Go:

  • Verwende Titel und Kurzbeschreibungen, welche interessant sind. Wenn im Titel nur „Episode 4711 - Interview“ steht wird das weniger dazu beitragen, neue Hörer*innen und Follower zu finden. Es macht evtl. auch Sinn, Titel als Frage zu formulieren, z. B. so: "Welche Einfluss hat künstliche Intelligenz auf die Podcast-Szene, Name des Gastes (Firma / Podcast / Herkunft oä.)?

  • SEO funktioniert auch für Podcasts. Achte bei der Beschreibung, dem Titel und auch überall sonst (Blog, Web, Social Media) darauf, gute und funktionierende Keywords zu verwenden. Dabei gerne je nach Plattform etwas umformulieren, damit es nachher nicht als duplicate content abgestempelt wird.

  • Achte auf eine passende Lautstärke des Podcasts. Manche DAW Lösungen wie z. B. Ultraschall / Reaper bieten eine entsprechende Funktion dafür bereits an, andere Lösungen wie Auphonic machen das ebenfalls, nur dann eben im Web. Sind die Folgen zu leise und die Hörerschaft ist überwiegend zum Konsum-Zeitpunkt in einer lauten Umgebung (Autobahn, Bus, U-Bahn, Baustelle, Werkstatt…), kann das ebenfalls dazu führen, dass man Abonnenten verliert. Lieber zu laut als zu leise, runterdrehen kann man als Konsument immer, nur lauter als laut wird nicht klappen :wink:

No Go:

  • Zu lange Folgen: Ich versuche, nie länger als 60 Minuten zu werden. Das klappt nicht immer und es hängt stark vom Gast ab, aber aus meinem eigenen Hörverhalten und den Statistiken hat sich diese Länge als Maxium ergeben. Es gibt natürlich auch Podcasts mit unglaublichen Längen wie „Alles gesagt“, aber hier ist das Teil des Stils und zeichnet demzufolge auch den Podcast aus. Am besten, wie hier auch schon gesagt wurde, mit der Länge spielen und auswerten, was klappt und was nicht.

  • Fehlender Rhythmus in der Veröffentlichung. Auch hier gilt: Ausprobieren, was klappt. Wenn es das Ziel ist, möglichst weit oben in den Chats zu sein, dann reicht eine Folge im Monat nicht aus. Wenn einem die Charts egal sind, dann würde ich eher die Follower mal direkt in einer Folge fragen, wie sie es gerne hätten. Wichtig ist aber, dass es für den Host auch zu bewältigen sein muss, denn sonst verschwindet der Spaß am Podcasting doch recht schnell - für beide Seiten! Egal wie man es macht, es sollte dennoch eine Regelmäßigkeit da sein, auf welche sich die Hörer*innen einstellen können (Ich sag nur: Mittwoch ist Hack-Tag :wink: )

  • Aufnahmen mit Airpods / In-Ears über Teams / Skype etc. - aber das wurde ja hier schon gesagt. Ich habe mir genau deshalb ein günstiges USB Mic gekauft, welches ich Gästen, die gar nix haben, mit der Post schicken kann.

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