Bastelecke: Erdungskabel gegen 50Hz Netzbrummen

@DieterBethke - Durch welches Kabel hast du ersetzt?

Kein Kabel. Ich habe die gesamten Headsets ausgetauscht gegen Beyerdynamic DT-297. Dann war herrliche Ruhe.

Na das ist mir bei 4 benötigten Headsets im Moment etwas zu teuer - da zerlege ich lieber erstmal eins der HMC660 - werde berichten!

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Ich habe ein mein UMC404HD einfach hinten in einen der nutzlosen klinkenports ein Klinkenstecker gesteckt und den auf der anderen Seite per Krokodilklemme mit der Erde einer Steckdosenleiste verbunden. Zack, Ruhe.

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Das habe ich ähnlich gelöst - hier ging es aber nun um eine “mobile” Lösung :wink:

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Meine mobile Lösung braucht immer noch Strom, deswegen hab ich dich missverstanden. Dann hilft wohl nur an dir selber erden, oder nen blankes Heizungsrohr o.ä. finden und damit verkabeln.

Was mir bisher nie aufgefallen ist:
Das HMC 660 arbeitet mit Phantomspeisung zwischen 1,5 und 9 Volt.

Das Zoom bietet 12, 24 und 48 Volt - aber eben keine 9 Volt.

Frage an die Experten: Kann das brummen von den 3 Volt zuviel kommen?

Nein, Die Speisespannung ist Gleichstrom, 0 Hz könnte man sagen.

Es ist das asymetrisch beschaltete Mikrofon. Mögliche Ursachen für die Brummeinstörung können z.B. schlecht bis gar nicht geschirmte (Stecker-)Netzteile oder Trafos für Halogenlampen sein.

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Genau den gleichen Aufbau habe ich auch und mal brummt es mehr mal weniger.
Ich werde es mal exakt so bauen wie du. Ich hoffe das hilft.

hallo allesamt!

entschuldigt die vllt plumpe frage, aber eines ist mir absolut nicht klar: mein lieblingsbrüderchen hat mit das kabel aus dem ersten post gebastelt und natürlich hat er ein cinch-kabel genutzt, nur warum eigentlich?

wäre es nicht besser gleich ein klinkenkabel zu benutzen? so richtig perfekt sitzt das cinch-stecker aber nicht in der klinkenbuchse des zoom h6, oder?

vielen dank vorab.

Schon eine Österreichische Lösung gefunden?
Hat der Conrad nichts passendes?

Ich verweise auf meinen Beitrag Bastelecke: Erdungskabel gegen 50Hz Netzbrummen, dem ausgerechnet der Cinch-Stecker fehlt. Werde ich aber nachrüsten :slight_smile:

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Hallo alle miteinander!
Obwohl schon viel zum Brummen geschrieben wurde, hier ein paar “Altbau” Erfahrungen. Der Schuko-Cinch-Adapter hat sich bewährt … an einer von 10 Steckdosen, und natürlich an der die am weitesten vom restlichen Aufnahmeequipment entfernt ist.
AAAAAAAAA
Die Kontakte aus Billig Steckern lassen sich am leichtesten mit einem Lötkolben entfernen. Einfach 15-20s dran halten und mit einer Zange raus schieben.
BBBBBBBBBBBBBB
Fertig!
Mein zweiter Lösungsansatz war die Heizung. Die entsprechende Installation sieht so aus:
WWWWWWWWWWWWWWWWW
Funktioniert enorm gut, das Brummen wird … anders und lauter. In so einem über 100 Jahre altem Gebäude scheint es einfach nirgendwo Masse zu geben. ABER metallene Dachrinnen und Blitzableiter (ich weiß!) sind auch noch in Reichweite und mit geringem Aufwand zu integrieren.
Als Alternative könnte ich auch mein Setup neben der einen “guten” Steckdose aufbauen. Wobei selbige ja beweist das eine Lösung möglich ist. Es handelt sich übrigens wie üblich um ein HMC 660 + Xenyx 302.

LG Roman

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Ich erde mein MacBook Air mit einem USB-Kabel und einer Krokodilklemme direkt am Erdungskontakt der Steckdose. Das MacBook Netzteil passt prima in die gleiche Steckdose. Brummt geringfügig, aber mit EQ oder Hand auflegen (am Laptop) geht auch das weg.

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Vielen Dank an alle in diesem thread. Hat mir sehr bei meinem nervigen Brummen geholfen.

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Danke für diesen Tipp! Hat sofort geholfen in der Kombi vom Xenyx302 / HMC-660 / aktuellem Macbook 15 zoll.

Rauschen war anfangs enorm stark und störend und lies sich zu 80% beheben wenn das Macbook vom Strom genommen wurde.
Nun mit dem gebauten Stecker, auch mit Strom am Macbook keinerlei rauschen mehr!

