2 USB-Geräte per ASIO? [gelöst]


#1

Ich bin ja noch ziemlich neu hier, daher ist die Frage vielleicht doof.

Ich habe mir natürlich das Bundle aus HMC660 und Xenyx302USB gekauft und bis jetzt lieb vor mich hin gepodcastet. Das findet ja seine Grenze, sobald jemand zweites neben mir sitzt … geht halt nur ein Mikro dran.
Jetzt habe ich also ein USB-Mikro gekauft (t.bone MB88U). Das habe ich im ASIO auch aktiviert (eingeschaltet) und dann in den Audiodeviceeinstellungen in Ultraschall bei “enable inputs” das “last” auf “USB 2.0 HD Audio” (das ist das USB-Mikro) eingetragen.
Ich kann dann auch eine Spur auf das 302er und eine andere auf USB-Mikro legen/einstellen, nur leider schlägt das Levelmeter (heißt das so?) nicht mehr aus, sobald ich im ASIO beide Geräte aktiviere …

Geht das nicht?

Vermutlich geht es nur “so” nicht … bin für eure Hinweise dankbar.

Viele Grüße
Axel


#2

Ich sage es dir nicht gerne aber ohne tricksen mit Software die zwischen den Treibern und der DAW fummelt, wird das nichts werden.

mein tipp ist kauf die ein neues Interface oder ein neues Mischput mit mehr Eingänge und lass das mit den USB Mikros solange du nicht alleine arbeite.

Bei allen Anwendungen wo mehr als eine Person podcasten will wirst du um ein Interface mit mehr Eingänge nicht rum herum kommen


#3

Danke @Raumwelle für deine Antwort. Kurzer Ausbruch von Frust: “Son Schpiep”.

OK, dann frage ich mal im Hardware-Bereich nach einem geeigneten Audiointerface.

Grüße
Axel

Nachtrag: Nee, ich frag nicht. Mit 48V sind UMC204 (2x XLR) oder UMC404 empfohlen. Damit das HMC problemlos daran läuft muss man einen Widerstand (oder so) einlöten.


#4

Ja das wirst du machen müssen meine rerfarung nach.

Und den Kopfhörer nicht vergessen du musst den ja für zwei haben https://www.thomann.de/de/behringer_ha400.htm


#5

Geht halt nicht anders, weil jedes Gerät seine eigenen Ansätze hat, wie es Sachen intern löst.
Selbst wenn Du Beide ranbekommen würdest, hättest Du so Sachen wie auseinanderlaufende Spuren(die Du dann hinterher korrigieren musst, aber nicht willst) oder es tauchen Knackser auf, weil das eine Interface schneller ist als das USB-Mikro oder umgedreht.

Oder irgendwelche anderen Dinge tauchen auf die das Arbeiten zur Hölle machen und niemand weiß, warum überhaupt, geschweige denn, was man tun könnte.

Nen AudioInterface mit mehreren Eingängen ist zwar erstmal etwas teurer, aber sinnvoll, weil Du dann erstmal Ruhe hast.

Frage die Du Dir vorher aber stellen solltest, ob Du eher nur zu Hause podcasten willst, oder auch unterwegs und für bis zu wieviele Gesprächsteilnehmende. Davon hängt sehr stark ab, welches Interface für Dich das Geeignetste wäre.


#6

Danke @Mespotine, das ist verständlich, war halt nur nicht meine Erwartung.
Ich glaube, ich kaufe mir erstmal gar kein anderes Audiointerface. Das kommt jetzt bei Folge 35 das erste mal vor … also nehme ich - vermutlich - einen zweiten Laptop mit Studio-Link, hänge da das USB-Mikro dran und innerhalb von meinem LAN sollte das alles schnell genug sein und gut klingen. Dann habe ich quasi “lokales remote” zum Nulltarif.
Sollte das dann öfter vorkommen, denke ich noch mal über ein 404er nach. Es kostet zwar nur 99 €, aber dann liegt es hier herum …