile animieren. Evtl. findet ihr ein Element, was euch dazu bringt, etwas schneller und flüssiger zu sein. Wer gut plant, hat mehr Raum für Spontanes :wink:
Ggf mehr Sounds statt Worte verlieren.
Ich rate noch zu einem gewissen Soundbett je nachdem in welcher Situation ihr euch gerade befindet. Seid ihr in einer Spelunke, sollte im Hintergrund auch eine Spelunke zu hören sein, im Hafen der Hafen, auf dem Friedhof die Krähen etc. solche Sound können auch quasi am Anfang stehen, um den Hörer es behaglich zu machen.
Ich denke, damit bekommt ihr akustisch eine ganz neue Dimension in euer Werk.
Ich hoffe ihr kennt es, aber hört mal in Puerto Patida rein, wenn ihr es noch nicht kennt. Besonders die erste Folge zeigt gleich ganz gut, was euch vielleicht weiterhelfen könnte.
Ich bin mir sicher, wenn ihr daran arbeitet, wird das ein richtig cooler Podcast!

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