Für alle die den Stecker nicht aus dem Plastikgehäuse bekommen: Da sind so kleine Erhöhungen im Metal, damit man die nicht einfach raus schieben kann. Einfach an den Seiten einen kleinen Stiff vom Plastik mit dem Cutter raus schneiden und die Pins seitlich raus “brechen / nehmen”. Es fehlt dann ja lediglich 0,2cm Plastik an den Seiten. Das war bei mir der Trick.

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Bin ja eigentlich ganz begeistert von den HMC-660. Bis ich versucht habe meinen Zoom H5 statt über Akku übers USB Kabel am Netz oder MacBook mit Strom zu versorgen: sehr intensives und nicht akzeptables Netzbrummen - sowohl zu Hause als auch im Büro :frowning: . Interessanterweise auch bei Akkubetrieb sobald ich meine Sony Alpha 6400 Kamera, die ich über einen Dummyakku mit Dauerstrom versorge mit dem Line Out des Zoom H5 verbinde (über 3,5mm Klinkenkabel).

Ich hatte es erstmal darüber gelöst, dass ich zusätzlich zu den Akkus im Gerät eine größere Powerbank per USB an den Zoom gehängt habe und so eine deutlich längere Akkulaufzeit ohne Netzbrummen hinbekommen habe. Aber eigentlich wollte ich ja gerne direkt in mein MacBook oder meine Kamera aufnehmen.

Da ich noch die Samson-C02-P Mikros herumliegen hatte, die ich vorher genutzt habe, habe ich mal testweise den Kopfhörer vom HMC-660 drangelassen und nur den XLR-Stecker vom Mikro abgezogen
und dafür den XLR Stecker vom Samson Micro eingesteckt. Das Netzbrummen war sofort weg, was mich vermuten lässt, dass das HMC-660 für das Netzbrummen verantwortlich ist.

Obwohl ich nicht so der Bastler bin, habe ich mir nach der Anleitung hier ein Erdungskabel mit einem 3,5 Klinkenkabel und einem Baumarkt Stecker gebastelt. Interessanterweise endet zu Hause beim Einstecken in den Zoom H5 jegliches Netzbrummen sofort. Was ja auch Ziel der Aktion war.

Aber viel wichtiger bei mir im Büro macht es leider keinen Unterschied, ob ich das Erdungskabel einstecke oder nicht. Es ist unverändert ein Netzbrummen zu hören. Aber überraschenderweise sobald ich den Klinkenstecker zwischen die Finger nehme, hört es auf. Auch im Büro nochmal den Test mit einem Samson-C02-P Mikro gemacht mit dem Ergebnis, dass keinerlei Netzbrummen zu hören ist.

Nun habe ich im Büro auch ein Focusrite Scarlett Solo (3rd Gen) stehen, das ja leider nur 48 Volt Phantomspannung bietet. Ich war neugierig und habe trotzdem testweise das HMC-660 angeschlossen. Und es klingt zwar nicht gut, aber es ist kein Netzbrummen zu hören.

Jetzt meine Fragen:

  1. Wieso klappt es im Büro nicht mit dem Erdungskabel am Zoom, dafür aber wenn ich es anfasse? Könnte ich noch etwas tun außer die ganze Zeit das Kabel in der Hand zu halten?
  2. Könnte es auch an der Kombination mit dem Zoom H5 liegen und ich könnte im Büro ggf. mit Hilfe eines anderen Audio Interface (z.B. Behringer Xenyx) oder dem Vorschalten eines Millenium PP2B vor meinem Focusrite Scarlett das Netzbrummen beenden?

PS: Erstmal vielen Dank für die tolle Infosammlung hier! Ich habe alle meine Geräte über eure Links bestellt.
PPS: Wenn das kein Einzelfall ist mit dem Netzbrummen, hätte ich mich als Einsteiger über eine deutlichere Warnung/Hinweis im Hauptthread gefreut. Da wird nur sehr deutlich auf das Problem mit der speziellen Phantomspannung eingegangen.

Nun der Hauptthread ist der hier - und da ist ein ganzes Thema dem Netzbrummen gewidmet:

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Wenn sich im Büro keine Besserung zeigt, mal den technischen Dienst kommen lassen und die Erdung der Steckdose überprüfen lassen. Alternativ geht auch Schlauchschelle um (blankes) Kupferheizungsrohr und daran dann das Erdungskabel anschließen.

Ach … sorry … hatte ich nicht gesehen. Genau der Hinweis “die Achillesferse des HMC660 - Netzbrummen” hat mir in dem Thread “Das HMC660 Headset richtig einsetzen” als Info gefehlt.

Danke für den Tipp! Das werde ich mal vor dem technischen Dienst probieren. Letzteres zieht vermutlich eine etwas mühsame Kommunikation mit meinem etwas älteren Vermieter nach sich.