Bastelecke: Erdungskabel gegen 50Hz Netzbrummen

Ich würde einen der ungenutzten Klinken-Eingänge (mit im XLR verbaut) nehmen. Eher nicht Line-Out. Wenn alle 4 belegt sind: den Miniklingen-Eingang beim XY-Aufsatz:

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Danke Ralf. Dann bestell ich mir mal ein Erdungskanbel für Miniklinke. Einen Adapter Miniklinke auf 6,3mm Klinke kann man dann ja immer noch draufstecken.

Muss ich dann den anderen (also nicht Cinch-)Stecker dann in eine Steckdose stecken? Das ist mir nicht so ganz klar…

Wenn du das so gebastelt hast wie oben beschrieben (und die spannungsführenden Kontakte entfernt hast): ja.

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Hallo zusammen,

beseitigt die hier beschriebene Erdung das Brummen bei euch eigentlich vollständig oder wird es nur minimiert?

Habe das Problem, dass sobald ich mit meinem Körper in die Nähe des Mikros komme ein leises aber dennoch hörbares Netzbrummen auftritt. Das ganze unabhängig davon, ob das Interface über mein zugegebenermaßen improvisierten Erdungskabel geerdet ist oder nicht. Fasse ich allerdings an Massekontakte des Interfaces, meines Laptops oder alternativ direkt und unabhängig von der Hardware selbst an das Erdungskabel, verschwindet das Brummen.

Bin daher ratlos ob ich wahlweise zu viel erwarte, mein Körper eine besonders gute 50Hz-Antenne ist, oder mit meinem Headset, Notebook-Netzteil oder der Hausverkablung etwas nicht stimmt.

Mein Setup entspricht dem was @rstockm im “Profiklang für alle”-Post angibt, also 302USB + HMC 660X aus der “zweiten” Charge. Regler eingestellt wie empfohlen.

Danke!

Hier eine kleine alternative gegen das Netzbrummen!

Ich habe mir auf Ebay (2,99€) einfach ein Erdungsarmband für den Arm gekauft. Diese sind nicht besonders Teuer und kann man auch gut befestigen am XENYX 302.

Bei mir hat es das Netzbrummen beseitigt. Man muss sich halt damit anfreunden am Arm ein Armband zu haben. Da ich mich aber bei der Aufnahme nicht so sehr bewege stellt dies kein Problem für mich da.

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Was es nicht so alles gibt O__O

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Diese Armbänder kenne ich auch nur von unserer Berrufsschule. Wenn man früher im Elektrotechnik Unterricht war müsste man dieses Armband mit einer Erdungsmatte verbinden :smiley:

Habs ja schon immer gewusst, dass es doch einen Cinch-Schuko-Adapter gibt… :wink:

Noch eine Idee:
Man könnte da am Ende auch einfach einen kleinen Magneten anlöten. Dann kann man das irgendwo am Gehäuse der Geräte befestigen…

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Ich hab da mal ein Problem …

HMC660 --> ZOOM H6 als Audio Interface —USB—>Thinkpad, alle Gerate Akku betrieben.

Leichtes Brummen, wenn der Gain über 5 - bei einer Skala bis 10 - aufgezogen wird. Zu hören im
Kopfhörer am ZOOM (Direct Monitoring). Wird der ZOOM H6 im Recorder-Modus betrieben, ist alles paletti.

'n Idee woran’s liegt und wie man dem beikommt?

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Probier’ mal das Thinkpad ohne Netzteil - denn meiner Erfahrung nach sind die Thinkpad-Netzteile echte Störsender, die nur wenige USB-versorgte Audiointerfaces ausgleichen können (unter anderem mein Mackie Onyx Blackjack - nicht aber beispielsweise die Behringer, Zoom oder Focusrite).

Haste wohl überlesen

Was spricht gegen die Konstruktion oben im ersten Posting?

Eigentlich nix, aber ich hätte gerne 'ne Lösung, bei der ich keine Steckdose in Reichweite brauche.

Ich habe das mitgelieferte USB-Kabel durch eines von Belkin ersetzt (das ich aus Gründen mal besorgt hatte), was erheblich dicker und damit wohl besser geschirmt ist, und … Voila, Brumm wech.

Das 50Hz brummmen ist in Europa omnipräsent, da überall “Antennen” aufgestellt sind. (Auch bekannt als Strommasten und Hausinstallationen)
Diese Aussendungen werden von den Vorverstärker empfangen.

Reine Spekulation: Im Rekorder-Modus filtert das Gerät die 50Hz schmalbandig heraus. Evtl. Auch bei der mp3 Komprimierung.
Im USB-Modus werden einfach Samples durchgereicht.

O__O
Ok, das hatten wir noch nicht, interessant. Werde bei nächster Gelegenheit mal eine Teststrecke mit meinen 20 USB-Kabeln bauen, danke für den Hinweis!

So in die Richtung gehen meine Vermutungem auch, USB-Kabel quasi als Antenne.

Habe ich schon probiert. Andere USB-Kabel brachten in meinem Fall keine Verbesserung.
Nun kann das ja mindestens zweierlei bedueten: Entweder ich habe nur schlechte USB-Kabel, oder beim Umstecken des USB-Kabels bei @mailonator hat sich zufällig zur selben Zeit noch ein anderer Parameter verändert (Position des Notebooks auf dem Tisch evtl.).

Ich vermute, dass mit dem Wechsel des USB-Kabels keine Verbesserung zu erzielen ist. Es sei denn man findet eins, dass automatisch eine vernünftige Erdung des USB-Bus herstellt.

Aber bei dem Versuch das Netz-Brummen in meinem Aufbau zu minimieren (ebefalls Zoom H6 als Interface + MacBook Pro + Thunderbolt-Display + 2 T-bone HC-95) habe ich gelernt, dass alle im Raum befindlichen Netzteile starke Brummer sind. Vor allem aber das Laptop-Netzteil von Apple, das der Schreibtischlampe, das am Halogenseilsystem (Raumbeleuchtung) und als Oberbrummer: Das Thunderbolt-Display!! :-/

Außer Kabel keine Veränderungen. Nichtmal Lichtschalter betätigt.

Ok. Cool. Dann wäre das von Dir verwendete USB-Kabel also eine mögliche Lösung auch meiner Brumm-Probleme. Kannst Du mir bitte die Bezeichnung/Bestellmöglichkeit nennen?