Feivel
(Leif)
16
Ich hab dann jetzt aber doch nochmal 'ne Frage zum Workflow des Autors.
Dass er erst die einzelnen Spuren via Dynamics2 nur auf -20 LUFS bringt, um dann erst im Master eine Gesamtlautheit von -16 LUFS zu setzten, find ich irgendwie einleuchtend und smart. Gefühlt verringert sich bei meinen Aufnahmen dadurch auch nochmal (wenn auch nur leicht) dieser Pump-Effekt bei leisen Passagen, die dann stark verstärkt werden, nochmal ein wenig.

Warum wird von ihm dann aber auf dem Master ein LIMITER angewendet??
Ich bin wirklich kein Audio-Profi, aber hatte durch meine letzten Jahre Podcastrecherche den Eindruck, dass Limiter eben… Limiten? Und Signal vor dem clippen/vor einem eingestellten Wert abschneiden, nicht verstärken.
Außerdem hat der von ihm empfohlene MGS JS Limiter ja auch für den Threshold nur eine db-Regelung.
Ist die Idee von LUFS nicht, dass eben nicht nur stumpf db-Gain gerechnet wird, sondern eben eine wahrgenommene “Lautheit”?

Das ganze soll wirklich nur Verständnisfrage sein.
Denn: Wenn ich meine so eingestellten Spuren rausrechne und durch den LUFS-Meter von Logic laufen lasse, bin ich zwar bei einer anständigen, konstanten Lautheit, aber eben auch doch nicht ganz bei den gewünschten -16.

Meine audioaffinen Neugierfragen also: Warum macht der Limiter lauter? Was muss ich in diesem Workflow noch ändern, um wirklich -16 LUFS auszureizen?